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Ausgabe 7775 | Nr. 337 | 22. Jahrgang
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Bauingenieur-Master an welcher Uni?

30 Kommentare | 27293 Aufrufe Kommentar hinzufügen

Thema eröffnet von Hanseat | letzter Kommentar 20. Oktober 2015 - 08:20

Hallo alle miteinander,

den Bachelor im Bauingenieurwesen habe ich Ende dieses Semesters in der Tasche. Daher dreht es sich bei mir im Moment darum, wo es zum Sommer für den Master hingehen soll. Ich studiere derzeit an der TU in Hamburg und werde wohl mit einem knappen "Gut" (um die 2,5 bzw. aufwärts) abschließen, womit ein Masterstudium woanders kein Problem sein sollte. Die Stadt Hamburg ist zwar großartig, die TU aber eher weniger: Weit abgeschlagen, wenig Unileben und aufgrund der Größe bietet sie für den Master recht wenig Wahlmöglichkeiten.

Daher möchte ich auf jeden Fall woanders mein Glück versuchen: In meiner engeren Auswahl befinden sich nun die TU Berlin, die TU München, die TU Braunschweig und die RWTH Aachen. Hierzu würde ich gerne einige Meinungen von erfahrenen Bauingenieuren einholen. Inwiefern unterscheiden sich Qualität und Ruf der Unis? Macht die Uni bei der Bewerbung oder der Arbeit im Büro denn überhaupt einen Unterschied aus? Für welche würden Sie sich entscheiden? Und warum?

Ich habe schon oft gehört, dass alles recht individuell ist: Im Bewerbungsgespräch überzeugt man in erster Linie mit Persönlichkeit und geschickter Präsentation und im Job kommt es eher auf Erfahrung und Auffassungsgabe an. Allerdings denke ich, dass die Universität an der man seinen Master macht und sich damit auf seinem fachliches Gebiet vertieft in irgendeiner Form schon eine Rolle spielen muss und ich würde gerne aus persönlichen Erfahrungen hören, welche Rolle sie spielt.

Grüße aus dem Norden.
Hanseat

Bauing | 20. Oktober 2015 - 08:20

@Anna:
Das es in Aachen unglaublich schwer ist, kann ich nicht unterschreiben. Ich habe selber vor etwa drei Jahren in Aachen meinen Abschluss gemacht und weiß daher wovon ich rede. Die akademischen Anforderungen sind selbstredent höher als an einer Fachhochschule und vielleicht auch höher als an der ein oder anderen Universität. Dennoch ist es möglich mit einem nicht übermäßigen Fleiß zurecht zu kommen. Übermäßig hohe Anforderungen werden vor allem in den ersten Semestern des Bachelor gestellt, um entsprechend zu sieben, im weiteren Studienverlauf legt sich das meines Erachtens aber.

Baumann | 16. Oktober 2015 - 16:36

@Anna:
Aachen hat auch eine Fachhochschule, dort können ebenfalls Master Studiengänge besucht werden.

Anna | 16. Oktober 2015 - 12:23

Ich bin vor einem Monat nach Deutschland angekommen, um hier ein Jahr Deutsch zu lernen. Ich mache es eigentlich, um hier weiter Bauingenieurwesen zu studieren. Im Heimat hab ich schon Bachlor absolviert und möchte hier weiter Master machen. Also wollte ich schon seit langer Zeit in Aachen studieren und jetzt hab da einige Kontakte geknüpft.

Die Studenten aus RWTH, die ich kennengelernt habe, haben alle gesagt, dass es unglaublich schwer ist, an RWTH zu studieren, viel anstrengender als an anderen Uni. Jetzt frage ich mich, ob es sich wirklich lohnt. Wäre es vielleicht für mich besser, an einer anderen Uni zu studieren? Oder ist es wirklich so wichtig weiter bei Bewerbungen wird, wie gut und bekannt meine Uni ist? Könnten Sie mir was empfehlen?

kriss | 29. April 2015 - 14:37

Wenn das Imperial College dein Traum ist dann probiere es doch einfach. Meine Einstellung ist aber das die deutschen Universitäten schon sehr gut sind und daher würde ich gerade einen Master in Deutschland machen. Gleichzeitig muss du auch den Mehrwert sehen den dir ein Studium in London bringen würde. Und natürlich was willst du später machen? Als Bauleiter brauchst du keinen Abschluss von einer Uni aus London.

