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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 9

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M.Sc, Projektabwicklung | 10. Februar 2016 - 08:00

Um Missverständnisse auszuräumen: Ich rede hier ebenfalls vom Bundesland Bayern, im speziellen Ober-/Niederbayern. Es ist doch immer wieder amüsant zu sehen, wie Leute (aus dem Osten und Norden Deutschlands) über die Gehaltskonditionen in Bayern urteilen wollen. Solche Stammtischparolen sind nicht angebracht und fehl am Platz.

@Statiker, M.Eng:
Gratulation zu dem Verdienst, der ist mit 15 Monaten Erfahrung durchaus respektabel, aber nicht unwahrscheinlich. Ich persönliche halte das für den Großraum München aber für durchaus möglich, wenn es auch sicherlich nicht die Regel ist!
@Jimmy:
So sehe ich das auch. Diese Leute reden sich ein nicht mehr wert zu sein, und sind auch resistent gegenüber anderen Argumenten. Dann braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn der Verdienst so gering ist.

Ich persönlich bin nach dem Studium vor 3,5 Jahren als Bauleiter mit in der Tarifgruppe A7 eingestiegen. Das waren damals glaube ich rund 3900 € Grundgehalt + Zulagen + Firmenwagen zur privaten Nutzung. Am Ende lag ich im 1. Jahr bei knapp 51.000 €. Die Arbeitszeiten waren sehr variabel, 40 h hat man i.d.R. nicht gearbeitet, sondern eher 45-50 h. Aber solange man jung ist, kann man das auch machen. Jetzt, vor knapp 5 Monaten habe ich den Job gewechselt. (Mittlerweile hatte ich deutlich höhere Zulagen gehabt) so dass ich bei etwa 60.000 € Jahres-Verdienst war, mit etwas mehr als 2 Berufsjahren. Jedoch haben mich die Arbeitszeiten auf Dauer schon aufgeregt, da ich mich ungern ausnutzen lasse.

Schlussendlich habe ich ca. 10 Bewerbungsgespräche hartnäckig geführt (über ungefähr 1 Jahr, da ich meine 60.000 € auf jeden Fall wieder sehen wollte), manche wollten mich noch mehr ausnutzen, manche waren fair. Schlussendlich bin ich bei einem mittelständischen Bauunternehmen gelandet, bin hier (zumeist) für die Projektabwicklung zuständig. Gezahlt wird außertariflich, die Arbeitszeiten sind bei 40 h (manchmal auch mehr, aber bisher habe ich immer die Möglichkeit erhalten, diese "Überstunden" wenn es möglich ist, auch mal abzufeiern). Mein Gehalt hier ist sogar etwas höher mit knapp 62.000 € jährlich (ca. 500-2000 € können je nach Jahresbilanz am Ende des Jahres noch einmalig dazukommen).

Aus diesem Grund sind für mich persönlich manche Aussagen hier durchaus nachvollziehbar, da ich ein ähnliches Gehalt hatte/habe. Ich selber bin jetzt auch erst 29 Jahre und seit September 2012 im Beruf. Unverständlich sind deshalb auch Aussagen mancher Leute, die aus der Ferne beurteilen wollen, wie die Verdienstmöglichkeiten hier sind. Es gibt derzeit teilweise gravierende Gehaltsunterschiede zwischen den Bundesländern. Und wenn ihr noch 1000 mal sagt, dass es diese Gehälter nicht gibt. Das ändert nichts an der Tatsache, dass ich (und evtl. auch Statiker, M.Eng. und auch andere) sie dennoch haben.

Es wäre doch ganz einfach, postet eure E-Mail und dann sollen euch die Leute ihren Gehaltsnachweis (Namen geschwärzt?) durchschicken. Dann zeigt sich doch die Wahrheit, ob Statiker, M.Eng und weitere Blödschmatzer sind, oder sich der Rest unter wert verkauft? Oder habt ihr Angst vor der Wahrheit?! In diesem Sinne, schöne Woche noch und danke für die tolle Unterhaltung die letzten Tage in diesem Forum!

