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16. Jahrgang | Ausgabe 5666 | Nr. 54
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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 10

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Sandro | 03. Februar 2016 - 10:06

@Statiker, M.Eng.:
Man kann gut verstehen, dass ihr Chef Sie nicht verlieren möchte. Schließlich findet man bei dem Fachkräftemangel so einen wertvollen Ingenieur (ganze 15 Monate Erfahrung!) mit so einem lächerlichen Gehalt (60k) nicht so schnell wieder! Bitte gehen Sie weiter studieren und posten erst wieder hier, wenn Sie in der realen Berufswelt angekommen sind.

baulöwe | 02. Februar 2016 - 20:15

Landkreis Niedersachsen, E11 TVÖD, Verdienst 70.000 €/Jahr, inkl. Jahressonderzahlung / Prämie und Zulage Rufbereitschaft, 20 Jahre Berufserfahrung, nur Projekte bis 2 Mio € HOAI LP 1-9, ohne Personalverantwortung. Dipl.-Ing. (FH)

Runner | 02. Februar 2016 - 18:55

Ich möchte gerne wissen ob mein Gehalt angemessen ist!? Zu mir:
Alter 25-27
Ausbildung als Tischler
Abschluss: M.Sc. (2,0) als Konstruktiver Ingenieur (Regelstudienzeit)
2,5 Jahre Berufserfahrung als Bachelor neben dem Masterstudium
Wohnort: NRW
Firma: < 10 Mitarbeiter
Tragwerksplanung (Massivbau/Stahlbau)
42,5 Stunden je Woche, kein Weihnachtsgeld, kein Bonus, Überstunden abfeiern...
Gehalt: 2700 € Brutto pro Monat

Meine Vorstellungen bewegen sich bei 3100-3300 €/Monat. Ist diese Vorstellung unrealistisch?

Statiker, M.Eng. | 02. Februar 2016 - 13:21

@Kevlar:
Habe ich nicht, jedoch finde ich es erfrischend zu sehen, dass auch andere solche Verdienste erreichen. Und nochmal zur Verdeutlichung, ich habe kein Problem damit Ihnen den Verdienst zu beweisen. Die Frage bleibt wie? Dass ein Verdienst von 60.000 € nicht selbstverständlich sein kann in dem Alter, ist mir durchaus bewusst. Jedoch habe ich ihn. Da können Sie nun von Lobby reden wie Sie wollen, das ändert nichts an der Tatsache. Und überhaupt, was für eine Lobbyarbeit wäre das? Juhu, Bauingenieure verdienen sehr gut? Schlussendlich muss es Neid sein, wenn Sie von sich oder ihrer Region ausgehen und den Verdienst nicht glauben, was sonst? Regionale Unterschiede gibt es natürlich auch.

Und glauben Sie mir, ich bin der Letzte, der hier Lobbyarbeit betreiben will, weil ich es selbst unverschämt finde, wie manche Bauingenieure bzw. der Bauingenieur generell niedergemacht und künstlich vom Gehalt unten gehalten werden soll, bei der Verantwortung! Mit 15 Jahren Erfahrung 60.000 €, das wäre mir zu wenig und empfinde ich als Witz gegenüber jedem Bauingenieur. Leider scheint es so der Alltag zu sein. Ich wollte nur eben darauf aufmerksam machen, dass es auch anders geht! Und schlussendlich läuft es halt in unserem Unternehmen, also habe ich dem Chef gesagt dass ich auch was vom Kuchen abhaben will. Und deshalb hat er mein Einstiegsgehalt nach 15 Monaten (in denen er ja gesehen hat was ich leiste und auch kann) um 10.000 € aufgestockt, bevor er mich verliert. Ist doch auch ein ganz logischer Gedankengang. Der Verlust eines Mitarbeiters kostet viel mehr. Und in dieser Hinsicht habe ich ihm das auch ein klein wenig deutlich gemacht.

Und von provinziell zu sprechen bei der Landeshauptstadt von Bayern, na ich weis nicht so recht. Solche Anfeindungen bringen hier auch nicht weiter. Ich wollte lediglich meine Erfahrung aufzeigen. Aber anscheinend lässt der Irrglaube oder Neid mancher Leute die Wahrheit nicht zu. Mir ist es auch egal ob Sie mir glauben oder nicht, solange das Geld bei mir monatlich ankommt, ist mir der Rest egal. Ich will nur dazu ermutigen, dass man als Bauingenieur auch mal was fordert und nicht immer kleinbei gibt. Es gibt genug freie Positionen, die alle darauf warten besetzt zu werden.

Kevlar | 31. Januar 2016 - 13:17

@Statiker, M.Eng.
Haben Sie unter mehreren Usernamen ein und die gleiche Jubelmeldung gepostet? Als einfacher Statiker mit unter 2 Jahren Berufserfahrung verdient man nicht einmal mit Buschzulage für das unattraktive provinzielle Bayern € 60.000. Hier in Berlin ist das ein Gehalt für erfahrene (15 Jahre und länger im Geschäft) Projektleiter mit Budgetverantwortung. Ihre Zahlen würden Gehälter für solche Berufserfahrung in der bayerischen Provinz von € 100.000 im Bereich Statik bedeuten. Völlige Fantasiezahlen werden von Ihnen hier gepostet.

