Fachbeiträge & Interviews
Dienstag, 17. September 2019
Ausgabe 6602 | Nr. 260 | 19. Jahrgang
Autor: Fabian Hesse
Herausgeber: bauingenieur24 Informationsdienst email-weiterempfehlendruckansicht

Direct Pipe-Technologie verbindet grabenlose Bohrung mit Leitungsinstallation

# 17.03.2017

Mit dem Bau einer neuen Nord-Süd-Pipelineverbindung reagiert Polen auf die steigende lokale Gasnachfrage. Teil dieser Netzerweiterung ist das "Czeszów-Wierzchowice Gas Pipeline Projekt" im Südwesten des Landes. Erstmals kam dabei ein innovatives Bohrverfahren zum Einsatz, welches die Vorteile von Microtunnelling- und Horizontalbohrtechnik (HDD) verbindet.

Das Direct Pipe-Verfahren schließt als Kombination von HDD und Microtunnelling eine Anwendungslücke für Projekte mit anspruchsvoller Geologie. Foto: Herrenknecht AG. Das Direct Pipe-Verfahren schließt als Kombination von HDD und Microtunnelling eine Anwendungslücke für Projekte mit anspruchsvoller Geologie. Foto: Herrenknecht AG.

Bei der Direct Pipe-Technologie von Herrenknecht wird in einem einzigen Arbeitsschritt das erforderliche Bohrloch erstellt und gleichzeitig die vorgefertigte Rohrleitung grabenlos installiert. Im polnischen Czeszów wurden zwei Trassen mit Längen von 700 beziehungsweise 464 Metern, welche entlang bereits installierter Gasleitungen und durch ein Gebiet mit sandigem, klebrigen Ton verlaufen, auf diese Weise verlegt.

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