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Mittwoch, 18. Juli 2018
Ausgabe 6176 | Nr. 199 | 17. Jahrgang
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Deutsche Tunnelbohrtechnik für moderne Infrastruktur in Osteuropa

# 06.07.2018

Um die buchstäbliche Integration "böhmischer Dörfer" geht es bei dem Ausbau der Bahnstrecke zwischen Rokycany (Westböhmen) und Pilsen in Tschechien. Zukünftig verkehrt hier ein Schnellzug auf dem Teil eines Eisenbahnkorridors, welcher Pilsen mit Prag und dadurch mit dem europäischen Eisenbahnnetz verbindet.

Für den Bau zweier eingleisiger Tunnelröhren (4,15 km) durch unterschiedliche Bodenverhältnisse wurde erstmals in Osteuropa die verwendete Tunnelbohrmaschine im Tunnel innerhalb von zwei Wochen umgerüstet. Foto: Herrenknecht AG Für den Bau zweier eingleisiger Tunnelröhren (4,15 km) durch unterschiedliche Bodenverhältnisse wurde erstmals in Osteuropa die verwendete Tunnelbohrmaschine im Tunnel innerhalb von zwei Wochen umgerüstet. Foto: Herrenknecht AG

Im Zuge der Modernisierung des tschechischen Eisenbahnnetzes kam zum ersten Mal in Osteuropa eine umbaubare Tunnelbohrmaschine (Ø 9.890 mm) zum Einsatz. Die deutsche Technik ist auch bei anderen Projekten am Infrastrukturausbau Osteuropas beteiligt, wie zum Beispiel an Polens größtem Tunnelbauwerk, der "Slowacki Route" in Danzig oder beim Ausbau der Metro in Moskau, Sofia und Warschau.

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