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16. Jahrgang | Ausgabe 5700 | Nr. 88
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Studium Bauingenieurwesen beginnen?

58 Kommentare | 24616 Aufrufe
| 08. August 2005 - 13:14

Hallo,
ich wollte nächstes Jahr ein Bauingenieurstudium an der FH Hildesheim beginnen. Habe bereits eine Berufsausbildung zum Vermessungstechniker und will nun Bauingenieurwesen studieren, weil ich die Richtung schon immer einschlagen wollte. Nun habe ich hier im Forum soviel "schlechtes" gelesen, was die Zukunftsaussichten und das Gehalt eines Bauingenieurs angeht. Würdet ihr mir raten trotzdem mit dem Studium zu beginnen? Wäre über viele Meinungen sehr dankbar!
Gruß Andre

GoGoNew | 27. März 2017 - 20:00

Es ist unglaublich, aber wahr: Selten oder gar nicht war der Markt für Bauingenieure in den letzten vierzig Jahren (nach 1974! = Willi Brandt, Wir wollen die Leistungskraft der Industrie testen!) besser als heute. Leider spiegelt sich das noch nicht in den Gehältern unbedingt wieder. Woran liegt das? Zuviele kleine Büros / Baufirmen im Vergleich zum starken Maschinenbau im Mittelstand? Ich weiss es wirklich nicht!

Eins jedoch weiß ich ganz sicher. Wer diszipliniert seinen Weg geht, dem Arbeitgeber zeigt, dass er Verantwortung übernehmen will, sich fortbildet und "beständig" ist, verdient schon nach kurzer Zeit (2-4 Jahren) deutlich (+20-40 %) über dem Durchschnitt. Jeder Berufsanfänger sollte in den ersten Jahren versuchen, seinen Mehrwert für seinen Auftraggeber selber zu evaluieren. Das geht eigentlich ziemlich leicht, wenn man ehrlich ist sich selber gegenüber. Kein Arbeitgeber lässt jemanden wegen 5 oder 10 Tsd. EUR im Jahr ziehen, wenn der kontinuierlich Leistung zeigt. Allerdings sollte man auch sein Eigenmarketing etwas trainieren. Wichtig ist, Präsentationen zu üben und seine Darstellungskraft zu verbessern. Früher hatte ich Angstschweiß, wenn ich präsentieren mußte, heute bin ich eher darstellungsgeil, auch in englischer oder niederländischer Sprache. Das macht richtig Spaß.

So ganz nebenbei habe ich in den letzten 23 Jahren ca. 600 Bewerbungsgespräche geführt, häufig mit Anfängern (unter 5 Jahren Erfahrung). Ich war selber "Aussuchender" oder "Beisitzer" bei der Bewerberauswahl von Kollegen. Heute weiß ich nach 10 Minuten, ob jemand für einen Job taugt, ob er überhaupt die richtige Berufswahl getroffen hat. Es ist unglaublich, welche banalen Fehler im Bewerbungsgespräch vorkommen. Andererseits hatte ich Praktikanten in den 90 gern (gab es damals auch schon!), die heute eigene große Büros haben oder Geschäftsführer/Vorstände sind bei großen Firmen im Anlagenbau, Bau oder Softwarebranche.

Bis in die 2000 gab es einen bekannten Unternehmensberater für den VDI - Heiko Mell. Seine individuellen Bewertungen von Kandidatenbewerbungen (erschien monatlich beim VDI) waren sensationell und haben denjenigen, die sich daran orientierten, in jedem Fall Erfolg gebracht. Also: Erfolg ist trainierbar. Erfolgt braucht etwas Zeit und noch mehr Disziplin. Erfolg bringt Lebensfreude und Gesundheit (nachweisslich gesünder als Wellness-Oase). Erfolg stärkt die Persönlichkeit. Erfolg muß immer bodenbehaftet bleiben und relativiert werden. Erfolg = Mehrwert = Geld.