Mit der platten Neidkeule brauchen Sie mir übrigens auch nicht kommen. Das sind typische Argumentationsmuster von Lobbyisten. Wenn Sie und andere hier Ihre Fantasiegehälter posten wollen, dann machen Sie das. Ich habe hier gesagt, was zu sagen ist. Für mich ist die "Diskussion" hier sinnlos geworden. Jeder Hauptschüler kann sich hier einloggen und seinen Fantasien freien Lauf lassen. Beweise für die geposteten Zahlen? Fehlanzeige.

Statiker, M.Eng. | 29. Januar 2016 - 09:40

@Kevlar:
Ich weiß nicht was Sie verdienen, wo Sie arbeiten, wie lange Sie arbeiten. Aber ich lese hier ganz viel Neid bzw. ein Verdrängen der Realität. Auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen, aber ein Einstiegsgehalt heutzutage mit Master unter 50.000 € ist eher die Seltenheit (zumindest in Bayern). Ich selbst arbeite in der Statik (Stahlbauunternehmen) und verdiene 58.000 € (mit 1,5 Jahren Berufserfahrung, 26 Jahre alt). Und glauben Sie mir, ich würde sofort einen Gehaltsnachweis als Bild beifügen, wenn Sie dann der Realität ins Auge sehen würden! Probieren Sie es doch einfach mal mit einem Jobwechsel, verkaufen Sie sich nicht unter Wert!

Master of Engineering | 29. Januar 2016 - 09:26

Es wundert mich doch manchmal, wie einige Leute einem den Verdienst nicht abnehmen. Wenn es ginge, dann würde ich meine Gehaltsabrechnung anfügen. Und damit würde ich nicht angeben wollen (so toll ist es auch nicht), ich will vielmehr motivieren und zu mehr Selbstbewusstsein raten! Ich denke, für manche ist es hart zu lesen, dass Sie mit teilweise 5 Jahren weniger verdienen, als Berufseinsteiger. Deshalb wird das gerne als Lüge abgetan. Aber ganz ehrlich, dann habt ihr irgendwas verkehrt gemacht!

Folgendes zu mir: Studium, Wohnort und Arbeitsort in Bayern! Abschluss: Master of Engineering (Technische Hochschule) Während dem Studium: div. Praktika, halbes Jahr im Ausland (Praxissemester), 1 Jahre Werkstudent während dem Masterstudium, Studium in Regelstudienzeit abgeschlossen mit Master (Schnitt 2,0)

Natürlich hat sich auch bei mir die Frage gestellt, wo gehe ich hin und was mache ich. So habe ich mich bei über 10 Firmen beworben (Konzern, Mittelstand, Ingenieurbüros). Die Tendenz war klar zu sehen, Ingenieurbüros können zumeist nicht so viel zahlen. Ist ja irgendwo auch verständlich. Die Angebote variierten zwischen 45.000-53.000 € Verdienst (teilw. mit Firmenwagen) als Einstiegsgehalt!

Schlussendlich habe ich mich für eine mittelständische Firma entschieden, bei der ich im 1. Jahr 48.000 € verdient habe bei einer 40 h-Woche. Überstunden gab es keine. Tätigkeitesfeld ist Statik, technische Klärung, Projektabwicklung (nicht Bauleitung). Alles größtenteils vom Büro aus.

Ich habe mich damals einfach gegen einen Konzern und die Bauleitung entschieden, weil man hier oftmals gerne "ausgenutzt" wird. Klar, das Einstiegsgehalt von 53000 € + Firmenwagen ist sehr attraktiv, jedoch arbeitet man hierfür oftmals locker 50 h aufwärts. Und ich lasse mich nicht gerne ausnutzen! Aber das muss jeder selbst entscheiden. Schlussendlich muss ich für mich sagen, zum GLÜCK!

Nach knapp 13 Monaten in meiner derzeitigen Position habe ich ein Gehaltserhöhung auf 4.700 € monatlich bekommen. So komme ich jetzt (mit 27 Jahren, 16 Monate im Berufsleben) auf knapp 60.000 € Jahresgehalt (inkl. Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld). Ich kann mich nicht beklagen und denke, das ist für mein Alter ein ziemlich tolles Gehalt bei der Arbeitszeit! Aber ich kenne auch genug, die ähnlich verdienen.

Also bleibt mir nur zu sagen: Strengt euch an, verkauft euch nicht unter Wert! Die Zeiten der Niedriglöhne sind vorbei am Bau, ein Einstieg mit Master unter 45.000 € ist unrealistisch, wer das macht ist selber Schuld! Ich rede natürlich von Bayern, wie es überregional in anderen Bundesländern ist, kann ich nicht beurteilen!

