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Dienstag, 30. November 2021
Ausgabe 7407 | Nr. 334 | 21. Jahrgang
D.I.E. Baustatik Software - Einfach | Anders | Besser
Autor: Michael Braun
Herausgeber: bauingenieur24 Informationsdienst email-weiterempfehlendruckansicht

Merkblatt zur Sanierung von Brettschichtholz-Konstruktionen

# 12.03.2010

Stellen sich bei Konstruktionen aus Brettschichtholz im Laufe der Nutzung tiefere Risse ein, so dass die Tragfähigkeit beeinträchtigt wird, hilft das vorgelegte Merkblatt der Studiengemeinschaft Holzleimbau e.V. bei der Sanierung.

Im Vergleich mit anderen Konstruktionen kann der Einsatz von Brettschichtholz Kostenvorteile bieten, Foto: Raven Li / Pixelio Im Vergleich mit anderen Konstruktionen kann der Einsatz von Brettschichtholz Kostenvorteile bieten, Foto: Raven Li / Pixelio

Das Merkblatt als kurz gefasste Arbeitshilfe richtet sich als Leitfaden an Tragwerksplaner, die mit Sanierungsarbeiten beauftragt sind oder sich darüber informieren wollen. Wie und nach welchen gesetzlichen Regelungen muss die Sanierung durchgeführt werden? Aktuell ist das Merkblatt gerade jetzt, weil das Deutsche Institut für Bautechnik die erste bauaufsichtliche Zulassung für einen Epoxidharz erteilt hat, der speziell für die Sanierung von Brettschichtholzträgern geeignet ist.

Erläutert wird auch, welche Befähigungsnachweise Firmen und ihre Mitarbeiter vorweisen müssen, die Bauteile aus Brettschichtholz sanieren. Für die Unternehmen ist das eine Leimgenehmigung (gemäß DIN 1052 „Nachweis der Eignung zum Kleben von tragenden Holzbauteilen“), die von der Materialprüfungsanstalt Stuttgart vergeben wird. Von den an der Arbeit beteiligten Mitarbeitern muss mindestens einer an einer qualifizierten Schulung, dem so genannten Sanierungslehrgang, teilgenommen haben.

Antworten auf die wichtigsten Fragen: Welche Unterlagen müssen für eine Sanierung vorliegen und welche Materialien sind geeignet? Welchen bautechnischen Regeln müssen diese Materialien entsprechen? Welcher Klebstoff wird verwendet zusammen mit welchen Verstärkungselementen?

Das Merkblatt enthält Aussagen zur Arbeitsvorbereitung und zur notwendigen Baustelleneinrichtung. Es vermittelt ferner Kenntnisse über den Arbeitsablauf von Risssanierungen und über das Auf- bzw. Einkleben von Schub- und Querzugverstärkungen, die für einen mit der Planung und Überwachung von Sanierungsarbeiten befassten Planer unverzichtbar sind.

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Quellen-und-Verweise  QUELLEN UND VERWEISE:
http://www.brettschichtholz.de
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