Bauing | 16. März 2017 - 07:22

@Hornisse:
Und von nichts anderem rede ich. Ich bin eben in diese Branche gerutscht, und diese Möglichkeit gibt es auch für viele andere Bauingenieure mit etwas Glück und guten Referenzen. Aber dennoch vertrete ich nach wie vor stark die Meinung, dass auch im Bausektor noch Geld zu holen ist. Nicht so viel wie anders wo, aber es reicht locker zum leben. Und ich denke, ca. 50.000 € Einstiegsgehalt (+- 3000€) mit Master sind in meinem Dunstkreis (Süd-/Ostbayern) durchaus realistisch. Ich habe mich ja selber damals bei einigen Stellen beworben nach dem Studium, und das war so die Reichweite. Versteht sich als Bauleiter natürlich. Wer in die Statik geht, wird wohl eher bei (46.000 € +-3.000 €) Einstiegsgehalt landen.

Aber unabhängig davon ist jeder selbst dafür verantwortlich, an der Gehaltsschraube zu drehen. Gerade in der jetztigen Zeit wird händeringend gesucht, ich selber habe mich vor meiner jetzigen Stelle sehr viel beworben und mir einiges angehört. Gerade wenn man mal die ersten 1-2 Jahre gearbeitet hat, ist man sehr beliebt, weil man die "Einarbeitung" hinter sich hat und dann schon viel mehr bewegen kann für die Unternehmen/Büros. Hier ist in meinen Augen schon der erste größere Sprung im Gehalt drin, indem man wechselt.

Wer aber mit seiner Arbeit verheiratet ist, braucht sich nicht wundern, wenn man sich gehaltsmäßig irgendwann festfährt. Einfach bewerben und anhören was geht, ruhig mal frech 10.000 € Gehalt mehr verlangen wie man vielleicht haben möchte und schauen was passiert. Wenn man im Job ist, hat man nichts zu verlieren. Und irgendwann ergibt sich mal die Chance auf einen besser bezahlten Job.

Hornisse | 12. März 2017 - 13:17

@Bauing:
Eben. Diese Bedingungen sind durchaus realistisch, nur eben nicht im Bausektor. Sondern in den von Dir aufgelisteten Branchen.

MS | 08. März 2017 - 13:50

@Hornisse und @DA73:
Für ein persönliches Gespräch stehe ich Euch gerne unter 0160-3636955 zur Verfügung. Ich erzähle generell keine Unwahrheiten, das entspricht nicht meiner Art. Wenn Ihr wollt, kann ich euch auch ein Jobangebot vermitteln. Und natürlich gibt es 35 Stunden Verträge. Auch Männer dürfen schließlich in Teilzeit gehen. Wir sind ja in unserer familiären Entwicklung schon ein bisschen weiter. Und um dich/Sie zu beruhigen, es sind nur 12 Monatsgehälter. Mir liegt sehr am Herzen, dass die "Jungen" sich für den Beruf des Bauingenieur begeistern. Gerade in meinem Berufsfeld, Verkehrsanlagen, gibt es sehr wenig Nachwuchs. Und das ist sehr schade!

Bauing | 08. März 2017 - 13:37

@Hornisse:
Ich kann Dir nur eins empfehlen: Schau Dir mal die Tarifverträge in der Pharma-, Chemie- oder Autoindustrie an und dann wiederhole deine Aussage. 35 h und 70000 € Gehalt ist hier absolut real, tut mir leid, wenn ich dein Weltbild zerstören muss.

Hornisse | 06. März 2017 - 18:01

@DA73:
Was Du sagst stimmt natürlich. Aber schau Dich mal um hier - nur Leute, die Null Ahnung haben oder bewusst Unwahrheiten verbreiten. Siehe "Beitrag" von @MS vom 03. März. Sowas von weltfremd. 35 h im Planungsbüro und dann nach mageren 7 Jahren im Job bei über 5.000 € pro Monat. Sicherlich bei mind. 13 Monatsgehältern, denn das ist hier imForum Standard. In Planungsbüros gibt es keine 35 h. Aber woher soll er das wissen... Am Besten ist, man postet hier gar nichts mehr und geniesst nur noch still die Beiträge der "Profis".

