Fachbeiträge & Interviews
Dienstag, 14. Juli 2020
Ausgabe 6903 | Nr. 196 | 19. Jahrgang
Autor: thg
Herausgeber: dpa email-weiterempfehlendruckansicht

Krise am Bau hält an - Einbruch bei Beschäftigtenzahlen

# 28.09.2002

Die Bauwirtschaft in Thüringen ist im Vergleich zu anderen Bundesländern von der Bau-Krise besonders hart getroffen

Erfurt - Die Krise in der Thüringer Bauwirtschaft hält an. In den ersten sieben Monaten des Jahres brach nicht nur die Zahl der Beschäftigten weiter ein, auch Umsatz und Aufträge gingen erneut zurück. Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe lag Ende Juli mit rund 22 000 um gut ein Fünftel niedriger als im Vorjahr, teilte das Landesamt für Statistik am Freitag in Erfurt mit. Dabei war die Entwicklung in den Sparten sehr unterschiedlich. Der Wohnungsbau und der gewerbliche Bau waren besonders von der Flaute betroffen.

Die Umsätze sank in der Bauwirtschaft um knapp 16 Prozent auf rund 1,06 Milliarden Euro. In den Betrieben gingen Aufträge von 1,02 Mrd Euro ein, das war ein Minus von etwa 13 Prozent gegenüber Juli 2001. Die Bauwirtschaft in Thüringen ist im Vergleich zu anderen Bundesländern von der Bau-Krise besonders hart getroffen. Der Stellenabbau war stärker als im bundesweiten Vergleich.

Ihre Bewertung für diesen Fachbeitrag
0 von 5 Sternen | 0 Abstimmungen
Kurz-Link  Kurz-Link zu diesem Beitrag:
https://www.bauingenieur24.de/url/700/1006