Fachbeiträge & Interviews
Samstag, 16. Januar 2021
Ausgabe 7089 | Nr. 16 | 20. Jahrgang
D.I.E. Baustatik Software - Einfach | Anders | Besser
Autor: Pressestelle
Herausgeber: Bayerische Ingenieurkammer - Bau email-weiterempfehlendruckansicht

Allianz baut zwei Großprojekte internetgestützt

# 15.10.2001

Internetgestütztes Projektmanagement ist in der Immobilienbranche kein Fremdwort mehr

München - Die Allianz Immobilien GmbH setzt auf vernetztes Bauen. Zwei Großprojekte sollen künftig unter Einsatz einer neutralen Internet-Plattform gesteuert und weiter entwickelt werden. Dazu arbeitet die Allianz auf Projektebene mit der Münchner conject AG zusammen. Ziel ist, die Zusammenarbeit und Kommunikation zu verbessern, den Projektablauf zu beschleunigen sowie die Transparenz zu erhöhen. Die von conject entwickelte Software vernetzt alle am Bau Beteiligten und wird von der Allianz sowohl im Projekt Neubau des Allianz Bürogebäudes in Unterföhring/München als auch bei einem Projekt an der Taunusanlage in Frankfurt/Main eingesetzt. Weitere Projekte sind in Planung.

Internetgestütztes Projektmanagement ist in der Immobilienbranche kein Fremdwort mehr. Mehr denn je kommt es heute darauf an, selbst komplexe Bauprojekte einfacher abzustimmen, besser zu dokumentieren und schneller abzuwickeln. Dazu müssen aktuelle Projektdaten ständig verfügbar sein und orts- und zeitunabhängig verwaltet werden können. Genau hier setzt conject an und vernetzt durch Nutzung neuer Internettechnologien alle Projektteilnehmer unternehmensübergreifend.

Konkret im Einsatz sind diese Internet-Technologien derzeit beim Neubau des Bürogebäudes der Allianz Versicherungs AG in Unterföhring/München. Mit der geplanten Bebauung wird die Lücke zwischen den Allianz Objekten BGU Betriebsgebäude und VGU Verwaltungsgebäude Unterföhring, in denen schon seit 1993 bzw. 1998 rund 3000 Mitarbeiter der Unternehmensgruppe beschäftigt sind, geschlossen. Die Fertigstellung dieses Gebäudes ist für 2004 geplant, dann sollen insgesamt 2.400 Mitarbeiter dort ihre Arbeit aufnehmen. Geplant ist ein funktionales Bürogebäude, das eine gleichermaßen städtebaulich wie architektonisch anspruchsvolle Lösung erreichen soll. Der Entwurf des Architekturbüros HPP - Hentrich-Petschnigg & Partner sieht eine langgestreckte Erschließungsachse vor, an der entlang sich im Norden kammartig angeordnete Gebäuderiegel gruppieren. Im Süden schließen sich vier verglaste Pavillons an.

Die Münchner conject AG ist ein Software-Entwickler und bietet eine Projektmanagement-Plattform, fokussiert auf die gesamte Bau- und Immobilienwirtschaft. Das vernetzte Arbeiten in virtuellen Projekträumen reduziert Kosten und Risiken, der Bauherr gewinnt Zeit, Transparenz und Sicherheit. Mit conject können auch komplexe Bauvorhaben im weltweiten Netz gesteuert werden - von der Entwicklung und Planung über die Realisierung bis hin zur Nutzung und Verwertung. Die von conject entwickelte Collaboration-Software optimiert durch verbesserte, internetbasierte Kommunikation und Dokumentation das gesamte Projektmanagement. Im Mittelpunkt steht der conject-Projektraum, der ein reales Projekt in den virtuellen Raum überträgt.

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