MS | 03. März 2017 - 09:43

@DK:
Nach nun sieben Jahren im Berufsleben und Verantwortung für Studenten im Praxissemester höre ich leider immer wieder eine ähnliche Frustration raus, wie bei dir. Viele sagen, ich mach meinen Bachelor und dann schau ich das ich meinem Master in einem Fach mache, wo ich weniger Verantwortung habe und mehr Geld verdiene. Den Aussagen von "Bauing" stimme ich vollkommen zu. Wo die Märchen der "reichen" Maschinenbauer herkommen, kann ich nicht nachvollziehen.

Ich war im Studium sehr stark durch mein ehrenamtliches Engagement mit allen Fachbereichen vernetzt und habe immer noch guten Kontakt zu einigen Maschinenbauern, Elektrotechnikern u.a., natürlich haben die, die es z.B. zu BWM geschafft haben, ein hohes Einstiegsgehalt bekommen. Allerdings gibt es auch einige, die sehr lange nach einem Job gesucht haben und/oder schon wieder was anderes suchen weil sie unzufrieden sind.

Momentan sind die Berufsaussichten für Bauingenieure sehr gut, viele Firmen suchen und finden niemanden. Was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie betrifft, ist da jeder selbst für sich (und seine Familie) verantwortlich. Im Planungsbüro oder in der Behörde geht das natürlich. Ich arbeite in einem Planungsbüro mit 35 Stunden Woche, bin in der Regel von Mo-Do von ca. 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr und am Freitag hau ich um 14.00 Uhr ab. Mein Gehalt liegt bei über 5.000 €.

Man muss halt sein persönliches Netzwerk aufrechterhalten, sich engagieren, selbstsicher auftreten und "am Ball bleiben"! Aber das ist auch bei einem Maschinenbauer nicht anders. Der Unterschied liegt im Beginn des Berufslebens. Willst du einer von wenigen Bewerbern sein oder einer von vielen. Wenn du gut bist und deine familiären Ziele erreichen willst, ist es sicher besser wenn du nicht so leicht durch jemand anders zu ersetzten bist. Das kann in beiden Berufen erreicht werden. Auch bei BMW hast du eine 35 Stunden Woche.

Letzten Endes musst du halt überlegen was dich wohl eher glücklich macht, Maschinenbau oder Bauingenieurwesen? Ich wünsche dir viel Erfolg!

GaLa | 09. Februar 2017 - 10:02

@Hind:
Zur Zeit werden mehr denn je Bauingenieure gesucht. Und es wird in den nächsten Jahren mehr als genug Arbeit für Bauingenieure geben! Auch wenn es immer mehr Absolventen im Bereich Bauingenieurwesen geben sollte, bedeutet das heutzutage leider nicht mehr, dass all die Absolventen auch als "Fachkräfte" zu gebrauchen sind. Daher hast du es eigentlich selbst in der Hand!

Klar, dass Maschinenbauingenieure im Einstiegsgehalt noch etwas höher angesiedelt sind, aber letztendlich bist du selbst dafür verantwortlich, wie sich dein Gehalt in der beruflichen Laufbahn entwickelt. Und viel wichtiger ist doch, dass du einen Beruf ausübst, der zu dir passt und an dem du 40 Jahre lang Freude hast! Das ist auch die Voraussetzung für den Erfolg im Beruf. Mein Tipp: Mach das was dir Spaß macht, nicht das, wo du anfangs vllt. das meiste Geld bekommst.

DA73 | 09. Februar 2017 - 09:01

@Hind:
Maschinenbauer verdienen nach erfolgreichem Studium mindestens zwanzig Prozent mehr als Bauingenieure - ein Leben lang. Das liegt daran, dass Maschinenbauer häufiger in tarifgebundenen Betrieben arbeiten. Außerdem ist Bauingenieurwesen low tech, während Maschinenbau mehr am technischen Fortschritt partizipiert. Wenn dir beides gleich liegt, dann mach Maschinenbau.

