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Freitag, 22. Februar 2019
Ausgabe 6395 | Nr. 53 | 18. Jahrgang
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Nachträglicher Balkonanbau für gestützte und auskragende Konstruktionen

# 23.02.2011

Mit dem neuen "Isokorb Typ R" so versprechen die Konstrukteure von Schöck, lassen sich gestützte und auskragende Balkone bei bestehenden Gebäuden errichten, ohne dabei den Innenraum zu beeinträchtigen.

Der Schöck Isokorb Typ R ermöglicht einen wärmegedämmten Balkonanschluss an bestehende Stahlbetondecken, Foto: Schöck Der Schöck Isokorb Typ R ermöglicht einen wärmegedämmten Balkonanschluss an bestehende Stahlbetondecken, Foto: Schöck

Der "Schöck Isokorb Typ R" ermöglicht gestützte und auskragende Konstruktionen ohne Beeinträchtigung nach innen. Die tragenden Bewehrungsstäbe werden lediglich mit Hilfe von Bohrungen und Injektionsmörtel im Deckenboden verankert. Die Verarbeitung ist mit wenig Aufwand möglich. Ein Betonverguss garantiert die kraftschlüssige Druckkrafteinleitung in die Bestandsdecke. Der "Isokorb Typ R" ermöglicht Balkonkonstruktionen aus Stahl und Stahlbeton - je nach vorhandener Decke im Gebäude. Somit bietet Schöck auch für die Gebäudesanierung ein sicheres wärmegedämmtes Anschlusselement, das einen unkomplizierten Einbau gewährleistet.

Der Produkteinsatz in der Sanierung ist nicht uneingeschränkt möglich. Denn anders als beim Neubau setzt der Gebäudebestand feste Vorgaben. Eine Bestandsbewertung der vorhandenen Decken des jeweiligen Gebäudes durch den Tragwerksplaner ist Grundvoraussetzung für eine Planung der statisch konstruktiven Produkte. Die Lösungen sind daher stark objektabhängig und müssen während der Planungsphase intensiv begleitet werden. Schöck bietet dazu schnelle und unkomplizierte Hilfe an: Planer können bei der Ausarbeitung objektbezogener Lösungsvorschläge auf die Bauingenieure der Anwendungstechnik von Schöck und deren Erfahrungswerte zurückgreifen.

Die Erfahrungswerte aus den Produktentwicklungen für den Neubau konnte Schöck so für Sanierungen einbringen: So existieren inzwischen ganzheitliche Lösungskonzepte, die den wärmebrückenreduzierten Anschluss von Balkonen an Altbauten erheblich erleichtern. Auch hier ist die thermische Entkoppelung der Anschlusselemente ein zentraler Aspekt für die energetische Optimierung des Gebäudes. Die bewährte Isokorb-Technologie wurde daher in die Produktlösungen für den wärmebrückenreduzierten Balkonanschluss an Bestandsgebäude integriert. Der Bauteile-Hersteller Schöck bietet mit seinem "Isokorb" bereits seit Jahrzehnten ein wärmegedämmtes Anschlusselement für den energetischen Balkonanschluss an und benennt sich selbst als Erfinder dieser Technologie am Markt.

Mit der umfangreichen Typenvielfalt seines "Isokorbes" hat sich Schöck vor allem im Neubau einen Namen gemacht. Die Isokorb-Technologie erweist sich jedoch auch bei der energetischen Sanierung von Gebäuden als sichere Lösung für den wärmebrückenreduzierten Balkonanschluss. Sie reduziert das Risiko der Tauwasserbildung und des Schimmelpilzbefalls – Gefahren, die vor allem Bestandsgebäuden drohen. Bei Stahlbetondecken macht es der neue "Isokorb Typ R" möglich: Mit ihm lassen sich gestützte und auskragende Balkone bei bestehenden Gebäuden errichten, ohne dabei den Innenraum zu beeinträchtigen. Je nach Tragfähigkeit der vorhandenen Decke eignet er sich für Balkonkonstruktionen aus Stahl und Stahlbeton.

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