Hornisse | 08. Februar 2016 - 08:56

Bisher dachte ich, dieses Forum sei eine Fundgrube für Hobbypsychologen und Studenten der Psychologie, die sich an ihre ersten Fallstudien heranwagen wollen. Mittlerweile bin ich aber der Meinung, dass bei einigen Teilnehmern (Patienten) hier eine Chefarztbehandlung angeraten ist:

"Von ehemaligen Kommilitonen weiß ich, Einstiegsgehalt bzw. Verdienst als Bachelor ca. 42.000-51.000 €, Diplom/Master 51.000-58.000 €. So hast Du ungefähr einen Richtwert. Je nach Verhandlungsgeschick, bisheriger Leistung und persönlichem Auftreten kommen 13. Gehalt, Firmenwagen, usw. hinzu".

Also die neuesten Wasserstände aus der Lobbyisten-Fibel für Forentrolle: Einstiegsgehalt Bauingenieur sind € 58.000 a 12 Monatsgehälter + 13. Monatsgehalt + Firmenwagen = € 63.000 + Firmenwagen! Schöne neue Welt...

1234 | 07. Februar 2016 - 12:49

Hier mal wieder ein Beitrag von jemanden, der tatsächlich schon im Berufsleben angekommen ist.

Abschluss: B.Eng
Einsatzbereich: Ausschreibung/Vergabe von Ausbaugewerken
Arbeitgeber: Baufirma > 500 Mitarbeiter, Süddeutschland
Im Beruf seit Anfang 2014

Ich werde nach Tarif bezahlt, wobei ich die Einstufung für willkürlich halte. Eingestellt mit A IV + geringer Zulage waren das 3.000 €/Monat bzw. ca. 38.000 €/Jahr (inkl. Weihnachts- und Urlaubsgeld). Nach 1 Jahr erhielt ich 3.500 €/Mon bzw. 45.000 €/Jahr. Nach 2 Jahren wurde ich nun auf A VI hochgestuft, das sind ca. 3.850 €/Mon bzw. 49.000 €/Jahr. Ich habe dort keine Personalverantwortung und arbeite 40-45 Stunden pro Woche (manchmal auch mehr). Überstunden werden nicht bezahlt und ich bekomme auch keinen Freizeitausgleich dafür.

Ich habe mich Ende 2015 in einigen Ingenieurbüros beworben, weil ich mit meiner Arbeitszeitregelung nicht glücklich bin (feste Arbeitszeiten, also keine Gleitzeit möglich und aus meiner Sicht unfaire Überstundenregelung). Das Ergebnis war mehr als ernüchternd. Mehr als 43.000 € wollte niemand bezahlen.

Ich habe auch mit meinen ehemaligen Studienkollegen gesprochen, die noch ein Masterstudium gemacht haben. In seltenen Fällen sind wohl tatsächlich Einstiegsgehälter von 55.000 € möglich. Das sind dann aber deutschlandweit eingesetzte Bauleiter, die bereits langjährig an die Firmen gebunden waren (Ausbildung, Praxissemester, Werkstudententätigkeit). Das Privatleben dieser Leute beschränkt sich auf Samstag und Sonntag. Deshalb halte ich das dort auch für gerechtfertigt. In einem Ingenieurbüro, egal ob als Tragwerksplaner oder Fachplaner für irgendeinen anderen Bereich, halte ich derart hohe Gehälter für absolut unrealistisch. Selbst mit 5 Jahren Berufserfahrung bekommt dort kaum jemand die hier erwähnten 60.000 € - das ist aus meiner Sicht eine reine Wunschvorstellung von Studenten die sich noch nicht beworben haben.

