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Mittwoch, 24. Februar 2021
Ausgabe 7128 | Nr. 55 | 20. Jahrgang
D.I.E. Baustatik Software - Einfach | Anders | Besser
Autor: Pressestelle
Herausgeber: Institut für Bauschlichtung, Düsseldorf email-weiterempfehlendruckansicht

Prüffähigkeit von Architektenrechnungen

# 14.01.2002

Nach der Entscheidung des BGH ist es ausreichend, wenn der Architekt eine Aufstellung übergibt

Nach dem OLG Celle gibt es keinen Anscheinsbeweis dafür, dass ein Bauherr den Architekten mit allen zur Durchführung eines Bauvorhabens erforderlichen Leistungen beauftragen will. Hierfür müssen schon weitere Umstände sprechen. Dementsprechend bedarf die Klärung solch eines Anscheinsbeweises einer genauen Prüfung, 22 U 86/98.


Der BGH hat sich in seinem Urteil vom 25.11.99, VII ZR 388/97 mit der Prüffähigkeit von Architektenrechnungen auseinandergesetzt. Danach ist ausreichend, wenn der Architekt eine Aufstellung übergibt, aus der ersichtlich ist, welche Kosten voll, anteilig oder gar nicht in die Abrechnung eingeflossen sind. Unwichtig ist dabei, ob erkennbar wird, ob es sich um Brutto- oder Nettoerträge handelt. Dinkonforme Kosten sind Bruttokosten.

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