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16. Jahrgang | Ausgabe 5632 | Nr. 20
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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen ? » Seite 93

1211 Kommentare | 455502 Aufrufe
Tragwerksplaner | 02. Dezember 2010 - 21:14

Man sollte sich daran orientieren, in welcher Art Büro man arbeitet. Hier steht es handelt sich um ein kleines Ingenieurbüro. Somit dürfte das Gehalt in Ordnung sein. Ich selbst habe vor 5 Jahren noch bei einem Branchenführer (ca. 150 Mitarbeiter) in der Tragwerksplanung gearbeitet. Mit damals 15 Jahren Berufserfahrung und als Projektleiter bei Prestigeobjekten habe ich ca. 4000 EUR Brutto verdient. Damalige Kollegen haben nicht mehr, eher weniger verdient.

Heute habe ich selbst ein eigenes Büro mit recht guter Auftragslage im In- und Ausland, jedoch könnte ich keine 3500 EUR Brutto zahlen. Dafür sind einfach die Bürokosten und Lohnnebenkosten viel zu hoch. Bauingenieurwesen ist eben kein Beruf in dem man sich eine goldene Nase verdienen kann. Zumal sich Deutschland immer mehr zu einem Niedriglohnland entwickelt.

Ole | 01. Dezember 2010 - 05:37

@Denise: Das schlaegt dem Fass den Boden aus. Was sollst Du denn da machen? Egal wo man in Deutschland wohnt oder wie viel Erfahrung man hat, dieses Angebot ist eine absolute Frechheit.

a2005 | 29. November 2010 - 10:31

Immer wieder das Problem, dass Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger nicht wissen, was sie verdienen können. Das verdirbt mit der Zeit auch den alten Hasen die Preise. Das tarifliche Gehalt liegt aktuell gem. Tarifvertrag zwischen Asia und ver.di bei ca. 2.500 €/Monat. Wenn man noch ein Zugeständnis machen muss, dann kann man von 2.200 €/Monat ausgehen, für die reduzierte Arbeitszeit 30 Stunden 3/4 * 2.200 wären 1.650 €/Monat absolut das Ende der Fahnenstange.

Was das leidige Argument der "fehlenden Berufserfahrung" abelangt: immerhin hat man als Dipl.-Ing. schon mal ein Studium absolviert, welches im Bauwesen nicht so ganz einfach ist. Vielleicht auch noch mal nachfragen: da die Wochenarbeitszeit genannt war: 1.000, später 1.200 brutto pro Woche wären wiederum sehr fair und durchaus übertariflich.

Hami | 28. November 2010 - 23:34

Ich habe mal das Dir angebotene Gehalt mit dem TV-L Ost verglichen. Als Anfänger müsstest Du im ersten halben Jahr in der Gruppe E9, Altersstufe 1 liegen. Das wären dann für ca. 40 h rund 2.111 EUR, bei Deinen 30 h würdest Du bei einer Landesbehörde also rund 1.583 EUR brutto verdienen. Nach einem halben Jahr erhöht sich das dann auf E10/Stufe 1, in Deinem Fall dann rund 1.915 EUR brutto. Den TV-L habe ich nur herangezogen, weil der sehr einfach öffentlich zugänglich ist. Inwieweit das Gehaltsniveau bei Büros in Brandenburg davon abweicht, weiß ich leider nicht.

Ich sehe Deine Situation aber eher so, dass Du keine große Wahl hast, wenn Du endlich in Deinen erlernten Beruf einsteigen und außerdem in Brandenburg wohnen bleiben willst. Und die kurze Kündigungsfrist in der Probezeit gilt ja für beide Parteien und ich würde sie (und habe sie auch schon selbst) im Zweifelsfall nutzen. Gewonnen hättest Du jedenfalls ein halbes Jahr Erfahrung und vielleicht auch ein paar lohnenswerte Kontakte. Und ob das Angebot fair ist, würde ich auch unter dem Aspekt Deiner Alternativen bewerten wollen.

| 28. November 2010 - 19:32

Liebe Denise,

natürlich ist das nicht fair! Das nennt man Ausbeutung! 1.000 EUR/m / (4*30h) = 8,33 EUR/h brutto. Bei Maischberger die Woche war eine "Putzfrau" (interessantes Thema dort, siehe ARD Mediathek) die kriegt 8,40 EUR/h und findet das auch zu wenig (man kann davon eben nicht leben). Ich finde das auch für die Putzfrau zu wenig zum Leben, sie hat recht, für eine Ingenieurin ist das "wider die guten Verkehrssitten". Postet doch alle mal die Namen dieser Ausbeuterfirmen, einfach anonym, Firmenname und mieses Angebot, wie wärs?

