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Donnerstag, 18. Oktober 2018
Ausgabe 6268 | Nr. 291 | 18. Jahrgang
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45-Millionen-Neubau in Köln: Strabag wertet Traditionsstandort auf

# 15.12.2017

Mehrere Konzerneinheiten des Staßenbauers künftig unter einem Dach. Oberbürgermeisterin erfreut über Investitionen im Stadtteil Deutz. 365 Büros für 1.000 Mitarbeiter geplant

17.100 Quadratmeter Arbeitsfläche auf fünf Etagen

Die neue Zentrale des Straßenbaukonzerns Strabag in Köln soll im Herbst 2018 bezugsfertig sein. Foto: Strabag AG Die neue Zentrale des Straßenbaukonzerns Strabag in Köln soll im Herbst 2018 bezugsfertig sein. Foto: Strabag AG

Die Siegburger Straße 241 in Köln-Deutz ist für Bauingenieure mit Ambitionen im Straßenbau eine interessante Adresse. Hier hat seit etwa 60 Jahren das Unternehmen Strabag seinen Hauptsitz. Derzeit findet der Besucher allerdings eine riesige Baustelle vor. Die 1996 errichtete Konzernzentrale erhält einen 45-Millionen-Euro teuren Anbau.

Strabag-Tochter Züblin realisiert als Generalunternehmer das neue fünfgeschossige Bürogebäude samt Tiefgarage mit 128 Pkw-Stellplätzen. Rund 1.000 Mitarbeiter verschiedener Konzerneinheiten, darunter die Strabag AG, Züblin, Strabag Real Estate, SAT und Strabag BRVZ, sollen nach der Fertigstellung auf circa 17.100 Quadratmetern Bruttogeschossfläche genügend Raum zum Arbeiten finden.

Mitarbeiter erhalten Eltern-Kind-Zimmer und Gymnastikraum

Im Einzelnen entstehen 365 Büros, ein großzügiges Foyer, moderne Besprechungszonen mit Videokonferenzräumen, ein IT-Rechenzentrum, eine Kantine und mehrere Teeküchen. Auch ein Eltern-Kind-Zimmer sowie ein Gymnastikraum inklusive Duschen sind vorgesehen. Zu den Außenanlagen zählen vier Dachterrassen, vier Innenhöfe und weitere 177 oberirdische Pkw-Parkplätze sowie 114 teils überdachte Fahrradstellplätze.

Sieben Monate nach der Grundsteinlegung wurde Ende November Richtfest gefeiert. Neben 750 Mitarbeitern der Strabag-Gruppe wohnte auch Kölns Oberbürgermeisterin, Henriette Reker (parteilos), der Zeremonie inklusive traditionellem Richtspruch bei.

Bürgermeisterin: Stammsitz der Strabag gut für Kölner Stadtteil Deutz

Reker würdigte in einer kurzen Ansprache die positive Entwicklung des Stadtteils Köln-Deutz, zu der nicht zuletzt auch die über 70-jährige Ansässigkeit der Strabag maßgeblich beigetragen habe: "Die neue Immobilie und die daraus resultierenden Entwicklungschancen für das freiwerdende Areal entlang der Siegburger Straße werden das südliche Deutz weiter aufwerten. Ich wünsche dem Unternehmen weiterhin gutes Gelingen beim Steuern seiner Aktivitäten hier vom Rechtsrheinischen aus."

Die verantwortlichen Unternehmensvertreter betonten ihrerseits ebenfalls die Bedeutung des größten deutschen Verkehrswegebauers für den Standort. Der Neubau sei sowohl eine wichtige Weichenstellung für das Unternehmen als auch ein klares Bekenntnis zu Köln.

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