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16. Jahrgang | Ausgabe 5483 | Nr. 237
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Bauingenieure: Optimistisch ins neue Jahr

 

Bauingenieure freuen sich erneut über gute Auftragslage im ersten Halbjahr 2012

 
70 Prozent der befragten Büroinhaber bewerten ihre Geschäftsaussichten in 2012 als gut oder sehr gut, Foto: S. Hofschlaeger  / Pixelio Bild-Download » 70 Prozent der befragten Büroinhaber bewerten ihre Geschäftsaussichten in 2012 als gut oder sehr gut, Foto: S. Hofschlaeger / Pixelio

Ingenieurbüros dürften auch im ersten Halbjahr 2012 von dem positiven Trend der Baubranche profitieren. Die beiden Verbände, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) sowie der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), sehen für das Geschäftsjahr 2012 ein Umsatzwachstum von rund 1,6 Prozent - nach dem Boomjahr 2011 mit 90,6 Milliarden Euro Branchenumsatz. Erneut profitiere vor allem der Wohnungsbau. Erwartet wird hier ein Umsatzplus von sechs Prozent, während im Vorjahr ein Plus von 14 Prozent notiert wurde.

Diese Angaben decken sich weitgehend mit den Umfrageergebnissen von bauingenieur24, einem unabhängigen Informationsdienst, der Anfang Januar die Geschäftsführer von Ingenieurbüros aus dem Bauwesen nach ihrer Auftragslage befragte. Demnach bewerten rund 70 Prozent der Befragten die Geschäftsaussichten als "sehr gut" oder "gut".

Während 2011 noch knapp die Hälfte der Befragten die Geschäftserwartungen für das erste Halbjahr mit "gut" bewerteten, rechnen für das erste Halbjahr 2012 immer noch rund 42 Prozent mit guter Auftragslage. Knapp ein Drittel der Befragten bewertete die Aussichten für 2012 sogar als "sehr gut" (2011: knapp 19 Prozent). Lediglich rund 15 Prozent der Büroinhaber erwarten eine schlechte Auftragslage, was sich mit den Angaben aus 2011 nahezu deckt.

Von hoher Arbeitslosigkeit zur Vollbeschäftigung: So kann man die Entwicklung des Arbeitsmarktes für Bauingenieure in den letzten zehn Jahren treffend beschreiben, Foto: Gerd Altmann-AllSilhouettes.com / Pixelio Bild-Download » Von hoher Arbeitslosigkeit zur Vollbeschäftigung: So kann man die Entwicklung des Arbeitsmarktes für Bauingenieure in den letzten zehn Jahren treffend beschreiben, Foto: Gerd Altmann-AllSilhouettes.com / Pixelio

"Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Baubranche auch in diesem Jahr zu den Gewinnern der Kapitalmarktkrise zählt", erklärt Dipl.-Ing. Christian Wieg von bauingenieur24. "Das liegt auch mit am Trend, wieder in handfeste Werte - wie Immobilien - zu investieren. Und Bauingenieure verfügen über das entsprechende Know-how." Zudem zeige sich, dass die Mitarbeiter in Ingenieurbüros zumeist hoch qualifiziert seien, was auf die guten Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zurückzuführen sei. "Viele Ingenieurbüros haben sich auf die Anforderungen des Marktes eingestellt und zukünftige Themen besetzt: Bauen im demografischen Wandel oder Energiewende zum Beispiel. Das stärkt die Branche", beurteilt der Geschäftsinhaber von bauingenieur24 die positiven Umfrageergebnisse.

Gut ausgebildete Bauingenieure hätten also auch in Zukunft die besten Voraussetzungen für ein gesichertes Arbeitsverhältnis, betont Wieg, der seit Jahren die Entwicklung des Personalmarktes im Bauingenieurwesen beobachtet. Der in bauingenieur24 integrierte Stellenmarkt sei stark frequentiert und daher ein Barometer für den Arbeitsmarkt.

Der HDB sieht den anhaltend positiven Trend der Baubranche ebenfalls als Motor für wachsende Beschäftigungszahlen. Demzufolge seien 2011 rund 18.000 neue Jobs entstanden und die Zahl der Beschäftigten auf 734.000 gestiegen. Die Reserve an arbeitslosen Baufacharbeitern wie auch an arbeitslosen Bauingenieuren sei weitgehend abgebaut: Im Jahresdurchschnitt 2011 sei die Zahl der arbeitslosen Baufacharbeiter um 22 % auf 43.000, die der arbeitslosen Bauingenieure um 17 % auf nur noch 3.000 gesunken.

Die Niederrheinbrücke bei Wesel ist in der Kategorie Straßen- und Eisenbahnbrücken für den Deutschen Brückenbaupreis 2012 nominiert, Foto: Bundesingenieurkammer (BIngK) Bild-Download » Die Niederrheinbrücke bei Wesel ist in der Kategorie Straßen- und Eisenbahnbrücken für den Deutschen Brückenbaupreis 2012 nominiert, Foto: Bundesingenieurkammer (BIngK)

Dass hochqualifizierten Ingenieurleistungen immer wieder auch Lob und Anerkennung zuteil werden, zeigt der Deutsche Brückenpreis, der 2012 zum vierten Mal von der Bundesingenieurkammer (BingK) und dem Verband Beratender Ingenieure (VBI) vergeben wird. Aus 37 eingereichten Brückenbauwerken in den Kategorien "Straßen- und Eisenbahnbrücken" sowie "Fuß- und Radwegbrücken" wurden jeweils drei für den Preis nominiert.

Die Preisverleihung, die am 12. März in Dresden stattfindet, zeichnet damit die Bauwerke sowie die Ingenieure aus, die an der Entstehung der Brücke beteiligt waren. Gefördert wird die Veranstaltung vom Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie verschiedenen Sponsoren, darunter auch der bauingenieur24 Informationsdienst.

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