Bauing | 08. Februar 2017 - 20:37

@Hind:
Die Entscheidung ob du Bauingenieurwesen studieren willst oder nicht wird dir niemand in diesem Forum abnehmen können. Es ist auch wichtig zu wissen in welchem Bereich des Bauwesens du später arbeiten willst. Hier gibt es in puncto Gehalt gewaltige Unterschiede. Zudem ist deine persönliche geistige Leistungsfähigkeit sehr entscheidend für das spätere Gehalt. Wenn du eher ein schlechter Theoretiker bist und schon bei kleineren mathematischen Modellen an deine Grenzen stößt, dann wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit in den klassischen Disziplinen wie Statik, Geotechnik, Hydromechanik, FE usw. keine überragenden Leistungen bringen können und somit auch kein überdurchschnittliches Gehalt in diesen Bereich erreichen.

Im Projektmanagement sieht es ähnlich aus. Ich sag das jetzt mal ganz ehrlich und frei raus. Wer gut organisieren kann und auch bei hohem Stress nicht aus der Ruhe zu bringen ist, der kann in diesem Bereich durchaus überdurchnittlich verdienen. Wer jedoch zu den typischen 3 Schachtel Zigaretten bei Projekten bis 2 Mio. € Rauchern zählt und schon bei diesen überschaubaren Projekten täglich bis 19 Uhr im Büro sitzt, der wird auch in diesem Bereich wenig verdienen und niemals bspw. ein komplexes Tunnelprojekt mit entsprechendem Gehalt leiten. Es ist leider auch in anderen Ingnenieurdisziplinen so. Wer geistig topfit ist, fachlich überzeugen kann und dazu noch sicher und charmant auftritt, der verdient entsprechend viel Geld.

Diese Geschichten von den besser bezahlten Maschinenbauingenieuren beziehen sich meist auf das Einstiegsgehalt. Es setzt aber auch vorraus, dass man den Einstieg in einen großen Konzern schafft. Das gelingt nicht vielen. Und die die dann wirklich dort anfangen und gut sind, die verdienen dann entsprechend gutes Geld. Die meisten schaffen das jedoch nicht und landen bei irgendeiner Leihbude und verdienen weniger als ein Bauingennieur bei einem Bauunternehmen im Mittelstand. Später ist die Gehaltsentwicklung grundsätzlich abhängig von deinem Können und deinem Netzwerk. Egal ob nun Bauwesen oder Maschinenbau. Die Realität sieht leider so aus. Wer überdurchscnittlich arbeitet verdient entsprechend gut, wer hingegen unterdurchschnittlich arbeitet wird in beiden Branchen niemals viel verdienen und mit hoher Wahrscheinlichkeit mit 45+ mit veraltetem Wissen unvermittelbar auf der Straße stehen.

DK | 08. Februar 2017 - 10:01

Also ich schreibe gerade meine Bachelorarbeit als Bauingenieur und stehe daher auch vor der Frage wo ich nach meinem Studium arbeite. Da ich bislang nur im Umfang meines Ingenieurspraktikum in der Bauleitung eines mittelständischen Unternehmens und danach dort als Werkstudent gearbeitet habe, sind meine Eindrücke vom Beruf des Ingenieurs noch etwas einseitig. Tatsache ist, dass Ingenieure im Maschinenbau mehr verdienen bei weniger Arbeitszeit. Im Baugewerbe kannst du scheinbar, wenn überhaupt, gehaltmäßig mit den Maschinenbauern mitziehen, wenn du in die Bauleitung gehst.

