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16. Jahrgang | Ausgabe 5632 | Nr. 20
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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen ?

1211 Kommentare | 455508 Aufrufe
| 20. Februar 2010 - 12:16

Hallo alle zusammen!
Ich bin 29 und habe im Jahr 2005 erfolgreich mein Diplom (Note 2,0) an der FH Bremen im Bereich Siedlungswasserwirtschaft / Verkehrswegebau abgeschlossen. Arbeite jetzt seit 4 Jahren in einem kleinen Ingenieurbüro in Raum Osnabrück. Mein Aufgabenfeld umfasst die Planung, Ausschreibung, Bauleitung und Abrechnung von kleineren Bauprojekten (bis 1 Mio €). Des Weiteren kümmere ich mich um den Kontakt zu unseren Auftraggebern (kleinere Gemeinden / Kommunen / Wasserverbände).

Jetzt würde ich gern wissen ob ein Monatseinkommen von 2700 € brutto für diese Art der Tätigkeit fair bzw. ausreichend ist? Was verdient ihr in ähnlichen Bereichen / Positionen?

M25 | 17. Januar 2017 - 15:30

Ich bin 25 Jahre alt, habe einen Masterabschluss im Baubetrieb. Angestellt als Bauleiter in einem Unternehmen >1000 Mitarbeiter. Brutto-Jahresgehalt von 50.000 Euro + Firmenwagen, obendrauf als Einstieg.

Statiker | 16. Januar 2017 - 11:22

@Jens:
Ich halte es für realistisch. Hängt auch ein wenig von dem Standort usw. ab. Ich bin nach dem Studium, ebenfalls Master, als Statiker mit 4000 € EUR eingestiegen, wobei ich aus Erfahrung sagen kann, dass das schon eher hoch ist. Die meisten meiner Kommilitonen sind in vergleichbarer Anstellung eher mit 3500 € Gehalt eingestiegen. Also ich denke es ist ein vernünftiger Lohn für den Einstieg. Ich selber bin mittlerweile nach 4 Jahren bei knapp 70000 € Gehalt angekommen, habe aber die Branche und den Job als Statiker gewechselt, da dort auf lange Sicht keine großen Sprünge zu sehen sind, außer man geht in die Selbstständigkeit.

GHT | 16. Januar 2017 - 01:06

Ich bin 25 Jahre alt, Studium vor kurzem abgeschlossen, Vertiefung: Baubetrieb und Wirtschaftswissenschaften, Notendurchschnitt 1,7, Einstiegsgehalt 52000 EUR, Mitarbeiter >1000.

Jens | 13. Januar 2017 - 16:50

Ich habe letztes Jahr mein Studium im konstruktiven Ingenieurbau (Master) mit einem Schnitt von 1.1 abgeschlossen. Würde gerne wissen ob ein Jahresgehalt von 44000 als Einsteiger ohne Berufserfahrung in der Tragwerksplanung/Projektingenieur angemessen ist?

Postfaktiker | 04. Januar 2017 - 17:07

Die Gehälter richten sich nach dem Umsatz, den ein Ingenieur erwirtschaften kann. Davon müssen natürlich erstmal die Fixkosten für Bürounterhalt, Firmenwagen, Computerhardware, Softwarelizenzen, Versicherungen etc. abgezogen werden. Danach hat man ein Gefühl für die real existierenden Bauingenieursgehälter jenseits von Schönrederei und Propaganda.

Zitat: "... Wer seine planerischen Leistungen als Einzelkämpfer anbietet, erwirtschaftet damit im Schnitt etwa 89.000 Euro Umsatz. Bei Büros mit zwei bis zu fünf Personen beträgt der durchschnittliche Umsatz je tätiger Person knapp 94.000 Euro und bei Büros mit sechs bis zu zehn tätigen Personen knapp 90.000 Euro. Auch in den Kategorien mit über 10 Personen zeigen sich Büroumsätze je tätiger Person in ähnlichen Größenordnungen. Die höchsten durchschnittlichen Umsätze sind laut Umfrage im Bereich des Sachverständigenwesens vorzufinden...."

Quelle:
http://www.bauingenieur24.de/fachbeitraege/konjunktur/jedes...

Daniel | 29. Dezember 2016 - 14:54

Nach dem Studium wäre ein Gehalt von unter 3000 Euro brutto Monatsverdienst aber bescheiden. Natürlich will man am Anfang Praxiserfahrung sammeln und auch die Größe des Unternehmens spielt eine Rolle. Aber 2700 Euro Verdienst sind eindeutig zu wenig.