Denise | 26. November 2010 - 17:00

Hi, habe einen Job in einem Planungsbüro angeboten bekommen (in Brandenburg), für 30 h/ Woche >> 1000,- Brutto (3 Monate Einarbeitung/Probe), danach 1200,- Brutto. Das ist doch nicht fair oder? Ich habe 2004 mein Studium an der FH abgeschlossen, aber bisher noch keine Berufserfahrungen sammeln können (Kind ect...), aber trotzdem...

Vermessungstechniker | 31. August 2010 - 14:12

Hallo zusammen,

ich bin 20 Jahre alt und als Vermessungstechniker im 2. Jahr tätig. Ich verdiene monatlich 2350 Brutto bei einer 39,5 Stunden Woche. Zum Wintersemester fange ich jetzt mein Studium zum Bauingenieur an und ich bin jetzt nach euren Aussagen etwas verwirrt über das Gehalt. Ich habe mir da schon etwas mehr vorgestellt. Aber ich nehme an, dass die Gehälter doch ganzschön schwanken!! ODER?

wisi-baui | 17. August 2010 - 12:44

Also ich fahre jeden Tag 200 km, um im Anlagenbau als Bauingenieur zu arbeiten:
35 h / Woche Arbeitszeit + 15 h / Woche Fahrtzeit = 50 h / Woche
Dafür aber ein Jahresbrutto von 55.000,- (Jahr 2009)
Stahlbauabschlußnoten 1.3
Jahrgang 1976
Berufserfahrung im Anlagenbau: 4 Jahre
Gesamtauftragsvolumen von 25 Mio. € bis 700 Mio. €.
30 Tage Urlaub
Gleitzeiten von 7:00 bis 10:00 Uhr und von 14:00 bis 20:00 Uhr

fish claim manager | 04. März 2010 - 11:32

In Spezialbereichen kann man wesentlich besser verdienen. Ich habe mich auf Claim management spezialisiert und verdiene nach ca. 8 Berufsjahren oberhalb €5000.
Man sollte sich wirklich eine schmale Spezialangelegenheit aussuchen und sich waehrend des Berufes darauf gezielt spezialisieren- Spezialisten werden immer gesucht.

Nds | 02. März 2010 - 10:02

@Jay
Ich würde mal sagen, Du hast ganz schön Glück mit Deinem Gehalt ;o)
Ich (FH´ler) bin auch in einem großen Baukonzern beschäftigt und bekomme eine ganze Schippe weniger (Tarif West). Der Uni-Absolvent aus der Nachbarabteilung bekommt übrigens genauso viel wie ich ;o) Mit ein wenig Verhandlungsgeschick wäre für ihn wohl auch eine Stufe höher drin gewesen. Gut 100 Euronen mehr. 4k Brutto als Absolvent? Hast Du da Weihnachts- und Urlaubsgeld schon eingerechnet?

Jay | 01. März 2010 - 08:19

Ich würde sagen, was ihr soschreibt ist für einen FH-Absolventen angemessen.
Ich habe gerade mit meinem Uni-Diplom in einer Stabsabteilung eines großen Baukonzerns angefangen und verdiene Brutto 4000,00 bei 40 h/ Woche.

Bauingenieurin Hochbau | 25. Februar 2010 - 17:36

Ich bin jetzt seit ca. 20 Jahren als Frau in diesem Beruf tätig und stelle mir auch die Frage ob mein Bruttogehalt angemessen ist. Bei einer Wochenarbeitszeit von 31,5h verdiene ich im Monat 2.270 € Brutto. Ist das gerechtfertigt?

Bauingenieur | 24. Februar 2010 - 13:28

Hallo Tiefbauer, danke für die Antwort,
hatte das letzte Gehaltsgespräch vor knapp 2 Jahren.
Damals wurde mein Einstiegsgehalt (2.200 € brutto) auf die
besagten 2.700 € brutto angehoben.
Sollte vielleicht in naher Zukunft nochmal das Gespräch mit
meinem Vorgesetzten suchen.

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