Fachbeiträge & Interviews
Freitag, 01. Juli 2022
Ausgabe 7620 | Nr. 182 | 21. Jahrgang
D.I.E. Baustatik Software - Einfach | Anders | Besser
Autor: Katrin Apenburg
Herausgeber: Technische Universität Freiberg email-weiterempfehlendruckansicht

Neuer Studiengang Geoinformatik an der TU Freiberg

# 20.09.2001

Geoinformatik bietet Kombination von Naturwissenschaft, Informatik und Computertechnik

Der Studiengang "Geoinformatik gehört ab dem Wintersemester 2001/2002 zum Ausbildungsprofil der TU Bergakademie Freiberg. Dieser bietet Studienanfängern eine Kombination von Naturwissenschaft, Informatik und Computertechnik. Revolutionäre technische Entwicklungen hielten auch in den Geowissenschaften in den letzten Jahren Einzug. So ist es z.B. möglich, große Rohstoff-Lagerstätten dreidimensional zu modellieren und damit vorhandene Ressourcen exakt zu kalkulieren. Dies erfordert die Gewinnung und Verarbeitung riesiger Datenmengen. Die speziellen Eigenschaften dieser Geodaten erfordern Spezialisten, die über ein fundiertes Wissen in beiden Bereichen verfügen.

Das Ziel der Ausbildung ist ein national und international kompatibler Diplom- Geoinformatiker. Der Absolvent ist in der Lage, Methoden der modernen Informationstechnologien auf Geodaten anzuwenden und die entsprechenden geowissenschaftlichen Modelle mathematisch-numerisch-informatisch zu bearbeiten und geowissenschaftliche Modelle zu formulieren und zu entwickeln. Die Einsatzmöglichkeiten der Absolventen umfassen das gesamte Gebiet der Anwendung moderner Informationstechnologien in der Geobranche, insbesondere der Geodatenerfassung, des Geodatenmanagements, der Geomodellierung, der Präsentation und Kommunikation von Geowissen und des Vertriebs von Geodaten und -modellen.

Dementsprechende nationale und internationale Einsatzgebiete sind Privatunternehmen aus der Rohstoffindustrie, dem Umweltbereich, Consultings und Ingenieurbüros, Banken Softwareentwicklungsfirmen aber auch Kommunen, Bundes- und Landesbehörden sowie geowissenschaftliche und geoingenieurwissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungsinstitutionen. Besonders hervorzuheben sind die künftigen Aufgaben des Datenmanagements, des Datenaustausches und der Datenverarbeitung in internationalen Teams einer globalisierten Wirtschaft, in der schnelle und umfassende Information entscheidend sind.

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