Fachbeiträge & Interviews
Samstag, 04. April 2020
Ausgabe 6802 | Nr. 95 | 19. Jahrgang
Autor: Pressestelle
Herausgeber: Upat GmbH & Co Befestigungstechnik email-weiterempfehlendruckansicht

Sicher ist sicher - Neuer Bewehrungsanschluss von Upat

# 11.12.2001

Upat UPM 44 Injektionssystem für Bewehrungsanschlüsse

Abb. 1 - UPM 44 Injektionssystem für Bewehrungsanschlüsse Abb. 1 - UPM 44 Injektionssystem für Bewehrungsanschlüsse

Eine Befestigungslösung für nachträgliche Bewehrungsanschlüsse mit einer Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt). "Damit geben wir dem Verwender bei nachträglich gesetzten Verankerungen und Übergreifungsstößen die notwendige Sicherheit", sagt der Produktmanager Axel Weber.

Aber das Upat UPM 44 Injektionssystem für Bewehrungsanschlüsse hat nicht nur die Zulassung des DIBt, sondern bietet gegenüber herkömmlichen Anwendungen einen deutlichen Zeit- und Kostenvorteil, da vorhandene Bewehrungen für einen konstruktiven Anschluss nicht mehr frei gelegt werden müssen. Dadurch sind auch nachträgliche Nutzungsänderungen und Ergänzungen an Bauwerken möglich.

So lassen sich zum Beispiel neue Wandscheiben an eine vorhandene Betonwände anschließen oder ein Treppenpodest und ein Treppenlauf verankern. Machbar sind mit dem Upat-System nun auch der Anschluss einer Kragplatte an einer Deckenstirnseite. So kann statisch recht einfach ein Balkon angebaut werden.

Einen erheblichen Sanierungsbedarf hat die Anwendungstechnik von Upat im Brückenbau ausgemacht. Korrosion und zu hohe Lasten haben viele Betonbrücken zu einem Sicherheitsrisiko gemacht. Produktmanager Axel Weber: "Das Upat-System eignet sich für das Verbreitern der Kragplatten und die Sanierung der Plattenränder."

Mit der Neuentwicklung stellt Upat einmal mehr die Kompetenz als Systemanbieter unter Beweis. In einem Systemkoffer werden alle wichtigen Zubehörteile angeboten. Ergänzend hat der Befestigungsspezialist natürlich die Auspresspistolen, den Kombihammer Upat plus T 1745 E und die SDS-max-Hammerbohrer im Programm. Herzstück des Injektionssystems für Bewehrungsanschlüsse ist der Verbundmörtel UPM 44: ein hochfester Hybridmörtel aus zwei Komponenten, die beim Auspressen vermischt werden.

Und wie funktioniert das System?

Abb. 2 - Bewehrungsstäbe mit einem Durchmesser von 8 bis 20 mm können bis zu 180 cm tief gesetzt werden Abb. 2 - Bewehrungsstäbe mit einem Durchmesser von 8 bis 20 mm können bis zu 180 cm tief gesetzt werden

Die Bohrlöcher werden entsprechend den Berechnungen des Planers erstellt. Die Stäbe mit einem Durchmesser von 8 bis 20 mm können bis zu 180 cm tief gesetzt werden. Kann nicht auf bestehende Pläne zurück gegriffen werden, stellt Upat auch ein Bewehrungssuchgerät zur Verfügung.

Damit der Injektionmörtel optimal hält, wird das Bohrloch ausgeblasen und ausgebürstet. Erst dann kann das Bohrloch zu zwei Dritteln mit dem Hybridmörtel verfüllt und der Bewehrungsstab eingesetzt werden. Bei einer Betontemperatur von etwa 20 °C ist der Mörtel innerhalb einer Stunde ausgehärtet. Vor dem Betonieren wird dann noch die Betonierfuge aufgerauht. Das gesamte Verfahren wird mit einem Montageprotokoll dokumentiert.

Und weil all dies auf der Baustelle nicht alltäglich ist, bietet Upat für die Verwender eine Schulung an, die mit einer Zertifizierung abgeschlossen wird.

Ergänzende Auskünfte erteilt die Upat-Anwendungstechnik:
Tel. 07641/456-3312
Fax 07641/456-3376
eMail [email protected]

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