Fachbeiträge & Interviews
Mittwoch, 23. September 2020
Ausgabe 6974 | Nr. 267 | 20. Jahrgang
Autor: Fabian Hesse
Herausgeber: bauingenieur24 Informationsdienst email-weiterempfehlendruckansicht

Fahrrad-Parkhaus schützt vor Diebstahl und spart Platz

# 08.05.2015

Das Fahrrad als Fortbewegungsmittel ist günstig, schont die Umwelt und ist oft die klügere Wahl, um schnell und direkt ans Ziel zu kommen. Mit der wachsenden Zahl an Fahrrädern steigt jedoch auch der Bedarf an Stellplätzen: in Innenstädten, an Bahnhöfen, Schulen oder Büro- und Geschäftshäusern. Einige Bundesländer haben bereits auf die neue Mobilitäts-Nachfrage reagiert und die Anforderung nach Fahrradstellplätzen in ihre Landesbauordnungen (LBO) aufgenommen.

Wer sein Fahrrad im eigens konstruierten Parkhaus abstellt, kann sicher sein, dass es vor Vandalismus und Diebstahl geschützt ist. Foto: Otto Wöhr GmbH Wer sein Fahrrad im eigens konstruierten Parkhaus abstellt, kann sicher sein, dass es vor Vandalismus und Diebstahl geschützt ist. Foto: Otto Wöhr GmbH

Eine neue Technologie, um Fahrräder Platz sparend zu parken, wurde im Januar erstmals auf der Messe Bau in München präsentiert. Der Wöhr Cycle schafft als Turm- oder Schachtversion bis zu 128 Fahrrad-Stellplätze. Alle gängigen Fahrradtypen sowie Pedelecs mit einem maximalen Gewicht bis zu 30 kg lassen sich darin unterbringen.

Der Nutzer stellt sein Fahrrad auf einer Art Radschiene im Übergabebereich ab und bestätigt das Parken am Bedienterminal. Das Fahrrad wird automatisch in den Park-Turm eingezogen und das Tor schließt sich. Wird das Fahrrad wieder abgeholt, steht das Fahrrad nach der entsprechenden Eingabe am Bedienteil innerhalb von ca. 16 Sekunden in Ausfahrtrichtung bereit.

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