B. | 12. März 2015 - 11:31

Ich bin 22, Bauingenieur und habe einen Bachelorschnitt von 2.0, habe 2 Jahre als Werkstudent gejobbt und war auch Tutor. Empfehlungsschreiben und Arbeitszeugnisse machen mir also keine Sorgen. Ich möchte gern im Ausland meinen Master machen. Ich könnte ihn an der TU München machen, mein Traum aber wäre Imperial College, jedoch wird es von einigen mit Oxford verglichen. Wie sind die Chancen mit 2.0? Wie hart ist es wirklich rein zukommen? Nur mit Vitamin B?

tom | 6. September 2014 - 12:12

@Asa:
master-and-more.de

klar | 4. September 2014 - 22:45

@Asa:
imperial college london z.B.

Asa | 4. September 2014 - 16:23

Master im Bauingenieurwesen auf English?

Kann mir jemand sagen welche Universität ein Masterprogram für Bauingenieurwesen auf English anbietet?

FRD | 3. September 2014 - 09:24

Master Bauingenieurwesen an der TU München

Hallo, wie ist das Betreuungsverhältnis, Qualität der Lehre an der Technischen Universität München? Auch wenns nur Forschungsranking sind, ist die TUM meist vorne dabei. Wird sie diesen guten Ruf auch in der Studierbarkeit gerecht? Schaffen es viele in der Regelstudienzeit fertig zu werden? Welche anderen Universitäten wären noch empfehlenswert für einen Master im Bauingenieurwesen?

Verwunderter | 6. August 2013 - 13:51

@BING:
Hallo Bing, Du erklärst, dass Du demnächst dein Studium mit einem Abschluß beendest. Etwas entscheidendes scheinst Du in deinem Studium verpasst zu haben. Findest Du es nicht ein wenig peinlich, solche Fragen als "Fast-Akademiker" in einem Forum beantwortet haben zu wollen? Bei Problemen wirst Du dich später sicher nicht auf ein Internetforum berufen wollen, oder? Zu deinen Fragen wirst du in der entsprechenden Prüfungsordnung / beim Prüfungsamt fündig! Oder was hast Du hier erwartet?

BING | 3. August 2013 - 00:26

TU Braunschweig: Master Bauingenieurwesen / Zugang für FH Absolventen

Hallo,
ich möchte gerne an der TU Braunschweig meinen Master im Bauingenieurwesen machen. Zur Zeit bin ich noch an der FH und werde nächstes Jahr Ende März meinen Abschluss machen. Folgende Fragen habe ich: Muss man als FH Absolvent zusätzliche Auflagen für die Zulassung erfüllen um angenommen zu werden? Manchmal muss man ja noch irgendwelche Zusatzmodule belegen? Kann man das Studium auch zum Sommersemester beginnen?
MfG

Andi | 8. Juli 2013 - 11:44

Guten Tag,
ich überlege an der HTW Berlin meinen Master Bauingenieurwesen zu machen. Hat jemand schon von der Hochschule was gehört oder studiert selber da? Ist die HTW Berlin für den Master zu empfehlen? Vertiefen will ich Richtung Konstruktiver Ingenieurbau - mit großem Interesse an Stahlbau und FEM.
Gruß, Andi

Hanseat | 25. April 2013 - 20:43

Vielen Dank ersteinmal an die zahlreichen Antworten zu dem Thema. Sie haben mir sehr dabei geholfen mich zu entscheiden. Letztendlich habe ich den Eindruck gewonnen, dass ich rein fachlich weder mit Aachen, Braunschweig oder München einen Fehler mache. Allerdings überzeugt mich das Gesamtpaket der letzteren Universität am Meisten - einerseits aufgrund der angebotenen Austauschmöglichkeiten und der Stadt selbst; andererseits auch, weil ich zuletzt einige gute Bekanntschaften von dieser Universität gemacht habe.