Jimmy | 07. Februar 2016 - 09:20

@Hornisse:
"Lobbyistenposts" sind einfach zu erkennen. Es sind meistens nur Posts mit einer Aussage und nicht ständige Antworten, Diskussionen oder irgendwas. Klar gibt es die. Aber die meisten wird man schon erkennen. Das Problem ist einfach auch die Fraktion von Extrem-Naiven zu überzeugen. Aber das geht nicht so leicht, wenn Gehälter nicht offen gelegt werden. Die Arbeitgeber profitieren ja davon, dass einige nicht wissen, dass sie (vorallem jetzt) mehr verdienen könnten. Das würden einige Leute eher erfahren, wenn sie skeptisch ihre Lage hinterfragen. Aber ihr steuert ja auch dagegen, weil ihr selbst davon überzeugt seid, dass nicht mehr geht. Bei Anwälten wird einen eingetrichtert, dass sie viel wert sind. Bei Ingenieuren muss sich das noch entwickeln. Das bedeutet gegen die Lobby des Bundes zu arbeiten. Der möchte nämlich die Kosten für Bauten gering halten und spricht von einem Fachkräftemangel. "Fachkräftemangel von Leuten im niedrigen Lohnniveau"

Zurück zum Thema:
Gehalt als Einsteiger B. Sc. A5-A6, M. Sc. A6-A7, - nicht drücken lassen.

Jimmy | 07. Februar 2016 - 09:02

@Sandro, Hornisse und Kevlar:
Tut euch den Gefallen und hört euch einfach um! Eure Frustration und Naivität führen indirekt dazu, dass ihr von einem niedrigen Gehalt ausgeht und ihr das auch vetretet. Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass viele so denken wie ihr, führt das rein theoretisch dazu, dass das Lohnniveau nur bedingt steigt. Leute wie ihr, die nicht wissen wie viel man wert ist, sind auch ein Grund dafür, dass die Gehälter nach unten gezogen werden.

Mal nebenbei. Wie kann man euch helfen? Was für Beweise verlangt ihr? Posten von Verträgen, Kontoauszügen? Ich sehe ja jetzt schon die skeptischen Antworten. Als ob hier Lobbyisten sich die Mühe machen versteckte Werbung zu machen. Was für ein Schwachsinn. Prüft es einfach.

Sandro | 05. Februar 2016 - 15:17

@Hornisse:
Man könnte sich gut über die Storys von Statiker M.Eng., Baulöwe, etc. amüsieren, wäre das Ganze nur nicht so traurig.

@Statiker M. Eng., Jimmy:
Bin selber Tragwerksplaner in einem mittelständischen Ingenieurbüro und weiss ziemlich genau was man da verdient ;) Habe auch Kommilitonen in Büros mit ähnlicher Größe und weiss auch was die bekommen und es ist in allen Fällen so gut wie das Gleiche. Und mit der Bayern-Keule zu kommen, braucht ihr wirklich nicht. Habe mich im Herbst des letzten Jahres da beworben und das Gehalt ist nicht annährnd so gut wie von euch beschrieben. Aber was weiss ich...

Bei BMW in München bekommen Ingenieure mit dieser Erfahrung nicht 60.000 im Jahr. Aber bei einem mittelständischen Büro ist das natürlich realistisch. Schließlich ist das Angebot-Nachfrage Verhätnis im Baugewerbe deutlich besser - wer fährt schon heute noch ein Bimmer!? Die vielen Widerholungen hier bestätigen das natürlich und keiner braucht wirklich Argumente um das Ganze glaubwürdig zu gestalteten. 70.000 € Verdienst bzw. Gehalt ohne Personalverantwortung im E11 TVöD? Oh, hier kann man sich wirklilch prächtig amüsieren! Wenn man nur die Realität ausblenden könnte, wie die Jimmys und Statiker...

Hornisse | 05. Februar 2016 - 13:25

@Jimmy:
Es ist sehr naiv zu glauben, dass von Lobbyinteressenvertretern in Online-Foren keine Werbung gemacht wird. Es geht eine mediale Werbekampagne auf die naiven Deutschen los und die Online-Foren werden aussen vor gelassen? Nur Präsenzveranstaltungen und Jobmessen, aber keine Werbung im Internet? Das nenne ich mal naiv.

