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Freitag, 27. Mai 2022
Ausgabe 7585 | Nr. 147 | 21. Jahrgang
D.I.E. Baustatik Software - Einfach | Anders | Besser
Autor: thg
Herausgeber: dpa email-weiterempfehlendruckansicht

Krise in der Bauwirtschaft hält an - rund 6000 Arbeitsplätze weniger

# 13.01.2003

In den ersten zehn Monaten 2002 sank der Umsatz im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,2 Prozent

Erfurt - Die Krise in der Thüringer Bauwirtschaft hält weiter an. In den ersten zehn Monaten 2002 sank der Umsatz im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,2 Prozent auf 1,68 Milliarden Euro, berichtete das Statistische Landesamt am Mittwoch in Erfurt. Das waren 301 Millionen Euro weniger als von Januar bis Oktober 2001.

Die Zahl der Beschäftigten sank um 21,9 Prozent. Damit waren Ende Oktober 2002 nur noch rund 21 500 Bauleute beschäftigt, rund 6000 weniger als ein Jahr zuvor. Bei den Betrieben gingen in den ersten zehn Monaten 2002 Aufträge in Höhe von 1,48 Milliarden Euro ein. Das waren 12,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Besonders hart wurde der Wohnungsbau mit einem Rückgang um 28,2 Prozent getroffen. Im gewerblichen Bau gingen die Aufträge um 14,8 Prozent zurück. Im öffentlichen Bau und im Straßenbau schrumpften die Aufträge um 7 Prozent.

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