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Samstag, 24. August 2019
Ausgabe 6578 | Nr. 236 | 19. Jahrgang
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Ausstellung in Ingenieurkammer: Thema für ein Bild / Malerei

2 Kommentare | 597 Aufrufe Kommentar hinzufügen
André | 22. September 2018 - 03:59

Liebe Bauingenieure, ich bin Künstler (Bereich Malerei) und möchte einige Bilder zum Thema Bauingenieurskunst anfertigen, da ich 2019 eine Ausstellung in einer Ingenieurkammer habe. (ich arbeite gegenständlich, abstrakt, Collage)

Es geht mir nicht darum, ein berühmtes Bauwerk "realistisch" abzumalen oder darzustellen. Vielmehr möchte ich zeigen, was dahinter bzw. darin an Geist und Können steckt. Ich schätze, dass sich hier ein Riesenspektrum mögl. Themen anbietet.

Was ich aus meinen Allgemeinwissen so kenne, ist Frey Otto / Schlaich, Hängedach - Olympiastadion München oder Peter Behrens, Hochhaus ohne Aussenmauern - NY.

Hat das eine hohe Relevanz?

Mich würde interessieren, gibt es Themen, bei dem jedem Bauingenieur das Herz höher schlägt, wo jeder, oder viele, unabhängig von ihrer Spezialisierung sich angesprochen fühlen bzw. sich damit identifizieren? War vielleicht da Vincis Flugapparat so etwas, oder die Schraube von Archimedes? Oder die Anwendung von Beton?

So wie Conrad Röntgen und Röntgenstrahlung, Gutenberg und Buchdruck. Wenn ja, wer war das, und was war diese Entdeckung oder Leistung?

Diese Tätigkeit des Bauingenieurs ist ja auch sehr theorielastig. Da gab es in der Vergangenheit doch sicher manche Persönlichkeit, die eine bis heute entscheidende Formel entdeckt hat für Statik oder so. Oder ist alles, Mathe, Physik und Chemie perse gleich wichtig? Grundrechenarten genauso wie höheres... so Kurven zur Lastenverteilung und so?

Gibt es Formeln, die bei fast jeden Bauwerk - Haus/Brücke etc.- zur Anwendung kommen?

Ist die technische Zeichnung oder ein Bauplan unumgänglich?

Meine Fragen kommen mir etwas löchrig oder unscharf vor. Aber ich weiß sie aktuell nicht besser zu stellen. Ich bitte dafür um Verständnis und würde mich sehr über Antworten freuen!

André

M.Eng. | 25. September 2018 - 12:18

Um es etwas künstlerischer zu gestalten: Wichtig und elementar: Summe aller Kräfte = 0. Ich kann mir vorstellen, dass man im übertragenen Sinne mit diesem Kräftegleichgewicht viel gestalten kann (auch im Hinblick auf die Interpretationsmöglichkeiten).

Thomas | 24. September 2018 - 15:00

@André:
Die Formel ist: M = q*l²/8

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