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Durch die Geschehnisse vom 11. September 2001 ist weltweit das Sicherheitsbedürfnis in allen nur denkbaren Bereichen gestiegen. Im Rahmen unserer beruflichen Tätigkeit als Ingenieure sowie unseres Aufbaustudiums "Baumanagement" erkennen wir eine Verknüpfung der Arbeitsabläufe im Bauwesen mit den Aspekten der Sicherheit. Vor allem mit zunehmendem Baufortschritt steigt der Wunsch der Bauherrn nach dem Schutz der Bauobjekte vor Vandalismus, Diebstahl der betrieblichen Einbauten, vor Lohnbetrug und Einschleusung von illegal Beschäftigten sowie Billigarbeitskräften (Tariftreuegesetz). Mit unserer Masterarbeit versuchen wir, Lösungswege für die gesamte Problematik aufzuzeigen und haben uns deshalb mit dem Einsatz von biometrischen Erkennungsverfahren im Projekt- und Baumanagement auseinandergesetzt.
Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über Biometrie, Erkennungsverfahren sowie den damit verbundenen Aspekten hinsichtlich des Datenschutzes und zeigt die Verknüpfung zum Einsatz in Bereichen des Projekt- und Baumanagements auf. Hiermit soll den in diesen Bereichen verantwortlichen Personen eine Entscheidungshilfe an die Hand gegeben werden.
Der Einsatz biometrischer Erkennungsverfahren auf Baustellen wird dem Wunsch des Bauherrn nach der Sicherheit für das Bauobjekt, der Kontrolle von Nachunternehmen von Baufirmen sowie den Ausschluss von illegal Beschäftigten gerecht.
Im Einsatzgebiet Baustelle ist für einen funktionierenden Ablauf einer biometrischen Erkennung noch der Einfallsreichtum der Anwender gefordert. Um die erschwerten Umgebungsbedingungen zu berücksichtigen ist hierzu eine starke Kooperation aller Beteiligten notwendig. Die Hard- und Software muss auf diese Umgebungsbedingungen angepasst werden um einen verstärkten Einsatz dieser Verfahren im Bereich des Projekt- und Baumanagements zu ermöglichen und dadurch die Akzeptanz in dieser Branche zu steigern.
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