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Dienstag, 18. Juni 2019
Ausgabe 6511 | Nr. 169 | 18. Jahrgang
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Holzbauweise: Angehende Bauingenieure informierten sich in Finnland

# 13.06.2016

Studenten aus Biberach, Frankfurt und Köln lernten Holzindustrie im waldreichsten Land Europas kennen. Ernte und Verarbeitung des Baustoffs in Betriebsstätten und auf Baustellen nachvollzogen. Exkursion durch bauingenieur24 unterstützt

Jahrhundertlange Tradition im Holzbau

U.a. in Porvoo, der zweitältesten Stadt in Finnland, konnten die Studenten der Jahrhunderte alten Tradition des finnischen Holzbaus nachspüren. Foto: Wolfgang Teuber/ Pixelio U.a. in Porvoo, der zweitältesten Stadt in Finnland, konnten die Studenten der Jahrhunderte alten Tradition des finnischen Holzbaus nachspüren. Foto: Wolfgang Teuber/ Pixelio

Finnland - das ist viel Wald mit wenig Menschen. Auf einer Landfläche fast so groß wie Deutschland, von der 86 Prozent bewaldet ist, leben gerade einmal fünfeinhalb Millionen Einwohner. Die Holzwirtschaft spielt dementsprechend eine große Rolle für das waldreichste Land Europas. Die Beschäftigung mit dem Baustoff seit mehreren Jahrhunderten ist der Grund dafür, dass heute das Know-how und die technische Entwicklung für alles, was mit der Verarbeitung von Holz eine Rolle spielt, in Finnland so umfangreich und fortgeschritten ist wie kaum sonst irgendwo.

Aufgrund der wieder wachsenden Beliebtheit von Holz als Baumaterial, erscheint für Studierende im Bauingenieurwesen hierzulande ein Ausflug in das skandinavische Holzparadies durchaus lohnend. Gleich drei deutsche Ausbildungsstätten der Bauingenieure - die TH Köln, die Hochschule Biberach sowie die Hochschule Frankfurt - haben sich jüngst zusammengetan, um ihren Studenten diese Erfahrung zu ermöglichen.

Die gemeinsame Studienreise führte für 50 Studenten von Helsinki über Lahti, Punkaharju und Porvoo wieder zurück nach Helsinki.

Erkenntnisse gesammelt und Kontakte geknüpft

"Die Reise diente dem Kennenlernen der finnischen Bau- und Holzindustrie, wozu mehrere Säge- und Holzwerke sowie repräsentative Baustellen und Bauwerke besichtigt wurden", beschreibt Helmut Zeitter von der Frankfurt University of Applied Sciences den Hintergrund der einwöchigen Exkursion. Die Praxis der Holzernte sollte dabei ebenso nachvollzogen werden wie die unterschiedlichsten Verwendungsarten im Bauwesen.

Neben dem intensiven Wissenstransfer vor Ort sollte den Teilnehmern auch die Gelegenheit geboten werden, internationale Kontakte zu knüpfen, verbunden mit der Möglichkeit zu einem späteren längeren Auslandsaufenthalt oder einem Auslandssemester. Nicht zuletzt wurde der Kontakt zu einer Partneruniversität in Mikkeli gepflegt.

bauingenieur24: Sponsoring der Exkursion

Um die außergewöhnliche Exkursion mit ihrem eindeutigen Anspruch an die Vermittlung praxisrelevanter Inhalte zu unterstützen, sponserte bauingenieur24 das Vorhaben mit 500 Euro.

Als Berufsportal mit Stellenmarkt für Bauingenieure kooperiert bauingenieur24 sehr intensiv mit den Hochschulen zusammen. Für angehende Bauingenieure ist der Stellenmarkt mit derzeit über 500 offenen Stellenangeboten eine besonders wichtige Informationsquelle für deren Berufseinstieg.

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