Zu BI123:
Ich habe zum Bachelor an dieser Uni studiert und kann dir somit auch nur im Rahmen dessen Auskunft geben. Meiner Meinung nach ist einiges über die TUHH hier aber etwas überspitzt formuliert: In Hamburg wird manchmal erstaunt darauf reagiert, wenn man denn sagt, dass man an der TUHH studiert. Hier hat sie sich wirklich den Ruf gemacht eine schwierige Uni zu sein, entsprechend hoch ist das Ansehen. Mir wurde von einem Personaler außerhalb Hamburgs auch mit einem deutlichen Gut auf die Uni geantwortet.

Wirklich etwas abgehoben ist das Mechanik-Institut hier, aber mit denen haben wir zum Glück nur kurz im Bachelor etwas zu tun, ansonsten müssen sich die Maschinenbauer mit denen plagen. Was die Kursgrößen angeht, so habe ich zufällig einige Male Masterkurse gesehen und kann sagen, dass diese recht klein ausfallen. Die Professoren hier finde ich größtenteils gut und engagiert, ein paar Langweiler sind allerdings auch dabei.

Wenn du mir eine konkrete Richtung nennst, kann ich dir auch konkreteres dazu sagen. Das Unileben hat mir überhaupt nicht gefallen, die Uni ist ziemlich weit außerhalb Hamburgs und in Harburg ist kaum was los. Wenn man aber zentraler wohnt, dann sieht man wie unglaublich viel Hamburg zu bieten hat. Mitunter auch dank der Uni Hamburg, die quer über die Innenstadt verteilt ist. Ich hoffe das konnte dir soweit weiterhelfen.

Grüße aus dem Norden,
Hanseat

Noah | 24. April 2013 - 18:50

Ich bin an der Universität Siegen zum Master Bauingenieurwesen und muss sagen ich bin absolut zufrieden! Vertiefungsrichtungen Baubetrieb u Bauwirtschaft, Wasserbau, Straßenbau und Konstruktiv möglich. 6 Vorlesungen Pflicht Teil und die Wahlpflichtmpdule sind auch frei wählbar und breit gefächert. Außerdem haben die es drauf. Einer unsere Professoren hat den Schneider BT mitentwickelt. Ich mag es dort!

BI123 | 23. April 2013 - 16:55

@GT0111 und Hanseat
Hallo alle miteinander, ich bin eben auf dieses Forum gestoßen, da ich gerade selber vor der Entscheidung stehe zu überlegen wo ich meinen Master mache. Eigentlich ist meine erste Wahl die TUHH, aber hier wird so negativ darüber gesprochen. Ich suche eine Uni, in der man mehr Kontakt zu den Profs hat, kleinere Kurse und praxisorientierter arbeiten kann. An großen Unis sind viele Kurse meist überfüllt und der Kontakt zu den Profs fällt eher mau aus. Die TUHH soll doch sehr praxisbezogen sein und man erhält eine weit gefächerte Ausbildung und kann gleich mehrere Bereiche vertiefen oder nicht? Ein bisschen unsicher macht mich der Aspekt, dass an der TUHH kein Studentenleben stattfindet? Viele Grüße!

TU-Absolvent | 3. Dezember 2012 - 13:10

Ich habe sowohl an der TUHH als auch an der TU Braunschweig studiert und kann daher wohl sehr gut zu diesem Thema beitragen.

Damals begann ich in Harburg an der TU mit meinem Diplomstudium. Allerdings verging mir schnell die Lust an besagter Universität. Viel zu unorganisiert, total abgehoben und einen dollen Ruf genießt diese auch nicht. Fachlich war das ganze in den ersten 2-3 Semestern, die ich dort gewesen bin, nicht eingehender zu beurteilen. Mir gefiel es einfach nicht und ich fühlte mich zunehmend unwohl. Daraufhin zog es mich an eine FH. Dort zog ich mein Studium dann in 7 statt 8 Semestern durch (auch durch Vorwissen von der TUHH).

