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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 93

1278 Kommentare | 477081 Aufrufe
Horschti | 19. Dezember 2011 - 22:41

Hier mal eine interessante Studie zur Lage der Ingenieurbüros bzw. deren Beschäftigten:

VBI-BDB-Bürokostenvergleich 2010 - Kurzauswertung steht zur Verfügung
Der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure BDB und der Verband Beratender Ingenieure VBI haben die Ergebnisse ihres Bürokostenvergleichs 2010 in einer Kurzfassung vorgelegt.

http://bit.ly/sefAPG

Bau Bum | 16. Dezember 2011 - 22:38

Es ist immer wieder erschreckend wie die Baulobby in diversen Foren mit falschen Gehalts- und Karriereprognosen ahnungslose Abiturienten ins Bauingenieurstudium locken will. Die Gehälter sind in einer Niedrigstgewinnbranche wie der Baubranche entsprechend (niedrig). Den Auftrag bekommt IMMER der billigste Anbieter, nie der Beste. Vielleicht sollte man sich als angehender Student auch mal fragen warum die Beschäftigtenzahl im Bauwesen von 1995 bis heute um mehr als 50% zurückgegangen ist und warum nur noch zwei deutsche Baukonzerne überlebt haben, welche auch noch versuchen ihre Geschäftsfelder auf Bereiche ausserhalb des Baugewerbes zu verlegen.

Die genannten Zahlen zu den Gehältern sind leider zum Grossteil nicht der Realität entsprechend (um es mal höflich auszudrücken). Verweise auf "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied" und "Man muss sich halt nur verkaufen" sind mittlerweile an Plattheit kaum mehr zu toppen.

Wo von den Firmen nichts verdient wird, kann auch nichts verteilt werden. Und im Bauwesen wird nichts verdient. Das sind leider Fakten. Wer darauf hofft, dass sich die Lage bald bessert, den wird die harte Berufsrealität eines Besseren belehren. Bauwesen ist in Mitteleuropa eine Schrumpfbranche. Hier wird nichts mehr investiert (siehe Bahnhof Stuttgart), hier gibt es eine überalterte und zunehmend deindustrialisierte Gesellschaft. Wachstumsbranchen sind Informatik, Elektrotechnik, Biochemie etc. Wer einen Hang zum Groben hat, der soll halt Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt machen. Aber lasst bloss die Finger vom Bauwesen. Das ist ein Studiengang für das Prekariat (und so wird es auch bezahlt).

Wer Lust hat, der kann ja mal die Gehälter von Softwareentwicklern bei Firmen wie Apple, Google, Facebook etc etc etc mit Gehältern von Bauingenieuren (weltweit) vergleichen. Hier im Forum gab es ja einen "Hamburger", der mit 9 Jahren Berufserfahrung in Kalifornien arbeitet und dort 7.000 Euro Brutto pro Monat als Tragwerksplaner (sehr viel Verantwortung und Termindruck) verdient. Ein Softwarearchitekt mit der gleichen Berufserfahrung verdient mindestens das Doppelte. Gehälter gehen in Nicht-Baubranchen in Regionen, die sich ein Bauingenieur nicht vorstellen kann.

Nel | 11. Dezember 2011 - 13:07

Jeder ist seines Glückes Schmied. Das Gehalt eines Bauingenieurs entwickelt sich nach 1 - 3 Jahren nach dem Berufseinstieg völlig unabhängig von dem erreichten Abschluss (Bachelor/Master/Diplom). Nach 3 Jahren ist bereits ein Gehalt um die 45.000 € möglich und das selbst im Osten! Moderne und junge Betriebe und Unternehmen tendieren mittlerweile sogar dazu, einem Bachelorabsolventen mit relativ niedrigem Einstiegsgehalt gegenüber einem Masterabsolventen den Vorrang zu gewähren. Die Erklärung ist einfach: Unternehmen gehen bei dem deutlich niedrigeren Einstiegsgehalt eines Bachelorabsolventen ein geringeres wirtschaftliches Risko ein. Ausserdem sind Bachelorabsolventen weniger gefestigt in ihrer Meinungsbildung und lassen sich somit einfacher entsprechend der Unternehmensphilosophie formen.

