Fachbeiträge & Interviews
Montag, 26. Oktober 2020
Ausgabe 7007 | Nr. 300 | 20. Jahrgang
Autor: Pressestelle / cwi
Herausgeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen email-weiterempfehlendruckansicht

Autobahnbau in Nordthüringen kommt voran

# 10.12.2004

Baubeginn der A 38 im Bauabschnitt Heilbad Heiligenstadt <-> Leinefelde-Worbis im Dezember 2004

Mehrere Teilstücke, wie hier zwischen der Stadt Leinefelde-Worbis und der Gemeinde Breitenworbis, sind bereits fertiggestellt - nach Fertigstellung wird die A 38 die Regionen Kassel (A 7) und Halle/Saale (A 9) verbinden Mehrere Teilstücke, wie hier zwischen der Stadt Leinefelde-Worbis und der Gemeinde Breitenworbis, sind bereits fertiggestellt - nach Fertigstellung wird die A 38 die Regionen Kassel (A 7) und Halle/Saale (A 9) verbinden

Mit 15,7 Kilometern Länge nehmen wir jetzt den längsten Bauabschnitt der Thüringer A 38 in Angriff, so Iris Gleicke - parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Jetzt sind in Thüringen rund 37 Kilometer der A 38 im Bau." Bereits im Sommer dieses Jahres waren die Bauarbeiten im angrenzenden Abschnitt von Arenshausen - Heilbad Heiligenstadt sowie in dem Abschnitt von Bleicherode - Wipperdorf aufgenommen worden.

"Der Bund wird damit in den kommenden Jahren ein immenses Investitionsvolumen bereitstellen. Allein das Auftragsvolumen der jetzt vergebenen Leistungen beträgt 42 Millionen Euro", informierte Gleicke. Weitere 29 Millionen Euro würden in den Bau der großen Talbrücken über den Steinbach und den Etzelsbach investiert. Mit den weiteren erforderlichen Bauwerken, der Beschilderung, Landschaftsbau sowie dem Grunderwerb seien für den Bauabschnitt rund 89 Millionen Euro vorgesehen.

Der jetzt begonnene Abschnitt bilde gleichermaßen eine Nordumgehung von Leinefelde. Nach Fertigstellung des Autobahnabschnittes werde sich der Durchgangsverkehr der B 80 auf die Autobahn verlagern. "Während der Bauphase müssen die Bürgerinnen und Bürger von Leinefelde-Worbis noch etwas Geduld aufbringen, aber wenn das heute begonnene Teilstück fertig ist, wird es in der Stadt wesentlich ruhiger werden", stellte die Staatssekretärin in Aussicht.

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