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Dienstag, 30. November 2021
Ausgabe 7407 | Nr. 334 | 21. Jahrgang
D.I.E. Baustatik Software - Einfach | Anders | Besser
Autor: Christian Wieg
Herausgeber: bauingenieur24® Informationsdienst email-weiterempfehlendruckansicht

"Glashof" erweitert Jüdisches Museum in Berlin

# 04.05.2007

Stahlstützen tragen neues Glasdach

Fotomontage mit Blick auf den entstehenden "Glashof", Foto: Studio Daniel Libeskind / Architekturbüro Reese Berlin Fotomontage mit Blick auf den entstehenden "Glashof", Foto: Studio Daniel Libeskind / Architekturbüro Reese Berlin

Der neue sogenannte "Glashof" schließt als Stahl-Glaskonstruktion unmittelbar an den barocken Altbautrakt des Jüdischen Museums an. Er soll künftig für Veranstaltungen, Tagungen und pädagogische Programme des Hauses dienen. Der Entwurf stammt (wie das Hauptgebäude des Museums auch) von dem in New York lebenden Architekten Daniel Libeskind. Der transparente Erweiterungsbau mit seinen 12 Meter hohen Stahlstützen, fügt sich ein in den U-förmigen Innenhof des ehemaligen Kammergerichts - ein Gebäude aus dem Jahre 1735, in dem heute Wechselausstellungen des Museums präsentiert werden. Bis zu 500 Menschen sollen nach Fertigstellung in der gläsernen Halle Platz finden.

Architektonisch vervollständigt der Glashof das Zusammenspiel aus historischem Palais und Libeskind-Bau, der im Grundriss an einen geborstenen Davidstern erinnern soll. Die Stützen der Glashof-Halle stehen nicht lotrecht, sondern sind geneigt mit mehrfach geknicktem Verlauf. Die in der Werkstatt vorgefertigten Stützenbündel tragen nicht nur das Dach, sondern nehmen zugleich zahlreiche Medien- und Elektroleitungen auf. Der neue Glashof soll sicherstellen, dass das Museum künftig mehr Raum für Großveranstaltungen anbieten kann.

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