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Zur Reichweite beim Düsenstrahlverfahren im Sand (Berichte aus Bodenmechanik und Grundbau der Bergischen Universität-GH Wuppertal Fachbereich Bauingenieurwesen)

Verfasst von: Bernd Bergschneider
Veröffentlicht am: 7. März 2016

Zur Verfestigung des Baugrundes, z. B. zur Herstellung einer Unterfangung oder zur Abdichtung von Baugruben, sowohl im Wand- als auch im Sohlenbereich, wurde das Düsenstrahlverfahren, auch Hochdruckinjektion, Hochdruckbodenvermörtelung oder Soilcrete- Verfahren genannt, entwickelt.Ein bei diesem Verfahren auftretendes Problem besteht in der unpräzisen Vorhersage des Säulendurchmessers vor Beginn der Baumaßnahme. Es ist bisher nicht möglich, eine Aussage über die Ausbreitung und die Wirkungsweise des Strahls in Abhängigkeit des anstehenden Bodens sowie der maschinentechnisch eingebrachten Erosionsenergie des Schneidstrahls zu treffen.Mit Hilfe von bodenmechanischen Anschauungsversuchen im halbtechnischen Maßstab kann durch Sichtbarmachen der physikalischen Abläufe im Boden die Wirkungsweise des Düsenstrahlverfahrens studiert werden mit dem Ziel, einen die Interaktion zwischen dem Lösewiderstand des Bodens sowie der Schneidstrahlenergie erfassenden rechnerischen Ansatz zu entwickeln. Der Ansatz beruht auf der physikalischen Vorstellung, dass die Eindringtiefe des Strahls zunimmt, solange die Einwirkung größer ist als der Widerstand. Hat sich schließlich in einem gewissen Abstand von der Düse ein Kräftegleichgewicht zwischen den Einwirkungen und den Widerständen eingestellt, breitet sich der Strahl nicht weiter aus.




Informationen:

Shaker Verlag GmbH

Taschenbuch

Veröffentlicht am 13.08.2002

ISBN-13 9783832204976

ISBN-10 3832204970

Preis 48,80 EUR