Nach der FH bin ich dann nach Braunschweig an die TU gegangen um meinen Uni-Abschluss nachzuholen. Das geschah dann als M.Sc. Die TU Braunschweig hat in Deutschland und auch international (das SOLLTE erwähnt werden!) einen überdurchnschnittlich guten Ruf. Angeboten werden im Masterstudium 18 verschiedene Vertiefungsrichtungen aus denen man sich 3 auswählt. Zu den Vertiefungen kommen weitere Module, die belegt werden müssen. Ich hab mich für die rein konstruktive Schiene entschieden und habe hier eine überragende Ausbildung erhalten. Allerdings muss man wissen, dass die TUBS einiges abverlangt und es kein Zuckerschlecken ist. Ich durfte auch die ein oder andere Klausur im zweiten Anlauf nehmen. Die Regelstudienzeit beträgt im Masterstudium an der TUBS 4 Semester. Ich habe aber NIEMANDEN kennengelernt, der es in 4 Semestern geschafft hat. Man sollte sich je nach Vertiefungsrichtungen auf 5-6 Semester Masterstudium einstellen. Das ist bei dem zu erbringenden Umfang allerdings kein Beinbruch. Aktuell bin ich in der Bewerbungsphase und habe nur positive Reaktionen auf die TUBS bekommen (von Seiten der Geschäftsführer bzw. der Gesprächsteilnehmer). Was das Leben in BS betrifft: Naja, ich war sehr Hamburg-verwöhnt und bin es immer noch. Dazwischen liegen schon Welten. Aber es ist dennoch eine nette angenehme Stadt und Hannover ist auch nicht weit weg, wenn man mal etwas anderes unternehmen will. Allerdings ist es nicht ratsam in Hannover zu wohnen und in BS zu studieren. Dazu ist die Bahnverbindung zu schlecht.

Fazit: Ich kann Dir Braunschweig nur nahe legen. Die Studiengebühren lasse ich mal raus, da diese eh demnächst abgeschafft sind und somit keinen ausschlaggebenden Faktor darstellen. Meine Ausführungen basieren natürlich auf meinen Studienschwerpunkten. Bitte beachte dies. Dennoch wirst Du mit einem Abschluss an der TUBS keine Probleme bekommen später einen "vernünftigen" und fair bezahlten Arbeitsplatz zu finden.

Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen. Ansonsten stelle gern neue Fragen!

biene | 6. November 2012 - 11:05

Es sind auch nicht 10-20 Prüfungen, sondern ca. 50 Prüfungen bis zum Master an meiner Hochschule. Ich bleibe trotzdem bei meiner Aussage, für mich sind Noten kein besonders wichtiger Indikator. So sieht das eben jeder anders.

http://ranking.zeit.de/che2012/de/fachbereich/8043
http://ranking.zeit.de/che2012/de/fachbereich/410267

biene | 6. November 2012 - 11:03

@Equilibrium:
Nein so krass meinte ich das nicht. Ich habe es aber selbst erlebt, dass auch Leute mit guten Noten nichts auf die Reihe bringen, während Leute mit durchschnittlichen Noten sogar oft erfolgreicher sind aus meinem Freundeskreis. Das ist nur meine Erfahrung. Für mich sind Noten unwichtig, obwohl ich selbst keine schlechten Noten hatte.

Eine Note hängt von zu vielen Faktoren ab. Wenn jemand allerdings ein Sehr Gut auf dem Zeugnis stehen hat, gebe ich Dir recht. Der ist dann sehr schlau (was allerdings noch lange nichts mit erfolgreich und gut zu tun hat).

Equilibrium | 5. November 2012 - 21:11

@biene:
Sehr lustig! Dann können wir ja die Noten abschaffen. Alle, die bei der Immatrikulation ihren Namen richtig schreiben können, bekommen später ein Zeugnis und zum Abschied gibt's für alle Kaffee und Kuchen und alle haben sich lieb.

