Fachbeiträge & Interviews
Donnerstag, 03. Dezember 2020
Ausgabe 7045 | Nr. 338 | 20. Jahrgang
Autor: Peter Golze
Herausgeber: bauingenieur24® Informationsdienst email-weiterempfehlendruckansicht

Holzweichfaserdämmstoffe für die Gebäudehülle

# 25.07.2005

Pavatex investiert rund 12 Millionen Euro, um seine Produktionskapazitäten in der Schweiz zu vergrößern. Damit kann das Unternehmen noch besser die hohe Nachfrage nach Holzweichfaserdämmstoffen erfüllen.

Weichfaserdämmstoff aus Holz, Foto: Pavatex Weichfaserdämmstoff aus Holz, Foto: Pavatex

Gerade die Holzweichfaser bietet einen effektiven Schutz vor winterlicher Kälte, sommerlicher Hitze sowie Lärm und fördert so ein angenehmes Raumklima. Darüber hinaus gewährleistet dieser ökologische Dämmstoff auch einen hohen Brandschutz. 12 Millionen Euro möchte Pavatex in seine Produktionsstätten in den nächsten 5 Jahren investieren. Davon fließen circa drei Millionen Euro in den Standort Fribourg (Schweiz), der sich seit längerem und sehr erfolgreich auf die Weichfaserherstellung konzentriert. Den Hauptanteil wendet das Unternehmen auf, um das Werk Cham im Kanton Zug (Schweiz) vollständig auf die Produktion von Weichfaserplatten umzustellen.

Im Werk Cham ging bereits Anfang 2005 eine hochautomatisierte Endbearbeitung in Betrieb. Im Mai 2005 nahm dort die neue Formmaschine ihre Arbeit auf. Das Unternehmen nutzt eine speziell modifizierte Anlage aus der Zellstoffherstellung, die in ihrer Anwendung als Formmaschine für Holzweichfaserplatten neuartig ist. Diese neue Technologie ermöglicht es, nicht nur effizienter zu entwässern, sondern auch Parameter wie die Faserausrichtung noch besser zu steuern. So entstehen Holzweichfaserplatten, deren Eigenschaften wie Wärmeleitfähigkeit oder Druck- und Zugfestigkeit weiter optimiert sind.

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Quellen-und-Verweise  QUELLEN UND VERWEISE:
Pavatex GmbH
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