Fachbeiträge & Interviews
Samstag, 04. April 2020
Ausgabe 6802 | Nr. 95 | 19. Jahrgang
Autor: Fabian Hesse
Herausgeber: bauingenieur24 Informationsdienst email-weiterempfehlendruckansicht

Druckwasserdichte Rohrdurchführungen

# 25.02.2013

Dauerhafte und sichere Abdichtung bei Durchdringungen wasserbelasteter Bauwerke notwendig. Firma MEA Bausysteme wirbt mit vorteilhaften Materialeigenschaften getesteter Produkte

Mit dem Meadoc-System lassen sich Rohrdurchführungen druckwasserdicht planen und anwenden. Als Werkstoff kommt der synthetische Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) zum Einsatz. Foto: MEA Bausysteme GmbH Mit dem Meadoc-System lassen sich Rohrdurchführungen druckwasserdicht planen und anwenden. Als Werkstoff kommt der synthetische Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) zum Einsatz. Foto: MEA Bausysteme GmbH

Druckwasserdichte Rohrdurchführungen spielen in der Bauausführung vom Planungsbüro bis hin zur Baustelle immer wieder eine wichtige Rolle. Eine Berücksichtigung sicherer und baustellengerechter Systeme bei der Ausschreibung durch den Architekten und Planer kann helfen, spätere Kosten und Ärger zu vermeiden. Die Firma MEA Bausysteme verspricht mit ihrem Meadoc-System eine adäquate Lösung für sämtliche Anforderungen.

Laut Hersteller wurde das System entwickelt, um auf der Baustelle schnell, einfach und sicher eine wasserdichte Durchdringung von Betonteilen zu ermöglichen. Als sehr guter Werkstoff für die Abdichtungen der jeweiligen Rohr-Durchführungen hat sich der synthetische Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) bewährt. Dieses sogenannte Elastomer wird im Tief- und Rohrleitungsbau seit mehr als 50 Jahren erfolgreich angewandt. Positive Eigenschaften sind unter anderem eine temperaturunabhängige Elastizität und eine gute Verbindung zum Beton.

Tests bestätigen hohe Druckaufnahme

Entscheidende Merkmale des Systems sind ein speziell entwickeltes Profil des Dichtrings sowie die genannten Materialeigenschaften des EPDM. Beide sind so aufeinander abgestimmt, dass eine größtmögliche Wasserdruckaufnahme gewährleistet wird. Für die Geometrie des Dichtprofils durchlief das Element bei MEA eine umfangreiche Versuchsreihe. Im Ergebnis konnte eine Profilform entwickelt werden, die mehrere Vorteile mit sich bringt, darunter eine verstärkte abdichtende Wirkung des Dichtrings beim Aushärten und Schwinden des Betons.

Um eine bestmögliche Praxistauglichkeit des Abdichtungssystems zu erreichen, wurden vom Hersteller zahlreiche Tests auf realen Baustellen durchgeführt. Dem Urteil eines Untersuchungsberichts der Material- und Forschungsprüfanstalt Leipzig zufolge hält das Meadoc-System einer Wasserdruckaufnahme von bis zu fünf Bar stand. Interne Prüfungen bei MEA ergaben eine Dichtwirkung bei einem Wasserdruck von über neun Bar.

Bauteilesortiment entspricht gängigen Normen

Der ausschließliche Einsatz bauaufsichtlich zugelassener Medienrohre und Bauteile für das System schließt die Verwendung von Rohren entsprechend der DIN EN 1401-1 ein. Damit soll garantiert werden, dass alle Rohrleitungen sicher und dicht am System angebracht werden können. Der Hersteller liefert die Elemente in allen Nennweiten von DN 100 bis DN 500.

Es werden Wandelemente in allen Wandstärken sowie Bodenelemente und Sonderbauteile angeboten. Das große Sortiment beinhaltet Standard-KG-Rohre, KG-2000-Rohre aus Polypropylen (PP) und spezielle Schallschutzrohre aus mineralfaserverstärktem PP. Diese sorgen durch die hohe Dichte bereits für eine erhebliche Reduzierung des Schalldruckpegels. Die geringfügig größere Wandstärke erhöht diesen Effekt zusätzlich. Dadurch sind Messwerte bis maximal 21 dB (A) erreichbar.

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