Die individuelle Gehaltsentwicklung ist dabei nach oben hin offen und wird nicht durch den Abschluss, sondern durch die persönliche Leistung beschränkt bzw. gefördert. Wer jedoch beispielsweise Tragwerksplaner werden möchte oder die Vorlageberechtigung erhalten möchte, kommt um einen Masterabschluss nicht herum. Ausserdem sei gesagt, dass Gott sei dank mittlerweile ein Nachfragemarkt entstanden ist, der die gehaltliche Entwicklung ungemein beschleunigt.

Marc | 15. September 2011 - 10:22

@DK
.. ja, Du bist überdurchschnittlich. Aber leider ist Dein Satzbau von sehr unterdurchschnittlicher Art. Bei allem Selbstbewusstsein sollte man auch wissen, dass später nicht nur die technischen Kenntnisse das Gehalt rechtfertigen, sondern vor allem das "Gesamtpaket", welches der Arbeitgeber bekommt.

SF | 14. September 2011 - 13:53

Der VDI veröffentlich regelmäßig eine Studie. Daraus wird ersichtlich das man pauschal kaum eine Aussage treffen kann, da es von vielen Faktoren abhängt: Region in Deutschland, Stadt oder Land, der genauen Tätigkeit bzw. der Bereich der Tätigkeit - z. B. Bauleitung oder Tragwerksplanung, und nicht zuletzt auch auf die Firma und deren Größe. Die hier veröffentlichten Kommentare bestätigen das ja nur.

DK | 13. September 2011 - 23:54

Kann allen nur empfehlen, den Beitrag von "pol" (verfasst am 11. Juni 2011) zu lesen und den anderen Mist hier im Forum vergessen. Bin letzte Woche mit dem Studium fertig (Dipl.-Bauingenieur Univ.) geworden und hatte bereits ein Angebot aus Bayern: 40.000 € pro Jahr, allerdings ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Wollte mindestens 42.000 €, da es München ist und ich außerdem neben einem guten Studienabschluss 26 Wochen Praktika habe, Auslandssemster hinter mir habe und das Studium in 10 Semestern Regelstudienzeit absolviert habe. Bin halt überdurchnittlich und gebe das den Personalern auch zu verstehen, damit sie sehen warum ich unter 3300 € keine Stelle annehme.

Ich will nur sagen, dass unter 36.000 € im Jahr keiner anfangen sollte zu arbeiten, weil es einfach unterbezahlt ist! Ich habe im Studium allerdings richtige Vollpfosten gehabt, die meinten 28.000 € im Jahr sei als Einstieg vollkommen in Ordnung - GEHIRNAMPUTIERT! Höre immer wieder solchen Mist! Für 3000 € im Jahr hätte ich in 5 Jahren eine Ausbildung machen können und dann Meisterlehre hinterher. Und dann hätte ich nicht 10.000 € Schulden vom Bafög.

Ich empfehle allen, die meinen, dass 2500 € in Ordnung im Monat sind, einfach nichts zu schreiben. Ihr erspart jede Menge Verwirrung, gerade schreckt ihr die potentiellen Studienanfänger ab, weil solche Beiträge öfter zum Vorschein kommen! Ganz ehrlich, wenn sich jemand nicht verkaufen kann bzw. bei Papa und Mama aufgewachsen ist, der hat einfach kein Selbstbewusstsein! ALLES hängt von euch ab. Kenne Bauingenieure, die sind mit 3800 € pro Monat eingestiegen (Bauleitung Raum Frankfurt/Main). Wie gesagt, zwischen 36.000 € und 50.000 € ist alles möglich!

BTA | 08. August 2011 - 23:22

Hallo, ich werde im September fertig, Dipl.-Bauingenieur (Univ.) und werde im Raum NRW im Projektmanagement einsteigen, Brutto 3100 €/Monat * 13 Monate/Jahr, setzt sich wie folgt zusammen: 2737 € für 40 Std/Woche plus 343 € Mehrarbeitszulage plus 20 € variable Leistungszulage. 30 Tage Urlaub plus 613,50 € Urlaubsgeld. Was sagt ihr dazu? Gruß