Wenn Sie sich die Mühe machen würden die Postings der beiden letzten Jubel "perser" hier zu lesen, dann würden Sie die Widersprüche sehr schnell entlarven. Der "Statiker, M.Eng" hat auf die Frage von @Kevlar ob er auch unter dem Synonym "Master of Engineering" die gleiche "Erfolgsstory" gepostet hat verneint. Das ist eine offensichtliche Falschaussage.

Beide haben exakt das gleiche Profil gepostet (im Abstand von ein paar Minuten):
Beide sind gleich alt
Beide arbeiten in Bayern
Beide haben knapp unter 1,5 Jahren Berufserfahrung
Beide arbeiten als Statiker bei einem Mittelständler
Beide haben ein Praktikum in einem Baukonzern absolviert
Beide haben nach einem Jahr eine Gehaltserhöhung von 10.000 Euronen bekommen (also ca. 20 % bei einem bereits üppigen Einstiegsgehalt)
Beide haben mit knapp 50.000 Euronen als Einstiegsgehalt begonnen.

Aber natürlich sind das nur Zufälle und beide haben bis auf diese Dinge nichts miteinander zu tun. Wer, wie "Statiker, M.Eng" auf eine Frage so dreist und offensichtlich die Unwahrheit sagt, der wird wohl auch sonst kaum glaubwürdige Angaben posten.

Diplommaurer | 05. Februar 2016 - 12:00

@Runner:
2700 € Gehalt bei einer 42,5 h Woche ist viel zu wenig. Als Maurer hatte ich einen Stundenlohn von 17,50 € bei 42,5 h/Woche, also fast 3.000 € brutto im Monat. Mit deinem Werdegang und Masterabschluss würde ich alles unter 4.000 €/Monat sofort ablehnen. 3.500 € wie Statiker, M.Eng. schreibt, finde ich in den ersten paar Monaten in der Probezeit als unterste Grenze.

Natürlich schwankt das Gehalt von Region zu Region. Wie Master of Engineering schon sagt, ist in Ballungsräumen und größeren Städten ein deutlich höheres Gehalt möglich (jedoch auch hohe Lebensunterhaltungskosten). Größere Konzerne zahlen oft auch besser als kleinere Büros. Von ehemaligen Kommilitonen weiß ich, Einstiegsgehalt bzw. Verdienst als Bachelor ca. 42.000-51.000 €, Diplom/Master 51.000-58.000 €. So hast Du ungefähr einen Richtwert. Je nach Verhandlungsgeschick, bisheriger Leistung und persönlichem Auftreten kommen 13. Gehalt, Firmenwagen, usw. hinzu. Bist du mit dem angebotenem Gehalt nicht zu frieden, lehn das Jobangebot ab. Zur Zeit werden Bauingenieure gesucht, nimm nicht gleich das erste Angebot/die erste Jobzusage an.

Jimmy | 04. Februar 2016 - 21:43

@Sandro, Hornisse und Kevlar:
Tut euch den Gefallen und hört euch einfach um! Eure Frustration und Naivität führen indirekt dazu, dass ihr von einem niedrigen Gehalt ausgeht und ihr das auch vetretet. Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass viele so denken wie ihr, führt das rein theoretisch dazu, dass das Lohnniveau nur bedingt steigt. Leute wie ihr, die nicht wissen wie viel man wert ist, sind auch ein Grund dafür, dass die Gehälter nach unten gezogen werden. Mal nebenbei. Wie kann man euch helfen? Was für Beweise verlangt ihr? Posten von Verträgen, Kontoauszügen? Ich sehe ja jetzt schon die skeptischen Antworten. Als ob hier Lobbyisten sich die Mühe machen versteckte Werbung zu machen. Was für ein Schwachsinn. Prüft es einfach.

