Bücher & Fachliteratur
Donnerstag, 23. Mai 2019
Ausgabe 6485 | Nr. 143 | 18. Jahrgang
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Wasserkraft in Thüringen: Ein Beitrag zur Stromgeschichte



Verlag: Schäfer, M
Taschenbuch
Oktober 2015 erschienen
ISBN-13 9783876961507
ISBN-10 3876961505
Auflage 1
168 Seiten

Preis 29,95 EUR
de-DE Die Nutzung der Wasserkraft ist in Thüringen seit Jahrhunderten belegt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts dominierte ihre Nutzung als mechanischer Antrieb von Mühlen und Sägewerken, auch Nutzungen zur Metallverarbeitung (Hammerwerke) und Papiererzeugung (Holzschliff) sind bekannt. Für einzelne Standorte und Regionen von Thüringen sind diese historischen Entwicklungen teilweise über Jahrhunderte erfasst und dokumentiert.Die Beiträge der Wasserkraft zur Entwicklung der Stromversorgung im heutigen Gebiet des Freistaates Thüringen werden in diesem Buch von ihren Anfängen bis zur Gegenwart zusammenhängend dargestellt. Diese begannen mit der Erzeugung von „Lichtstrom“ zur Beleuchtung einzelner Betriebe (meist Mühlen) Ende des 19. Jahrhunderts. Um die Wende zum 20. Jahrhundert entstanden erste Überlandzentralen auf der Basis lokaler Wasserkräfte. Einen Höhepunkt bildeten der Bau der heute als Saalekaskade bekannten Talsperren und Wasserkraftwerke an der mittleren Saale zwischen 1930 und ihrer Vollendung 1960. Der Niedergang der Wasserkraftnutzung von über eintausend vor 1945 bekannten Standorten in Thüringen während der DDR-Zeit hatte sowohl politische als auch technologische Hintergründe. Erst nach der Wiedervereinigung kam es zu einem neuerlichen Aufschwung in der Nutzung der Wasserkraft in Thüringen.Heute wird die Wasserkraft an etwa 200 Standorten praktisch ausschließlich zur Stromerzeugung eingesetzt. Insofern dokumentiert dieses Buch ausführlich die seit etwa 1880 ablaufende Wandlung der Wasserkraftnutzung vom mechanischen Antrieb lokaler Gewerbe zu Stromlieferanten für das Netz der allgemeinen Stromversorgung in Thüringen. Zahlreiche Dokumente, historische Aufnahmen sowie aktuelle Fotografien illustrieren anschaulich die detaillierten Darstellungen der Wasserkraftstandorte in Thüringen und ihre jeweilige Entwicklung. Nutzung, der, Wasserkraft, Stromgeschichte, Entwicklung, der, Wasserkraft, Geschichte, der, Wasserkraft, Wasserkraftwerke, Talsperren, Stromversorgung, Industriegeschichte, Erneuerbare, Energien, Wasserkraft, Saale, Industrialisierung, Wärmetechnik, Energie- & Sanitärtechnik, Wärmetechnik, Energie- & Sanitärtechnik, , , Bauingenieure book Schäfer, M http://www.amazon.de/Wasserkraft-Th%C3%BCringen-Ein-Beitrag-Stromgeschichte/dp/3876961505%3FSubscriptionId%3D0G0VCZ65PMQX2SAZRKR2%26tag%3Donlinemagaz0b-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3876961505

Beschreibung

Die Nutzung der Wasserkraft ist in Thüringen seit Jahrhunderten belegt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts dominierte ihre Nutzung als mechanischer Antrieb von Mühlen und Sägewerken, auch Nutzungen zur Metallverarbeitung (Hammerwerke) und Papiererzeugung (Holzschliff) sind bekannt. Für einzelne Standorte und Regionen von Thüringen sind diese historischen Entwicklungen teilweise über Jahrhunderte erfasst und dokumentiert.Die Beiträge der Wasserkraft zur Entwicklung der Stromversorgung im heutigen Gebiet des Freistaates Thüringen werden in diesem Buch von ihren Anfängen bis zur Gegenwart zusammenhängend dargestellt. Diese begannen mit der Erzeugung von „Lichtstrom“ zur Beleuchtung einzelner Betriebe (meist Mühlen) Ende des 19. Jahrhunderts. Um die Wende zum 20. Jahrhundert entstanden erste Überlandzentralen auf der Basis lokaler Wasserkräfte. Einen Höhepunkt bildeten der Bau der heute als Saalekaskade bekannten Talsperren und Wasserkraftwerke an der mittleren Saale zwischen 1930 und ihrer Vollendung 1960. Der Niedergang der Wasserkraftnutzung von über eintausend vor 1945 bekannten Standorten in Thüringen während der DDR-Zeit hatte sowohl politische als auch technologische Hintergründe. Erst nach der Wiedervereinigung kam es zu einem neuerlichen Aufschwung in der Nutzung der Wasserkraft in Thüringen.Heute wird die Wasserkraft an etwa 200 Standorten praktisch ausschließlich zur Stromerzeugung eingesetzt. Insofern dokumentiert dieses Buch ausführlich die seit etwa 1880 ablaufende Wandlung der Wasserkraftnutzung vom mechanischen Antrieb lokaler Gewerbe zu Stromlieferanten für das Netz der allgemeinen Stromversorgung in Thüringen. Zahlreiche Dokumente, historische Aufnahmen sowie aktuelle Fotografien illustrieren anschaulich die detaillierten Darstellungen der Wasserkraftstandorte in Thüringen und ihre jeweilige Entwicklung.

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