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Mittwoch, 26. Februar 2020
Ausgabe 6764 | Nr. 57 | 19. Jahrgang
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Autor: mbv
Herausgeber: dpa email-weiterempfehlendruckansicht

Bauindustrie meldet erstmals seit sieben Jahren wieder Umsatzplus

# 28.04.2002

Anhaltend schlecht sei jedoch weiterhin die Beschäftigungslage

Schwerin - Nach sieben Jahren ununterbrochener Talfahrt hat das Bauhauptgewerbe Mecklenburg-Vorpommerns erstmals wieder ein leichtes Umsatzwachstum verzeichnet. Im Januar und im Februar habe der Umsatz um 1,4 Prozent (3,2 Millionen Euro) höher gelegen als in den beiden Vorjahresmonaten, teilte der Bauindustrieverband unter Berufung auf die amtliche Baustatistik am Freitag in Schwerin mit. Jedoch sei eine wirkliche Trendwende noch nicht in Sicht: Die Auftragseingänge lagen um 4,9 Prozent oder 7,2 Millionen Euro niedriger als im Januar und Februar 2001.

Einzig beim Wirtschaftsbau zeigt das Konjunkturbarometer nach oben. Die Auftragseingänge lagen Ende Februar um eine Million Euro über dem Vorjahresniveau (plus 1,6 Prozent). In diesem Bereich waren auch die größten Umsatzzuwächse verzeichnet worden, und zwar um 8,7 Prozent (6,9 Millionen Euro) zu Januar/Februar 2001. Der Wohnungsbau-Umsatz sei etwa auf dem gleichen Niveau wie Anfang 2001 geblieben. Rückgänge habe es beim öffentlichen Bau um 6,4 Prozent (vier Millionen Euro) gegeben.

Die Auftragslage sei besonders im Wohnungsbau prekär, dort fehlten gegenüber dem Vorjahr 4,7 Millionen Euro (12,1 Prozent). Von den öffentlichen Auftraggebern wurden 6,9 Prozent oder 3,5 Millionen Euro weniger Aufträge vergeben, wie es weiter hieß.

Anhaltend schlecht sei die Beschäftigungslage. Im Vergleich zu Januar/Februar 2001 seien 18 Prozent weniger Arbeitnehmer im Bauhauptgewerbe beschäftigt. Mehr als 5000 Stellen seien weggefallen.

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