Statiker, M.Eng. | 04. Februar 2016 - 12:41

@Horschti:
Vielen Dank, endlich mal einer der die Wahrheit akzeptieren kann. Ich kann mich nur wiederholen, ich habe den Verdienst. Ob jetzt hier alle ungläubig sind oder nicht. Es ist Fakt. Es gibt eben (leider) diese doch extremen regionalen Unterschiede, welche sich aber auch mit erhöhten Lebenshaltungskosten wieder relativieren. Ich spreche nach wie vor, wie schon von Anfang an, für Bayern (speziell Großraum München). Und hier sind die Gehälter derzeit so hoch, Punkt. Und das sage ich nicht weil ich das derzeit verdiene, sondern weil ich woanders einen ähnlichen Verdienst hätte (in Bayern).

Ich habe nach dem Studium mehrere Angebote vorliegen gehabt, die bei 48.000 € bis 53.000 € Einstiegsgehalt lagen. Und nach knapp 1,5 Jahren eine Erhöhung um brutto 500 € = 6000 € jährlich, so dass man auf knapp 60.000 € kommt, ist jetzt nicht unüblich (finde ich, und mein Chef zum Glück auch nicht). Ich weiß nicht, wie man euch das glaubhaft darstellen soll oder kann. Will ich auch gar nicht, ich weiß nur was ein paar meiner Kommilitonen verdienen, und da ist definitiv nach 2 Jahren keiner mehr unter 50.000 € (wenn er es überhaupt jemals war).

Und jetzt mal ganz ehrlich, ihr hängt euch an dem Begriff Statiker auf. Wenn ich Bauleiter wäre, dann wäre das ganz was anderes, oder wie? Ich weiß dass die Branche (leider) dazu neigt, Statiker weniger zu bezahlen. Das finde ich persönlich aber absolut nicht fair, da wir im Endeffekt die sind, die den Kopf hinhalten müssen, wenn etwas schiefgeht. Die Arbeit die wir leisten, ist immer noch die "richtige" Ingenieurarbeit. Ohne dass ich jetzt Bauleiter o.ä. runtermachen will. Wirklich nicht! Ich weiß, dass Bauleiter einen elendig harten Job haben. Also in diesem Sinne, liebe Kollegen...

Horschti | 03. Februar 2016 - 14:34

@Runner:
Sofern deine Frage ernst gemeint ist: 2700 € ist viel zu wenig. Du lässt dich schön über den Tisch ziehen, da haben ja die Gewerblichen auf der Baustelle mehr als du. Du hast einen Stundenlohn von 14,77 €. Lidl zahlt ungelernten Kassenkräften schon 11,50 €. Schreib Bewerbungen und verlange ein ordentliches Gehalt und sag deinem Chef er soll kalkulieren lernen, oder seine Gewinnerwartung senken. Am besten Motivierst du noch 3-4 andere Kollegen dir zu folgen, dann fliegt die Lohndrückerbude auseinander.

@Statiker, M.Eng. und @Kevlar:
Hier mal ein Artikel. Wenn man die Zahlen liest, sieht man warum der Unterschied zwischen Berlin und München so groß ist (Bitte nur die Fakten/Zahlen lesen, der Rest ist auf dem Niveau "Neues Deutschland").

http://www.vdi-nachrichten.com/Management-Karriere...

Ich halte beide Aussagen für realistisch. In München wird deutlich mehr verdient, als in Berlin.
P.S.: Besonders schön finde ich diesen Auszug aus dem Artikel: "Die Insolvenzrate ist nach wie vor sehr hoch." Dies habe aber keine konjunkturellen Ursachen, sondern sei Folge der Rahmenbedingungen in der Branche: "Die Renditen reichen nach wie vor nicht für eine fundierte Risikovorsorge aus."

