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bauingenieur24 - Online-Magazin für Bauingenieure 10. Jahrgang | Ausgabe 3306 | Nr. 251
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Fachbeiträge -> Bauprojekte
Autor: Michael Braun
Herausgeber: bauingenieur24 Informationsdienst

Flughafen Frankfurt: Baubeginn für den Flugsteig A-Plus

12.10.2009

Mit dem Bau des Flugsteigs A-Plus steht dem Frankfurter Flughafen eines der größten Bauprojekte bevor. 2012 soll der Flugsteig in Betrieb gehen. Eine halbe Milliarde Euro werden bis dahin investiert sein, um etwa sechs Millionen Passagiere jährlich abzufertigen - ausschließlich Lufthansa-Kunden.


Ein progressives Gebäudedesign und modernste Flughafen- und Terminalinfrastrukturen sollen das passende Ambiente bilden, um die Reise entspannt und komfortabel zu starten, heißt es bei der Lufthansa. Im so genannten A-Plus finden Passagiere unter anderem abwechslungsreiche Shopping- und Gastronomieangebote, großzügig bemessene Einsteigebereiche sowie insgesamt sechs neue Lufthansa-Lounges mit einer Fläche von rund 7.500 Quadratmetern. Neben zwei Senator und zwei Business Lounges wird sich dort auch eine neue First Class-Lounge befinden. Das intelligente und moderne Fassadenkonzept mit vorgesetzten Verschattungselementen reduziert zudem die CO2-Emmissionen um 28 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Gebäuden ähnlicher Art.

Hier entsteht der neue Flugsteig (in westlicher Richtung am Terminal 1) am Frankfurter Flughafen. Ein halbe Milliarde Euro wird investiert, Foto: Lufthansa

Der 790 Meter lange Flugsteig wird nach seiner Fertigstellung Parkpositionen für insgesamt sieben Großraumflugzeuge bieten. Davon sind vier für die Abfertigung des zukünftigen Lufthansa-Flaggschiffes Airbus A380 ausgelegt. Alternativ können elf Kurzstreckenflugzeuge im neuen Terminalbereich parallel abgefertigt werden. Mit der Realisierung des neuen Flugsteigs A-Plus im Westen des Terminals 1 unternimmt Fraport einen Schritt zur Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Flughafens Frankfurt. Damit Frankfurt Airport weiterhin ein international bedeutendes Drehkreuz bleibt, gilt die Bereitstellung von Terminalpositionen für Großraumflugzeuge - insbesondere für den Airbus A380 - als ein maßgebender Erfolgsfaktor.


Dr. Stefan Schulte, Vorsitzender des Vorstands der Fraport AG, spricht von einer notwendigen Kapazitätserweiterung am Frankfurter Flughafen: "Mit dem Flughafen-Ausbau sowie der umfangreichen Modernisierung und Erweiterung der vorhandenen Anlagen steigern wir die Wettbewerbsfähigkeit des Frankfurter Flughafens als einem der leistungsfähigsten Luftverkehrsknoten weltweit. Die Hub-Flughäfen verdichten sich zu zentralen Entwicklungsknoten im Netzwerk der globalisierten Wirtschaft: Hier laufen die Passagierströme, die Transportketten von Gütern und für den Austausch von Know-how zusammen."

So soll es mal aussehen, wenn es fertig ist: Auch der neue Airbus A380 kann hier abgefertigt werden, Abb.: Fraport

Der Lufthansa Vorstandsvorsitzende Wolfgang Mayrhuber unterstreicht den Kundennutzen des neuen Gebäudes: "Der Flugsteig A-Plus bedeutet eine deutliche Verbesserung für unsere Gäste: Komfort, Flexibilität und Geschwindigkeit werden wir im A-Plus klar verbessern. Diese Investition in erstklassige Produkte ist eine Investition in den langfristigen Erfolg von Lufthansa am Standort Frankfurt", erklärt Mayrhuber.


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