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Freitag, 27. Mai 2022
Ausgabe 7585 | Nr. 147 | 21. Jahrgang
D.I.E. Baustatik Software - Einfach | Anders | Besser
Autor: Christian Wieg
Herausgeber: bauingenieur24® Informationsdienst email-weiterempfehlendruckansicht

Klimaschutz birgt Potenzial für Wachstum und Beschäftigung

# 10.10.2008

Die Herausforderungen des Klimawandels bieten nach Angaben einer DB-Research-Studie große zusätzliche Marktchancen für Bauwirtschaft und Baustoffindustrie in den nächsten Jahren

Die DB-Research-Studie sieht die Bauwirtschaft beflügelt durch den Klimaschutz, Foto: UFOP e.V. Die DB-Research-Studie sieht die Bauwirtschaft beflügelt durch den Klimaschutz, Foto: UFOP e.V.

Die Studie mit dem Arbeitstitel "Bauen als Klimaschutz" schätzt das Volumen zusätzlicher Bauaufgaben in Deutschland auf bis zu 340 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030. Jährlich könnten mehr als 220.000 Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen werden, davon 120.000 im Baugewerbe. Diese Schätzung beruht auf einem "mittleren" Szenario, wonach im Untersuchungszeitraum mit jährlich über 10 Mrd. Euro an klimaschutzrelevanten Bauinvestitionen zu rechnen ist.

Etwa die Hälfte aller Baumaßnahmen entfallen danach auf die Sanierung des Wohnungsbestandes. Nach Angaben der Experten ist das Baupotenzial der energetischen Sanierung im Nichtwohnungsbau, also bei Bürogebäuden, Schulen oder Industriebauten, zwar mit rund 50 Mrd. Euro weit geringer, dafür aber schneller umsetzbar. In den kommenden Jahren sind der Studie zufolge auch umfangreiche Investitionen in den deutschen Kraftwerkspark notwendig, in einer Größenordnung von bis zu 80 Mrd. Euro.

Die DB-Research-Studie

beauftragte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und der Bundesverband der Deutschen Zementindustrie (BDZ).

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