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Freitag, 27. Mai 2022
Ausgabe 7585 | Nr. 147 | 21. Jahrgang
D.I.E. Baustatik Software - Einfach | Anders | Besser
Autor: Pressestelle
Herausgeber: Statistisches Bundesamt email-weiterempfehlendruckansicht

Stahlpreise erreichen Rekordniveau

# 24.05.2004

Die Stahlpreise befinden sich auf dem höchsten Niveau seit 1989 - für einzelne Stahlsorten, wie z.B. Betonstahl, sind inzwischen historische Höchststände erreicht / Preissteigerungen können oftmals nicht an den Kunden weitergegeben werden

Chinas Stahlhunger und die Verknappung des Rohstoffs auf dem Weltmarkt drückt bei hiesigen Betrieben auf die Erträge Chinas Stahlhunger und die Verknappung des Rohstoffs auf dem Weltmarkt drückt bei hiesigen Betrieben auf die Erträge

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verteuerte sich z.B. Walzstahl innerhalb der letzten vier Monate um durchschnittlich 16,5%. Die bereits vollzogenen und noch zu erwartenden Stahlpreiserhöhungen werden nicht ohne Auswirkungen auf die Preisentwicklung in den Wirtschaftszweigen bleiben, in denen Stahlerzeugnisse ein bedeutender Kostenfaktor sind. Dazu gehören vor allem die Herstellung von Metallerzeugnissen, der Maschinenbau, der Fahrzeugbau und das Baugewerbe.

Metallverarbeitung schlagen sich die erhöhten Stahlpreise schon jetzt in gestiegenen Erzeugerpreisen nieder. So verteuerten sich beispielsweise Drahtwaren im April 2004 gegenüber dem Vormonat um 16,1% (darunter Betonstahlmatten + 25,4%), Stahlschutzplanken um 4,3% und Behälter aus Eisen oder Stahl um 3,1%.

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