BauingÖD | 03. August 2011 - 23:03

Als angestellter Bauingenieur wird man bestimmt nicht reich. Das Gehalt hängt davon ab, wie man sich verkauft. Ich hab vor 9 Jahren in einem Büro als Objekt- und Tragwerksplaner im Tiefbau angefangen. Mein Einsteigsgehalt betrug 3.300 EUR brutto/Mon. bei einer 40 Std.-Woche. Insgesamt habe ich die mir übertragenen Aufgaben auch in dieser Zeit erledigen können. Nach einem halben Jahr Gehaltssteigerung auf 3.550 EUR, dann wg. schlechter Auftragslage vorerst keine Gehaltssteigerung. Nach 6 Jahren betrug mein Gehalt 3.900 EUR. Nach einem Wechsel in den öffentl. Dienst verdiene ich jetzt 4.200 EUR/Mon. Ich empfehle als Basis immer 40 Stunden auszuhandeln. Zusätzliche Arbeit wird von den Auftraggebern gesondert vergütet und davon muss auch der Angestellte profitieren!

Realist | 25. Juli 2011 - 20:49

Hallo an alle Realisten,
im Beruf eines Bauingenieurs wirst du nie reich werden. Die Einstiegsgehälter im Osten liegen für einen FH-Absolventen bei ca. 2000 bis 2500 € Brutto a 12 bis 13 Monatsgehälter (Löhne aus Berlin, Potsdam und Leipzig). Im Westen der Republik kommst Du auf ca. 2700 bis 3300 € Einstiegsgehalt (Löhne aus Stuttgart). Das man in Sachsen 36.000 € im Jahr + Firmenwagen erhält ist einfach nicht real. Wie weit jeder kommt, muss der Arbeitsmarkt und die Nachfrage nach Ingenieuren in Zukunft zeigen.

JD73 | 15. Juli 2011 - 10:42

@Hamburger: die lebenshaltung in hamburg ist bestimmt keinen deut günstiger wie in LA oder san franzisko. auf dem land gibt es in D keine arbeit (oder zumindest sehr wenig und vor allem wenig geld). 5.000 euro netto wirste hier nie kriegen (mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit!) und vor allem nicht als statiker. wenn dich dein Heimweh nicht umbringt bleib wo du bist, ansonsten wirste hier in deutschland, wenn dich die realität der branche eingeholt hat wahrscheinlich mit dem Gedanken spielen....

Hamburger | 14. Juli 2011 - 21:54

Ich arbeite in den USA, und habe mir in der letzten Zeit Gedanken darüber gemacht, nach Deutschland zurück zu ziehen. Ich verdiene als Statiker mit 9 Jahren Berufserfahrung um die 7.000 EUR Brutto / 5.000 EUR Netto im Monat. Lebe in Kalifornien, was nicht gerade billig ist. Mit dem was ich hier lese, bin ich mir mit Deutschland nicht mehr so sicher... : (

Heinz | 07. Juli 2011 - 15:41

Hallo, nun möchte ich mal meinen Senf dazugeben. Ich bin 24 Jahre alt und jetzt mit meinem Bauingenieur-Studium fertig (Notenschnitt 2,0). Habe letzte Woche Arbeitsvertrag unterschrieben als Jungbauleiter, Einstiegsgehalt 36.000 EUR + Firmenwagen. Ab dem zweiten Jahr sind es über 40.000 EUR + Fimenwagen (vetraglich festgelegt). Jobangebot bei einem mittelständischen Bauunternehmen in Sachsen. Ich finde es für den Anfang wirklich gut. Grüße

Kehlnaht | 05. Juli 2011 - 22:11

Bin als Tragwerksplaner im Rhein-Main-Gebiet taetig. Habe mit € 3.000 brutto angefangen. Nach einem Jahr € 3.200, dann € 3.400 und seit Anfang des Jahres habe ich € 3.600 (alles brutto). Finde ich bisher ok, mal gucken wie lange die € 200-Schritte weiter gehen. Ueberstunden koennen ab der ersten Minute aufgeschrieben werden. Dann entweder abfeiern oder ausbezahlen lassen. 30 Tage Urlaub im Jahr, 40 h / Woche (im Schnitt momentan 45), 13 Gehaelter, Flexi-time (Kernzeit 9-15Uhr). Alles in allem eigentlich ziemlich ordentliches Paket, solange ich noch Aussichten auf Steigerung habe.

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