Fachbeiträge & Interviews
Dienstag, 10. Dezember 2019
Ausgabe 6686 | Nr. 344 | 19. Jahrgang
Autor: Michael Braun
Herausgeber: bauingenieur24 Informationsdienst email-weiterempfehlendruckansicht

Gebäudeinformationen digital dokumentieren

# 04.03.2010

Gebäudeinformationen individuell zusammenstellen und speichern verspricht die fpi fuchs Ingenieure GmbH für ihre Software unidoctum

Plan aus dem Themenbereich Sanitär unter Verwendung der Lupenfunktion, Abb.: fpi Plan aus dem Themenbereich Sanitär unter Verwendung der Lupenfunktion, Abb.: fpi

Die Daten, die während der Planung und Ausführung einer Immobilie entstehen, sind zu sammeln, zu archivieren und für notwendige Zugriffe vorzuhalten. Aber auch Miet-, Wartungs- und Versorgungsverträge, gewerkespezifische Unterlagen, behördliche Abnahmen sowie Mieterübergaben sind zu dokumentieren und für eine Nutzung vorzuhalten.

Die fertige Dokumentation kann per Datenträger verteilt und per Intranet oder Internet als Informationssystem genutzt werden. Jedes Projekt ist dabei in sich autark und benötigt einen lauffähigen Windows-Rechner. Zielgruppen sind nach Angaben der Frechener Entwickler mit der HOAI-Phase 9 beauftragte Architekten und Generalunternehmer sowie Investoren und Projektentwickler. Letztere benötigen über die reinen Gebäudedaten hinausgehende Informationen, die für eine Immobilienankaufsprüfung (Due-Diligence) sowie für Hausverwaltung und Facility Management wichtig sind.

Im Kern besteht die Software unidoctum aus einem Autorensystem und einem Viewer. Mit dem Autorensystem erstellt der Anwender die Projektgliederung und integriert die Ergebnisse der Arbeit von allen am Projekt Beteiligten in Form von Texten, Tabellen, Zeichnungen, Fotos oder Broschüren. Die Software verarbeitet dabei ausschließlich die Standardformate PDF, PLT, JPG, BMP und TIF.

In Papierform vorliegende Dokumente wie von Hand erstellte Zeichnungen, Verträge, gestempelte Genehmigungen etc. sind durch Scannen zu integrieren. Der Anwender strukturiert die Projektdaten analog der vom Auftraggeber vorgegebenen individuellen Gliederung und baut diese in die Projektnavigation ein. Änderungen und Ergänzungen sind jederzeit möglich und auch nach Abschluss der Projektdokumentation durchführbar.

Der kostenfreie Viewer ermöglicht die gesamte Nutzung des Datenbestandes. Die Navigation erfolgt dabei über einen Gliederungsbaum. Mit der integrierten Volltextsuche findet der Anwender jegliche Informationen auch projektübergreifend in allen vorhandenen Textdokumenten. Mittels thematischer Verknüpfungen (Hyperlinks) navigiert der Anwender per Mausklick zum Ziel und erspart sich somit umständliches Blättern.

Die Frechener Ingenieure versprechen beim Einsatz der Software eine Zeit- und Aufwandsersparnis, wenn das Zusammentragen notwendiger Papierdokumentationen aus unterschiedlichen Abteilungen etc. entfällt.

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