Fachbeiträge & Interviews
Samstag, 19. Oktober 2019
Ausgabe 6634 | Nr. 292 | 19. Jahrgang
Autor: Fabian Hesse
Herausgeber: bauingenieur24 Informationsdienst email-weiterempfehlendruckansicht

Generalplaner Assmann profitiert von hoher Nachfrage

# 01.07.2016

Braunschweiger Ingenieurunternehmen mit 16 Prozent Umsatzsteigerung im letzten Jahr. Mitarbeiterzahl auf über 400 erhöht. Anpassung an Wachstum durch Umfirmierung in Aktiengesellschaft

Ingenieurunternehmen als Projektsteuerer äußerst erfolgreich

Unter anderem in Berlin sieht die Assmann AG großes Wachstumspotenzial für den Bau und die Vermarktung von Wohnungen. Foto: Sylvia Voigt  / pixelio Unter anderem in Berlin sieht die Assmann AG großes Wachstumspotenzial für den Bau und die Vermarktung von Wohnungen. Foto: Sylvia Voigt / pixelio

Ein Rundum-Sorglos-Paket wünschen sich die meisten Bauherren. Planung und Ausführung aus einer Hand wirken auf den ersten Blick effizienter und transparenter. Um einen wirklichen Mehrwert darzustellen, müssen die Kompetenzen des Anbieters in beiden Bereichen auch überzeugen.

Die Assmann Planen + Beraten AG, als eines der großen deutschen Ingenieurunternehmen, scheint seine Kunden davon überzeugt zu haben, dass sowohl die fachgerechte Planung als auch die termingetreue Umsetzung eines Projekts von den eigenen Spezialisten erfolgreich geleistet werden kann.

Insbesondere durch das Auftreten als Generalplaner oder Projektsteuerer im Rahmen seiner neu eingeführten Linie "One-Stop-Engineering" konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2015 seine Gesamtleistung um 16 Prozent auf 57,8 Millionen Euro (2014: 49,7 Millionen) steigern. Die Zahl der Mitarbeiter an zehn Standorten in Deutschland sowie Büros in Moskau und Teheran stieg im gleichen Zeitraum auf 429, was einem Zuwachs um 15 Prozent entspricht.

Immobilienvermarktung als weiteres Wachstumsfeld erkannt

"One-Stop-Engineering bedeutet, dass wir für unsere Kunden ausgewählte Leistungen zusammenfassen und damit komplette Lösungen für Projekte anbieten können. Mit diesem Leistungspaket wollen wir auch in den kommenden Jahren auf einem profitablen Wachstumskurs bleiben", sagt Assmann-Vorstand Martin Fecke.

Neben der Baurealisierung wolle sein Unternehmen verstärkt auf Beratungsleistungen für die Nutzung, den Betrieb und die Vermarktung von Immobilien setzen. "Wir erwarten in diesem Segment ein schnell steigendes Geschäftsvolumen, angesichts des schnell wachsenden Immobilienmarktes und der Suche nach Investitionsobjekten", so Fecke. Zum Angebotsspektrum sollen hierbei auch Lösungen für Fragen rund um den effizienten Bauunterhalt, die nachhaltige Energiebeschaffung und eine ebenfalls ganzheitliche Nachnutzung gehören.

Kurzfristig, so die Zielsetzung bei Assmann, setze man auf ein starkes Wachstum in den Regionen Berlin, Frankfurt, München, Leipzig und Stuttgart, wo der Wohnungsbau im Vordergrund steht.

Umwandlung in AG macht Geschäftsbericht notwendig

Mit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft hat sich Assmann unlängst zu einer höheren Transparenz gegenüber Mitarbeitern und Kunden verpflichtet. Erstmals legt das Unternehmen nun einen Geschäftsbericht vor, in dem über wirtschaftliche Kennziffern, die Strategie des Unternehmens und Zukunftsaussichten informiert wird.

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