Hornisse | 03. Februar 2016 - 11:47

@Sandro:
Doch, doch. Man findet solche Leute, die mit weniger als 18 Monaten Berufserfahrung € 60,000 oder mehr verdienen haufenweise. Jedenfalls hier im Forum. Man schaue nur mal auf "Master of Engineering". Auch er ist, genau wie "Statiker, M.Eng", in Bayern in einem mittelständischen Unternehmen angestellt. Beide Protagonisten sind 26-27 Jahre alt, beide haben ca. 16 Monate Berufserfahrung, beide verdienen ca. 60.000 und beide haben ihre "Erfahrungen" fast zeitgleich mit der werten Leserschaft geteilt. Wahrscheinlich Zwillinge. Und dann sind da noch die ganz schlauen. So wie "Baulöwe". Im Öffentlichen Dienst ohne Personalverantwortung € 70.000. Das Forum hier ist eine wahre Fundgrube für Hobbypsychologen.

Statiker, M.Eng. | 03. Februar 2016 - 11:30

@Runner:
Ich würde zum Jobwechsel raten. Hören Sie sich mal ein wenig um. Mit Master ist alles unter 3.500 € eine absolut Frechheit! Und für alle Ungläubigen. Ich habe einen Bekannten der auch in NRW arbeitet, Master an der RWTH Aachen, arbeitet als Projektingenieur bei der DB. Einstiegsgehalt über 50.000 €. Aber vermutlich glaubt das ja eh wieder niemand.

@Sandro:
Der Nächste, der frustriert von seinem Gehalt ist?! Wie ich schon gesagt habe, mir ist egal ob jemand das glaubt oder nicht. Ich habe das Gehalt, und mehr interessiert mich nicht. Ich kann jedoch nicht ganz nachvollziehen, weshalb ich hier lügen sollte. Welchen Nutzen hätte ich daraus? Niemand kennt mich, ich muss niemand etwas beweisen. Ich will lediglich darauf hinweisen, dass es in der heutigen Zeit auch anders geht. Aber da das sowieso keiner wahrhaben will, lebt euer klägliches Leben wie ihr meint, lasst euch unterbezahlen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich!

Aber mal ganz ehrlich, die Tarifgruppe A6 ist mittlerweile Standard mit MASTER bei Konzernen/Mittelständlern. Und wir reden hier von knapp 53.000 € EINSTIEGSGEHALT + Firmenwagen. Das wurde mir 3 mal angeboten nach dem Studium. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wieso es verwunderlich ist, dass man nach 1,5 Jahren 60.000 € verdient. Ist natürlich nicht die Regel, aber durchaus plausibel. Deshalb wundert es mich schon sehr, wie verbohrt einem manche den Verdienst nicht abkaufen wollen/können. Weil man merkt, dass man selbst zu wenig verdient und sich das nicht eingestehen will?

Ich habe das damals als Werkstudent mitbekommen: Ein Kollege war seit 5 Jahren als Bauleiter tätig. Also durchaus mit beiden Beinen im Beruf, Erfahrungen gesammelt. Nur vor 5-6 Jahren war der Berufseinstieg und die Gehälter noch ein anderer. Dann kam ein Masterabsolvent, bekam A6 mit über 50.000 € Einstiegsgehalt. Das hat der Kollege mitbekommen und sich gewundert und beklagt, dass er weniger bekommt, wie ein BERUFSEINSTEIGER. Zu der Zeit habe ich auch parallel mit dem Chef verhandelt wegen Einstieg, da ich noch unschlüssig war ob ich den Master mache. Mir wurde damals 46000 Verdienst als Einstiegsgehalt + Firmenwagen angeboten. Nur so nebenbei ...

Ist das ungerecht? NATÜRLICH!!! Da bin ich der Letzte, der sowas für gut heißen kann, wenn Leute mehr verdienen, obwohl sie keine Ahnung haben. Aber gerade in den letzten Jahren haben sich die Zeiten geändert, was die Gehälter angeht. Und wer das verschläft, der braucht sich nicht wundern, wenn er von anderen überholt wird. So blöd es klingt, aber ihr solltet aufwachen und euch informieren was heutzutage möglich ist.

Nochmal für alle: Ich rede hier für das Bundesland Bayern und von einem großen Konzern. Wie es wo anders ist, keine Ahnung! Also lebt weiterhin blauäugig euer Leben, lasst euch unterbezahlen oder versucht euer Glück.

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