Fachbeiträge & Interviews
Samstag, 07. Dezember 2019
Ausgabe 6683 | Nr. 341 | 19. Jahrgang
Autor: Fabian Hesse
Herausgeber: bauingenieur24 Informationsdienst email-weiterempfehlendruckansicht

2012: Über 200.000 neue Wohnungen

# 10.09.2013

Zahl der Fertigstellungen stieg um 9,5 Prozent. Stärkste Zuwächse bei Mehrfamilienhäusern. Weitere Entwicklung nach oben bis 2015 prognostiziert

17.400 Wohnungen mehr

Die steigende Nachfrage im Wohnungsbau bringt volle Auftragsbücher für ausführende Baufirmen. Foto: Berggeist / pixelio Die steigende Nachfrage im Wohnungsbau bringt volle Auftragsbücher für ausführende Baufirmen. Foto: Berggeist / pixelio

Der Wohnungsbau in Deutschland nimmt weiter zu. 2012 wurden rund 200.500 Wohnungen fertig gestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 17.400 Wohnungen mehr als im Vorjahr, was einer Steigerung um 9,5 Prozent entspricht. Der Anstieg fiel zwar nicht so deutlich aus wie im Vorjahr (plus 14,6 Prozent), ist aber erheblich höher als im Jahr 2010 (plus 0,5 Prozent).

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu den Fertigstellungen für 2012 decken sich mit der Prognose der LBS und des ifo Instituts bezüglich der Fertigstellungen im laufenden Jahr (bauingenieur24 berichtete, siehe Link). Hierin wird bis zum Jahr 2015 von 3,0 fertig gestellten Wohnungen auf 1.000 Einwohner ausgegangen, was einer Gesamtzahl von 265.000 entspräche.

Mehrfamilienhäuser deutlich vorn

In reinen Wohngebäuden wurden 2012 insgesamt 176.600 Neubauwohnungen fertig gestellt (plus 9,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2011). Die höchsten Zuwächse erreichten dabei die Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit plus 16,0 Prozent, gefolgt von denen in Einfamilienhäusern mit plus 4,0 Prozent. Die Fertigstellungen von Wohnungen in Wohnhäusern mit zwei Wohnungen blieben nahezu unverändert (plus 0,4 Prozent).

Rückgang im öffentlichen Nichtwohnungsbau

Der umbaute Raum der fertig gestellten neuen Nichtwohngebäude stieg gegenüber dem Jahr 2011 auf 187,5 Millionen Kubikmeter (plus 7,1 Prozent). Dieses Plus ist ausschließlich auf die nichtöffentlichen Bauherren (plus 9,5 Prozent) zurückzuführen. Bei den öffentlichen Bauherren nahm der umbaute Raum um 13,8 Prozent gegenüber 2011 ab.

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Wohnungsbau auf Kurs (18.04.2013)
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