Im Ernst: Wenn jemand bis zum Abschluss etwa 10 bis 20 Prüfungen ablegen musste, ergibt sich durchaus ein realistisches Bild. Bei einer einzelnen Note kann es für sich gesehen immer Abweichungen nach unten oder oben geben. Aber die Gesamtheit aller Noten ist - vor dem Hintergrund welches generelle Notenniveau an der Uni besteht! - immer ein Indikator. Zwar nur ein Indikator von mehreren, aber ein wichtiger!

P.S.: Ich will hier aber auf einen wesentlichen Punkt noch hinweisen: Man kann auch mit schlechten Noten Karriere machen. Allerdings braucht man dann für die Einladung zum Bewerbungsgespräch beim ersten Job meist einen "Türöffner". Viele Absolventen mit eher schlechten Noten, die ich kenne, haben den Einstieg über ein vorheriges Praktikum beim späteren Arbeitgeber geschafft.

Pro 21 | 5. November 2012 - 13:47

@Equilibrium:
Bei den Noten gebe ich Dir Recht. Gute Noten sind mir auch bei Neulingen wichtig. Voraussetzung ist aber auch da, dass das Studium nicht von Papa finanziert worden ist. Wer anders denkt ist fehlgeleitet und muss wahrscheinlich in den ersten Jahren Gehaltseinbußen hinnehmen. Wenn es Noten nicht sind, was dann?

Habe halt nur gerne in meinem Team Leute die an unterschiedlichen Unis waren. Jede Uni legt ja gerne seine Schwerpunkte der Lehre wo anders rein und so können die Leute voneinander lernen. Und das ist mir einfach wichtig in meinem Team! Habe einfach früher schon erlebt das Verfahren "A" bevorzugt verwendet worden ist, nur weil 75% der Leute von der UNI kommen wo der Prof. dieses Verfahren geleert hat. Die Wirtschaftlichkeit wurde einfach nicht in Frage gestellt.

biene | 5. November 2012 - 11:29

@Equilibrium:
Ich halte dagegen.:-) Noten sagen kaum etwas aus, auch an der selben Hochschule nicht. Da immer wieder die Professoren wechseln und das Niveau der Klausuren unterschiedlich sein kann.

Equilibrium | 2. November 2012 - 21:05

@Pro21:
"Das spricht für ein schlechtes Personalmanagement."

Nein überhaupt nicht. Wenn ich an einer bestimmten Uni selbst studiert habe, kann ich sehr genau die Zeugnisse der Absolventen dieser Uni bewerten. Und auch wenn jetzt manch ein Träumer hier ins Forum stellen möchte, die Noten seien unwichtig, dann halte ich dem entgegen: Wonach soll der Bewerbungsempfänger denn wohl entscheiden, welchen Bewerber er zum Bewerbungsgespräch einlädt? Bei jemandem mit Berufserfahrung natürlich hauptsächlich nach der Berufserfahrung. Aber bei einem Absolventen? Nach der Haarfarbe? Nach interessanten Hobbies?

timson | 2. November 2012 - 19:30

Im Bauingenieur-Bereich ist auch die Uni Stuttgart ganz vorne dabei. Ansonsten, was den Ruf angeht, such Dir eine der TU9 Universitäten aus.

Kain | 2. November 2012 - 15:30

Zur TUBS: 500 Euro + min. 250 Euro pro Semester! Dazu kommt eine vergleichsweise günstige Wohnung. Professuren sind im Umbruch, große Namen hören da grade alle auf. Aber je nach Fachgebiet natürlich immer noch eine Top-Uni.

GT0111 | 1. November 2012 - 08:08

Hallo Hanseat,

ich stand vor 2 Jahren vor der gleichen Entscheidung. Vielleicht mal ein paar Punkte die Du mit beachten solltest, aus Studentensicht. Überleg Du od Du zu einer großen Uni möchtest oder ob Dir der persönliche Kontakt zu den Profs wichtig ist. Denn auch diese können dir einen guten Kontakt zu Büros und Firmen herstellen.

Ich habe mir damals mehrere Studienprogramme von Unis und FHs angeschaut. Waren viele interessant. Ein Studienkollege hat gewechselt und kann zum Teil die Module für die er gewechselt ist nicht belegen, weil sie überfüllt sind. Suche dir eine Hochschue mit festgeschriebenen Projektarbeiten. Die haben aus meiner Sicht zwei große Vorteile, die mir bei meiner Wahl noch gar nicht so bewusst waren.

