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Dienstag, 21. August 2018
Ausgabe 6210 | Nr. 233 | 18. Jahrgang
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Betonfertigteilbau: Branche wirbt verstärkt um Planungsbüros

# 09.01.2018

Fachvereinigung ermöglicht Zugang für Planer durch Satzungsänderung. Förderung des Bauens mit Betonfertigteilen als gemeinsames Ziel entscheidend. Kleine Büros zahlen geringeren Jahresbeitrag

Fachvereinigung für Betonfertigteilbau ändert Satzung

Kenntnisse über Betonfertigteile sind für Planungsbüros im Massivbau unerlässlich. Die Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau FDB bietet für ihre Mitglieder exklusive Fachinformationen. Foto: Lutz Hering / Pixelio Kenntnisse über Betonfertigteile sind für Planungsbüros im Massivbau unerlässlich. Die Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau FDB bietet für ihre Mitglieder exklusive Fachinformationen. Foto: Lutz Hering / Pixelio

Ändert ein Unternehmen seine Strategie, braucht es dazu "nur" den Beschluss der Geschäftsleitung. In einem Verein oder Verband ist das anders. Hier haben die einzelnen Mitglieder das letzte Wort. Zudem ist für tief greifende Neuerungen eine Änderung der Satzung nötig.

Diesen Prozess vollzog die Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau im Rahmen ihrer jüngsten Mitgliederversammlung. Innerhalb der Vereinigung war man überein gekommen, dass es sinnvoll wäre, den Kreis der Mitglieder zu erweitern. Zukünftig sollen demnach neben Herstellern und Zulieferbetrieben auch Planungs- und Ingenieurbüros Teil der Bonner Interessenvertretung sein dürfen.

Planungsbüros als Beratende Mitglieder willkommen

Zur neuen Gruppe der "Beratenden Mitglieder" können laut FDB Planungsbüros gehören, deren wissenschaftliche und technische Kenntnisse den Zielen der Fachvereinigung dienen. Dazu zählt vor allem die Förderung des Bauens mit Betonfertigteilen.

"Auf der einen Seite können die Beratenden Mitglieder aus dem FDB-Wissensschatz, der den FDB-Mitgliedern exklusiv zur Verfügung steht, für ihre planerische Tätigkeit schöpfen. Auf der anderen Seite profitiert die Fertigteilbranche von gut informierten Mitarbeitern und den folglich technisch fundierten Ausarbeitungen der Ingenieur- und Planungsbüros", begründet Geschäftsführerin Elisabeth Hierlein die Entscheidung.

Mitgliedschaft soll Planern Informationsvorteil verschaffen

Die neuen "Beratenden Mitglieder" sind aufgerufen, sich aktiv in die FDB-Arbeitskreise und -gruppen einzubringen, ihre Kenntnisse zu erweitern und "über ihren Tellerrand" hinauszublicken.

Sie hätten dafür Zugang zum Internen Bereich der FDB-Homepage, wo sie zeitnahe Informationen zu technischen Entwicklungen, Sachstandsberichte, Branchen-Empfehlungen und mehr vorfinden könnten, so die Fachvereinigung.

Mitgliedsbeitrag von Unternehmensgröße abhängig

Mit einer Mitgliedschaft in der Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau ist man an deren Satzung und deren Beitragsordnung, die jährlich von der Mitgliederversammlung beschlossen wird, gebunden. Die Festlegung der Beiträge richtet sich nach der Anzahl der angestellten Mitarbeiter einschließlich der Geschäftsführung.

Es gelten demnach zwei unterschiedliche Beitragssätze:

  • Gruppe 1: bis einschließlich 10 Mitarbeiter; Jahresbeitrag: 500 Euro
  • Gruppe 2: mehr als 10 Mitarbeiter; Jahresbeitrag: 1.000 Euro

Bei neuen Mitgliedern werden die Beiträge gemäß der verbleibenden Monate im Beitrittsjahr erhoben.

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