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Mittwoch, 20. Februar 2019
Ausgabe 6393 | Nr. 51 | 18. Jahrgang
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Digitale Bauakte für moderne Baustellendokumentation

# 02.10.2015

Programme für mobile Endgeräte immer ausgereifter. "Baustelle 3.0" will Arbeit für Bauleiter erleichtern. Anwendung ermöglicht schnellen Zugriff auf Baudaten auch ohne Internetzugang

Moderne Planung erfordert moderne Hilfsmittel

Die Vorzüge von mobilen Anwendungen wie der digitalen Bauakte liegen buchstäblich auf der Hand: der schnelle und einfache Zugriff auf sämtliche Projektdaten. Foto: Datengut Die Vorzüge von mobilen Anwendungen wie der digitalen Bauakte liegen buchstäblich auf der Hand: der schnelle und einfache Zugriff auf sämtliche Projektdaten. Foto: Datengut

Auf der Baustelle kommt alles zusammen: Planer, Bauunternehmen, Bauherren, Gewerke. Und mittendrin findet sich die Bauleitung wieder, die keinesfalls den Überblick verlieren darf. In Zeiten eines enormen digitalen Fortschritts erscheint es da fast unerklärlich, warum zur Dokumentation und Datenablage bei der Umsetzung hochkomplexer Bauprojekte herkömmliche Mittel nach wie vor moderner Kommunikationstechnik vorgezogen werden.

Diejenigen, die bereits smarte Computerprogramme oder Apps als feste Planungswerkzeuge nutzen, wissen, dass sie ihre Arbeit damit wesentlich effizienter gestalten. Einer der Vorteile: Die gesamte Baustellendokumentation verläuft für alle Beteiligten über eine Anwendung, sodass - bei richtiger Handhabung - jeder zu jederzeit über alles informiert ist.

Sämtliche Baustellengeschehnisse dokumentierbar

Zu den erfahrenen Anbietern einer umfassenden Baustellen-App gehört auch die Firma Datengut aus Leipzig. Der Hersteller verspricht, dass Bauleiter mit der Anwendung "Baustelle 3.0" für Android und iOS-Geräte Baustellen jeglicher Größenordnung und Bauvolumen einfacher, schneller und vollständiger dokumentieren können. Und das auch ohne Netz und Internetverbindung.

Notwendig sei allein ein mobiles Endgerät (Smartphone, Tablet). Auf diesem könnten aktuelle Baustellengeschehnisse, wie z.B. das Wetter, anwesende Firmen, Tagesleistungen, Arbeitszeiten, Geräteeinsatz usw., direkt vor Ort erfasst, mittels PIN auf dem digitalen Bauplan verortet und mit Fotos und Notizen verknüpft werden. Das Gleiche gelte für Mängel und Störungen.

Folgeprozesse: Digitale Bauakte reagiert automatisch

Das Stichwort, mit dem die Leipziger seit 2012 entwickeln, lautet "digitale Bauakte": Mit wenigen Klicks würden in ihr die erfassten Baustellendaten mit den dazugehörigen Plänen, Fotos und Vermerken projektspezifisch abgelegt und rechtssicher archiviert. Folgeprozesse, wie z.B. die Erstellung und der Versand von Behinderungsanzeigen, würden automatisch im Hintergrund angestoßen.

Die "Baustelle 3.0" verfügt noch über weitere praktische Funktionen, darunter die PIN-Übernahme auf Nachfolgeplänen, die Möglichkeit der Unterschrift auf dem mobilen Endgerät und den E-Mail-Versand tagesaktueller Bautagesberichte. Standardisierte Abfragen sowie eine einfache Handhabung vor Ort ergänzen die elektronische Dokumentation und Ablage.

Der Zugriff auf sämtliche Projektdaten und Planungsunterlagen soll für alle Baubeteiligten online und offline, z.B. in Besprechungen und bei Baustellenbegehungen, möglich sein. Kostenintensive Doppelarbeiten oder Übertragungsfehler gehören damit der Vergangenheit an, versprechen die Entwickler. Nicht zuletzt ermöglicht die App eine lückenlose Dokumentation in der Gewährleistung und späteren Nachweisführung.

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