Heinz | 22. Dezember 2016 - 19:00

Meine Gehalts-Erfahrungen zur kürzlich abgeschlossenen Stellensuche: Gebiet Sachsen, Aufgabe Bauleitung, 5 Jahre Berufserfahrung, 3 Angebote habe ich erhalten:
1. kleinere Baufirma (100 MA): 40.000 EUR + Dienstwagen
2. Bauträger: 45.000 EUR + Dienstwagen
3. großes Bauunternehmen (>3000 MA): 52.500 EUR + Dienstwagen

Bauigel07 | 11. Dezember 2016 - 23:18

Bauingenieur 43 Jahre, Vertiefung Konstruktiver Ingenieurbau mit 16 Jahren Berufserfahrung, Statikabteilung bei größerem Unternehmen, 65.000 EUR Jahresgehalt mit 40 Std. Vertrag, aber meistens mehr ohne Ausgleich.

PM | 07. Dezember 2016 - 11:12

@Schorch:
Ich würde dir vorschlagen, ein Unternehmen in Deutschland zu suchen, welches von deinen Erfahrungen in Middle East profitieren kann, z.B. bei Anlagenbauern und Unternehmen, welche auch Projekte in diesen Gebieten abwickeln. Dann kannst du durch deine spezielle Erfahrung mind. 75.000 EUR Jahresgehalt fordern.

Farang | 06. Dezember 2016 - 06:13

@Schorch:
Sprich du hast 3 Jahre Erfahrung als Bauleiter/Projektleiter im Nahen Osten. Dann würde ich jetzt pauschal sagen das Du bei 4.500 EUR/Monat Gehalt (+/- 500 EUR) liegst. Kommt natürlich drauf an wo Du Dich bewerben möchtest (Norden/Süden).

Schorch | 05. Dezember 2016 - 12:49

Ich wollte mal nach der Meinung des Forums fragen bezüglich folgender Situation: Ich (30) war die letzten drei Jahre im Mittleren Osten (Qatar, Oman, Saudi Arabien und UAE) als Bauleiter/Projektleiter im Spezialtiefbau für ein marktführendes Bauunternehmen tätig (mittlere Projektgröße 200 Tsd. USD bis Großprojekte 7 Mio. USD). Nicht uninteressant vielleicht zu erwähnen, dass ich beim Ausbau (Neugründung einer weiteren Niederlassung, Projektakquise, Fortentwicklung und Erstanwendung von Spezialtiefbaulösungen etc.) in einem der o.g. Länder stark involviert war.

Ich habe einen Bachelor und aufbauend einen Master im Bauingenieurwesen (Deutsche Universität) und vor wenigen Wochen freiwillig gekündigt. Ich habe mir u.a. ein paar Bewerbungsgespräche in Deutschland vorgenommen und bin mir nicht ganz sicher, in welcher Höhe ich mein Gehalt/Verdienst ansetzen kann, da es wahrscheinlich wenig bis gar nicht vergleichbar mit den Konditionen im Ausland ist (Brutto = Netto-Gehalt, Auto, Handy, Wohnung, Flüge, Versicherung, etc.).

Ich würde gerne wissen, inwiefern sich diese einschlägige Erfahrung auf ein Gehalt in Deutschland auswirkt. Bin mir noch nicht so recht sicher, was ich in Gesprächen fordern kann. Möchte hier einfach mal meinen Marktwert erfahren. Das ich nicht nur des Geldes wegen hier bin, sollte glaube klar sein. Ich möchte einfach eine neue Herausforderung und mich gleichzeitig auch nicht völlig unter Wert verkaufen, sofern ich in Deutschland arbeite. Vielen Dank schon mal im Voraus!

Konrad | 23. November 2016 - 23:32

@Horschti:
Es war genau so wie du das geschrieben hast. Es wurden mir 3200 euro brutto gehalt während der Probezeit angeboten. Und nach der Probezeit vielleicht 3400 euro brutto. Ich habe mich aber dagegen entschieden. Ich gehe davon aus, dass man mit 8 Jahren Berufserfahrung besser verdienen sollte. Na ja.. ich habe zwar keine Erfahrung in Deutschland und ich weiss, dass ich auch nicht zu viel am Anfang in Deutschland verdienen werde, aber 3500 brutto verdienst mindestens denke ich OK. Die technischen Regeln sind universal, aber mit Vorschriften in Deutschland muss ich von Null anfangen.

M31 | 23. November 2016 - 21:31

Mit 9 Jahren Berufserfahrung bei ca 70.000 EUR Gehalt + Auto in der Bauleitung tätig (Rhein-Main). Alles nach Tarif ohne Prämien.

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