Fachbeiträge & Interviews
Dienstag, 07. April 2020
Ausgabe 6805 | Nr. 98 | 19. Jahrgang
Autor: Fabian Hesse
Herausgeber: bauingenieur24 Informationsdienst email-weiterempfehlendruckansicht

Wasserbau: Sanierung und Erweiterung einer Neckar-Schleuse

# 14.02.2020

Seit 1951 verrichtet die Neckar-Schleuse an der Staustufe im baden-württembergischen Lauffen ihren Dienst. Und das zum Teil im Originalzustand aus der Bauzeit. Für die dringend erforderliche Sanierung und Ertüchtigung des Bauwerks wurden die Stahlbetonschleusenwände im letzten Jahr mit 300 Quadratmetern Wandschalung versehen.

Für die Erneuerung der Kammerwände der Neckar-Schleuse Lauffen wurden vier Schalungsschilder in den Abmessungen 3,40 x 2,70 x 12,90 Meter konstruiert, wodurch jeweils ein Betoniertakt über die gesamte Höhe ausgeführt werden kann. Foto: PASCHAL Für die Erneuerung der Kammerwände der Neckar-Schleuse Lauffen wurden vier Schalungsschilder in den Abmessungen 3,40 x 2,70 x 12,90 Meter konstruiert, wodurch jeweils ein Betoniertakt über die gesamte Höhe ausgeführt werden kann. Foto: PASCHAL

In Zukunft sollen Schiffe mit bis zu 110 Metern Länge die Schleuse Lauffen passieren können. Dafür wird das sogenannte Oberhaupts um 3,60 Meter versetzt. Mit dem Entfernen der Vouten am Schleusenkammergrund steht der Schifffahrt zudem eine größere Schleusenkammertiefe zur Verfügung. Die Schleusenhäupter erhalten neue standardisierte Stemmtore. Dank moderner Steuerungstechnik kann die Schleusenkammer künftig ferngesteuert werden.

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