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Montag, 18. Februar 2019
Ausgabe 6391 | Nr. 49 | 18. Jahrgang
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Baupreise bleiben im Jahresvergleich stabil

# 18.02.2014

2013 lediglich 2,0 Prozent Kostensteigerung im Vergleich zum Vorjahr. Dank niedriger Rohbaupreise geringster Anstieg seit drei Jahren. Preisanstieg bei Versorgungsanlagen und Innenausbau am höchsten

Der konventionelle Hausbau blieb im letzten Jahr annähernd so teuer wie 2012. Foto: lichtkunst.73  / Pixelio Der konventionelle Hausbau blieb im letzten Jahr annähernd so teuer wie 2012. Foto: lichtkunst.73 / Pixelio

In Deutschland ein Haus zu bauen war im letzten Jahr nicht wesentlich teurer als 2012. Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude stiegen binnen Jahresfrist bis zum November 2013 um gerade einmal 2,0 Prozent. Maßgeblich für den Wert sind alle Bauleistungen am Bauwerk einschließlich der Umsatzsteuer. Einen geringeren Anstieg hatte es zuletzt im Jahr 2010 gegeben (+1,5%).

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden weiter mitteilt, hatte der Preisanstieg im August 2013 im Jahresvergleich ebenfalls bei 2,0 Prozent gelegen. Vom August bis zum November 2013 erhöhten sich die Baupreise um 0,3 Prozent.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen im gleichen Zeitraum von November 2012 bis November 2013 um 1,7 Prozent. Ausbauarbeiten kosteten die Bauherren im Vergleich 2,4 Prozent mehr.

Versorgungsanlagen überdurchschnittlich teurer

Nennenswerte Preisanstiege unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es bei den Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen sowie bei Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden (jeweils +3,0%).

Ebenfalls über der durchschnittlichen 2,0-Prozent-Marke lagen die Preissteigerungen bei raumlufttechnischen Anlagen (+2,7%), bei Abdichtungsarbeiten (+2,6%) sowie bei Zimmer- und Holzbauarbeiten (+2,4%).

Entscheidend für den relativ geringen Gesamtanstieg sind die Werte bei den Mauer- und Betonarbeiten, da sie das höchste Gewicht am Preisindex für Wohngebäude tragen. Die Preise erhöhten sich hier um jeweils 1,3 Prozent. Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) nahmen gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent zu.

Teuerungsrate für Nichtwohngebäude gering

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Neubaupreise gegenüber November 2012 für Bürogebäude um 2,0 Prozent und für gewerbliche Betriebsgebäude um 1,8 Prozent. Die Teuerungsrate lag hier somit sogar noch unter dem Preisanstieg für Wohngebäude.

Anders verhielt es sich dagegen im Straßenbau. Die Preise stiegen innerhalb der maßgeblichen zwölf Monate um 2,2 Prozent.

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