Bauleitung ist ein wirklich interessanter Beruf, keine Frage. Abwechslungsreich, man ist viel draußen, etc. Damit kommt aber auch die Kehrseite der Medaille zum Vorschein wie ich feststellen musste. In der Bauleitung bist du natürlich in erster Linie auf der Baustelle. Und da deine Baustellen als Bauleiter keine Einfamilienhäuser sind, sondern über große Gebiete verteilt, kommst du zumindest für eine gewisse Zeit nicht umhin unter der Woche nicht zu Hause sein zu können. Gegebenenfalls musst du auch Samstags vor Ort sein, wodurch du auch mal zwei Wochen am Stück nicht zu Hause sein kannst.

Hinzukommt, dass du als Bauleiter regelmäßig mindestens 60-h-Wochen hast. Mein Bauleiter z.B. Kommt morgens um 8 und geht abends um 7-9, manchmal sogar bis 10 oder 11 (Was mitunter der Tatsache geschuldet ist, dass er nicht zu Hause ist und es ihm egal ist, wann er Feierabend macht). Außerdem hat man auf der Baustelle enormen Zeitdruck. Es müssen nur ein paar Sachen schief gehen und der ganze Terminplan verschiebt sich nach hinten, wodurch sich dein Stress erhöht. Außerdem musst du immer genauestens auf dein Budget achten, was ich persönlich sehr hinderlich finde. Nach dieser Erfahrung habe ich für mich beschlossen, dass ich nicht in die Bauleitung gehen werde.

Ich bin nun mal in einer Großfamilie aufgewachsen und daher ein Familienmensch, der später um 5 Uhr Feierabend haben möchte und nach Hause kann. Außerdem war mein Vater früher auch immer erst spät zu Hause und gestresst, was ich als Kind nie gut fand. Andere Jobs für Bauingenieure finden dann eher im Büro statt. Bei mehr oder weniger geregelten Arbeitszeiten, dafür aber mit wesentlich geringerem Gehalt.

Ich habe mich damals für Bauingenieurwesen angemeldet, das ich aus einer Handwerkerfamilie entstamme und der Bau immer Teil meines Lebens war. Im Nachhinein bereue ich es nicht, nicht Maschinenbau studiert zu haben, da das auch durchaus eine Option für mich gewesen wäre. Natürlich muss man beachten, dass das aus dem Mund eines Berufsneulings kommt. Ich weiß selber noch nicht genau wo mich die Reise hinführt. Ich habe auch schon über einen Branchenwechsel nachgedacht. Es soll angeblich gute Jobs für Bauingenieure in der Pharmaindustrie und der Windenergie geben. Mal sehen wo mich die Reise hinführt.

Hind | 07. Februar 2017 - 15:47

Ich mache gerade mein Abitur und habe mich für Bauingenieurwesen entschieden, aber da "alle" mir gesagt haben, dass Maschinenbau vom Gehalt und Berufschancen besser wäre, bin ich jetzt ein bisschen verwirrt. Stimmt das, dass Bauingenieure nach dem Abschluss kein Arbeitsplatz finden oder wenn nichts gebaut wird, werden sie arbeitslos? Ist Maschinenbau viel besser? Mich interessieren beide Studiengänge, deswegen bin ich jetzt ratlos. Danke im voraus!

Max | 19. August 2014 - 15:50

Mein Nachbar (Niederlassungsleiter einer Baufirma in München) ist seit 1994 Bauingenieur und stets erfolgreich gewesen. Ihm scheint der Job sehr gut zu gefallen und hat mich, 20-jährigen Jungspund, natürlich ein wenig damit angesteckt, was dazu führte, dass ich zum kommenden WS an der TU München ebenfalls das Studium zum Bauingenieur beginnen werde. Ich weiß in etwa, was Absolventen bei ihm verdienen und muss sagen, dass sie sich gehaltstechnisch keines Falls vor Maschbau- oder E-Technik-Absolventen verstecken müssen. Da in diesem Forum aber überwiegend negative Stimmung bzgl. des Berufsbildes anzutreffen war (siehe Beiträge bis 2011 und früher) wollte ich mal fragen, ob sich seither im Allgemeinen etwas verbessert hat oder die Situation in München eine Ausnahme darstellt. Vielen Dank im Voraus!

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