Fachbeiträge & Interviews
Montag, 19. August 2019
Ausgabe 6573 | Nr. 231 | 19. Jahrgang
Autor: Fabian Hesse
Herausgeber: bauingenieur24 Informationsdienst email-weiterempfehlendruckansicht

Bausoftware: Neue Module für die Tragwerksplanung

# 13.01.2015

Messe BAU als Branchentreff mit erwartbar großem Publikum für Neuvorstellungen und Erweiterungen. Hersteller RIB präsentiert auf Leitmesse aktuelle Statikprogramme zur Tragwerksplanung. Anwendungen mit Berechnungsgrundlagen auf neustem Stand

BAU für technische Trendsetter bekannt

RIB hat die Oberflächen seiner einschlägigien Programme angepasst und präsentiert das Ergebnis auf der BAU 2015 in München. Die Grafik zeigt eine Darstellung zum Spannungsnachweis für vorgespannte Flächentragwerke. Grafik: RIB RIB hat die Oberflächen seiner einschlägigien Programme angepasst und präsentiert das Ergebnis auf der BAU 2015 in München. Die Grafik zeigt eine Darstellung zum Spannungsnachweis für vorgespannte Flächentragwerke. Grafik: RIB

Nichts ist so alt wie die Technik von gestern. Wer dieser Devise anhängt, für den ist zwischen dem 19. und 24. Januar der Besuch der BAU in München auch in diesem Jahr Pflicht. Die neusten Entwicklungen im Bereich der Bausoftware dürfen hier natürlich nicht fehlen. Und tatsächlich verkündet der Branchenprimus RIB vorab bereits zahlreiche Neueinführungen und Erweiterungen innerhalb seiner Produktpalette, hierbei speziell für die statische Berechnung und Prüfung.

So wurde nach Unternehmensangaben das Brückenbauprogramm PONTI um eine grafisch-interaktive Programmumgebung zur Eingabe und Bearbeitung von Massivbrückenquerschnitten erweitert. Weiter haben die Entwickler bei RIB die Software um Nachweise für die Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Ermüdung für vorgespannte Flächentragwerke ergänzt. Neue Nachweise speziell für Querkraft und Torsion bringen das System auf den aktuellen Stand für Aufgaben in der Brückennachrechnung.

Anwendungen für Fundamentberechnung mit neuen Oberflächen

Neben PONTI für den Brückenbau wurden die FEM-Anwendungen TRIMAS sowie RTslab (beide Hochbau) mit integrierten Durchstanznachweisen von HALFEN und Schöck und Funktionen zur Bemessung von GFK-Bewehrungen ausgestattet, heißt es. GFK-Bewehrungen könnten fortan ebenso bei den RIBTEC-Programmen RTool, RTbetonbemessung, RTfermo, RTbalken, LIMES, RTwalls sowie ZEICON berücksichtigt werden.

Für die Bemessungsprogramme für Stahlbetonfundamente und -stützen sollen direkt auf der Fachmesse neue Softwareoberflächen mit verschiedenen Erweiterungen, unter anderem für eine automatische Kombination der Lasten, vorgestellt werden. Ebenso kann ein erster Blick auf die neue Version des Durchlaufträgerprogramms geworfen werden, der die Bemessung für Stahlbeton, Spannbeton sowie Stahl und Holz erlaubt. Zukünftig kann außerdem eine elastische Bettung berücksichtigt werden.

Hochbauprogramm TRIMAS ermöglicht noch mehr Nachweise

Eine Vielzahl neuer Nachweise bietet die aktuelle Version von TRIMAS. Neue Materialgesetze berücksichtigen bei der Modellierung von Bauwerk-Bodenmodellen sowohl tiefen- (erweitertes Hooke-Gesetz) als auch spannungsabhängige Bodenverfestigungen.

Auf diese Weise können die Ergebnisse von Setzungsberechnungen vereinfacht und gleichzeitig optimiert werden. Weitere neue Bemessungsoptionen ermöglichen zusätzliche Einsatzmöglichkeiten bei Stabtragwerken aus Stahl (RTstahlbemessung) sowie Holzbauteilen (RTholzbemessung).

Programme berücksichtigen aktuelle Fassungen zur Nachrechnung

Die Anwendungen des Herstellers RIB berücksichtigen die aktuellen Ansätze zur Nachrechnung. Grafik: RIB Die Anwendungen des Herstellers RIB berücksichtigen die aktuellen Ansätze zur Nachrechnung. Grafik: RIB

Zur Aktualität der Programme zählt neben einer benutzerfreundlichen und ansprechenden Oberfläche natürlich auch die inhaltlich korrekte Grundlage, beispielsweise von Bemessungsansätzen. Hierfür garantiert der RIB-Geschäftsführer Wilfried Zmyslony persönlich: "Die neuesten Bemessungsansätze für die Nachrechnung von Brückenbauwerken aller Art sind in aktueller Fassung in unseren Programmen implementiert."

Schließlich lädt er Interessenten zum Test auf die BAU 2015 ein: "Wir freuen uns, allen Interessierten die neuesten Techniken und Trends für Tragwerksplaner auf der Messe persönlich vorzuführen."

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