Es herrscht Fachkräftemangel, lasst euch nicht verarschen! Wenn ihr zu wenig verdient, geht woanders hin. Es wird momentan überall händeringend gesucht, und klar jammert euch jeder vor, dass sie nicht so viel zahlen können. Bullshit! Ihr verschenkt das Geld ja auch nicht, wenn es nicht sein muss. Aber bleibt hartnäckig, pokert ein bisschen, schaut euch am Arbeitsmarkt um. Es ist vieles möglich! Und wenn ich da lese, dass Leute mit 5-10 Jahren unter 50.000 € verdienen, dann ist das echt traurig! Da seid ihr selbst Schuld!

DavidM | 29. Januar 2016 - 07:47

Ich bin 27 Jahre alt und vor etwas mehr als drei Jahren mit meinem Bachelor in den öffentlichen Dienst eingestiegen. Mittlerweile verdiene ich knapp 46.000 € p.a., verteilt auf 12,6 Gehälter. Das alles bei geregelten 40 h/Woche (Gleitzeit zwischen 06 und 20 Uhr ohne Kernzeit). Fange nun im Fernstudium noch einen Master an, um mir Aufstiegsmöglichkeiten offen zu halten. Insgesamt bin ich mit den Randbedingungen sehr zufrieden. Klar, die Arbeit ist oftmals mehr verwalten als fachlich tätig zu werden, aber das sollte einem im ö.D. nicht wundern.

Tobias | 26. Januar 2016 - 08:11

Bauleiter im SF Bau und keine Überstunden? Ich kenne es eher so, dass Überstunden pauschal abgegolten werden (z.B. 300€/Monat extra), was dann auch dem Gehalt entsprechen würde.

Diplommaurer | 25. Januar 2016 - 22:03

@Hubertus:
Haben Sie Berufserfahrung oder eine Ausbildung? Falls nicht ist das Angebot für Einsteiger völlig in Ordnung. Bei Aubildung und Werkstudenttätigkeit im SF-Bau halte ich 46 T€ für akzeptabel. Keine Überstunden kann ich mir nicht vorstellen.

Hubertus | 24. Januar 2016 - 11:08

Ich bin in 2 Monaten mit dem Studium zum Wirtschaftsingenieur fertig und habe ein Angebot als Bauleiter im Bereich schlüsselfertiges Bauen: 43000 € Brutto + Firmenwagen (auch Privat), keine Ü-Std, kein 13. Gehalt. Machen oder lieber Master ranhängen?

Sven | 18. Januar 2016 - 16:51

@Kevlar:
Auch wenn Ihnen die Aussage von Tobias nicht schmeckt, muss ich Ihm doch recht geben. Bei mir sieht es ähnlich aus.

- Baukonzern, Norddeutschland
- Abschluss als Dipl.-Ing. Arc. Fachhochschule
- Alter: 31 Jahre
- Tätigkeit auf Projekten, 40 h/Woche (real ca. 50h/Woche)
- 4 Jahre im Beruf (mit 2 Jahren Berufserfahrung in der A6 - Eingestuft)

Tarfigehalt A6: 3870 € / Monat
Außertarifliche Zulage: 200 €/Monat
Urlaubsgeld: 30 Tage * 24 €
13. Monatsgehalt: 55 % von 3870 €

(3870 + 200) * 12 = 48840
0,55 * 3870 = 2129
30 * 24 = 720
In Summe: 51689 € Brutto + Auslöse + Prämien

Sie sollten aufhören die Leute als Lügner zu beschimpfen und sich mal lieber die Frage stellen, warum Sie sich die ganze Zeit unter dem Wert verkauft haben und das jetzt nicht wahrhaben wollen ;-)

Terence99 | 02. Januar 2016 - 19:40

@Kevlar:
Wo habe ich den "alten Weisen" gegeben? Ich habe nur geschrieben, was ich selbst mitbekomme und was ich weiß. Das darf ich auch mit nur 3 Jahren Berufserfahrung. Wie gesagt, ich bin der Meinung, dass vor allem derzeit die Gehälter steigen, zumindest im Bereich der Bauorganisation. Das kann bald auch wieder anders sein. Für die anderen Bereiche kann ich nur bedingt sprechen. Sie klingen sehr frustriert. Was ist los? Reflektieren Sie sich selbst und fragen sie sich woher es kommt. Erkundigen Sie sich doch bitte erst einmal bevor sie hier der Reihe nach Leute anmachen. Meinen sie ich schreibe extra solche Beiträge um für diese Branche zu werben? Ich weiß sehr wohl, dass die Baubranche nicht gerade die Beste ist. Aber die Gehälter, die hier teilweise als Maximum angepriesen werden, sind meiner Meinung nach zu gering. Und ich bin nicht der einzige, der das schreibt. Brauchen Sie Beweise bevor sie es glauben?

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