1.) Du kannst dir einen eigenen Schwerpunkt bilden, wenn du die Projekt- und Abschlussarbeit über einen Schwerpunktbereich schreibst, der z.B. Im Studiengang nicht angeboten wird wie beispielsweise Historische Tragwerke.
2.) Anfertigen der Projektarbeiten mit Büros und Firmen schafft wertvolle Kontakt für den Berufseinstieg.

Doktorand | 31. Oktober 2012 - 18:03

TU Braunschweig, RWTH Aachen und TU München kann ich von der fachlichen Seite uneingeschränkt empfehlen. Die TU Berlin ist von dem, was man so hört, schon länger über ihren Zenit. Von München würde ich wegen den hohen Lebenshaltungskosten und der tendenziell eher versnobbten Studentenschaft die Finger lassen. Nimm doch Aachen oder Braunschweig! Damit machst du nichts falsch.

Pro 21 | 30. Oktober 2012 - 17:04

@Equilibrium:
"Eine Rolle spielt natürlich auch noch, an welcher Uni der Personalverantwortliche selbst war."

Das spricht für ein schlechtes Personalmanagement. Aus Erfahrung weiß ich dass dieses zu Grüppchenbildung innerhalb der Abteilung führen kann. Zudem ist der Lerneffekt bei den Mitarbeitern untereinander gleich "null". Alle waren beim gleichen Prof. Ist ein bisschen wie Inzucht!

Equilibrium | 30. Oktober 2012 - 10:06

Hallo Hanseat,

Deine Aussagen zum Bewerbungsgespräch und zum anschließenden Job sind sicher richtig. Die Uni kommt aber vorher schon ins Spiel: Und zwar bei der Frage, ob der Personalverantwortliche Dich aufgrund Deiner Bewerbungsunterlagen überhaupt zum Gespräch einlädt. Insofern spielt die Uni sehr wohl eine Rolle. Man muss sich das aber nicht so vorstellen, dass nun zwischen allen Unis fein abgestuft ein Ranking in den Köpfen aller Arbeitgeber vorhanden ist und dabei auch noch alle die gleiche Reihenfolge unterstellen. Es ist eher so, dass gleich mehrere Unis eher positive Assoziationen auslösen und andere eben eher negative. Eine Rolle spielt natürlich auch noch, an welcher Uni der Personalverantwortliche selbst war.

Die von Dir genannten Unis sind wohl alle kein Hindernis für die erfolgreiche Bewerbung (die RWTH hat auf jeden Fall einen ausgezeichneten Ruf, auch von der TU Braunschweig habe ich viel Positives gehört). Dringend abraten würde ich aber von kleinen "Wald- und Wiesenunis", die mit der Aussicht auf irgendwelche neuartigen Vertieferrichtungen, leicht verdienten Noten oder schnellen Abschlüssen locken könnten. Aus eigenen Gesprächen mit Personalern weiß ich, diese zum Teil "Negativlisten" haben, d. h. von bestimmten Hochschulen werden dann grundsätzlich keine Absolventen mehr eingestellt - auch nicht mit einem Einser Abschluss.

biene | 29. Oktober 2012 - 19:35

HS Koblenz
FH Deggendorf (meine mal was dazu gelesen zu haben)
RWTH Aachen
TU München

Gibt wahrscheinlich noch einige andere, die man empfehlen kann vom Ruf her.

Pro21 | 29. Oktober 2012 - 19:33

Die Uni ist mir eigentlich bei meinen Bewerbern egal. Wichtiger ist mir das Thema der Diplomarbeit oder der Masterthesis. Fernstudenten haben ein fettes Plus bei mir. Auch gerne nehme ich Leute die im Lebenslauf stehen haben, dass Sie während das Studiums im Verkauf oder im Büro gearbeitet haben.

Fazit: Kannst ruhig in Hamburg bleiben, aber suche Dir ein richtiges Thema für deine Masterarbeit aus!

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