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Freitag, 27. Mai 2022
Ausgabe 7585 | Nr. 147 | 21. Jahrgang
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Autor: cwi
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Hoher Ölpreis könnte Konjunktur abwürgen

# 11.08.2004

Falls der Rohölpreis dauerhaft auf 50 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) steigen sollte, könnte dies den Konjunkturaufschwung stoppen, so Wirtschaftsexperten

Der russische Ölkonzern Yukos befindet sich in Turbulenzen, der Nahe Osten steckt weiter in der Krise, der Ölpreis hat ein 20-Jahres-Hoch erreicht - stellt sich die Frage: Wann geht uns eigentlich das Öl aus? Der russische Ölkonzern Yukos befindet sich in Turbulenzen, der Nahe Osten steckt weiter in der Krise, der Ölpreis hat ein 20-Jahres-Hoch erreicht - stellt sich die Frage: Wann geht uns eigentlich das Öl aus?

Laut Wirtschaftsforschungsinstituten hat sich die Konjunkturerholung im ersten Halbjahr 2004 durch eine kräftige Zunahme der Exportnachfrage beschleunigt. Ein echter Unsicherheitsfaktor bleibe jedoch der Ölpreis. Es sei zwar unwahrscheinlich so Experten, dass der hohe Ölpreis allein die Konjunktur abwürge - möglich würde dies durch hysterische Reaktionen an den Börsen.

Unterdessen hat Öl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) mit 40,04 US-Dollar pro Barrel erstmals die Marke von 40 US-Dollar überschritten. Die OPEC ermittelt an jedem Werktag den Durchschnittspreis für ihre Ware. Dazu werden die Preise für Ölsorten mehrerer Mitgliedsländer wie Saudiarabien, Algerien, Indonesien oder Venezuela zu einem Korbpreis verrechnet.

2003 lag dieser Preis übers Jahr gerechnet bei 28,10 Dollar. Offiziell peilt das Kartell einen Ölpreis von maximal 28 Dollar an. Diese Marke ist allerdings in diesem Jahr noch kein einziges Mal unterschritten worden.

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