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Berufseinstieg in Behörde / Später Tragwerksplanung möglich?

6 Kommentare | 1665 Aufrufe Kommentar hinzufügen
Thema eröffnet von Bernhard | letzter Kommentar vom 29. September 2020 - 14:18

Ich habe gerade mein Masterstudium Bauingenieurwesen, Vertiefung Konstruktiver Ingenieurbau mit guten Noten abgeschlossen. Nun habe ich ein interessantes Arbeitsangebot in einer Behörde mit dem Schwerpunkt Organisation und Projektmanagement. Ich habe schon häufiger gehört, dass es schwierig sein kann, später in die Tragwerksplanung bzw. freie Wirtschaft zu wechseln. Wie sind die Möglichkeiten nach z.B. zwei Jahren bei der Behörde in die Tragwerksplanung einzusteigen? Über Beiträge würde ich mich freuen!

Kevin | 29. September 2020 - 14:18

@Loli:
Nutze doch die geregelten Arbeitszeiten und die 30 Tage Urlaub, um ein berufsbegleitendes Masterstudium zu machen. Anschließend kannst Du in den höheren Dienst einsteigen (siehe Link zum Oberprüfungsamt) wenn Du bereit bist, zwei Jahre lang ein Referendariat durchzuziehen. Ich habe es ähnlich gemacht, war nur einige Jahre vor dem ÖD in einem Ingenieurbüro und in einer Baufirma beschäftigt. Rückblickend war es die richtige Entscheidung.

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/Z/OPA/oberpruefungsamt.html

Was die Tätigkeit im ÖD angeht, so gibt es doch genügend Möglichkeiten - immer eigenes Interesse und Fähigkeit zur Motivation vorausgesetzt - sich dort interessante und anspruchsvolle Tätigkeiten zu suchen. Bei einer kleinen Kommune wird das eher schwierig aber es gibt ja noch Kreis-, Landes- u. diverse Bundesverwaltungen. Clevere Chefs in den größeren Verwaltungen unterstützen z.B. ein Masterstudium u fördern dies.
Es liegt einzig u allein an Dir was draus zu machen. Denk bei deinen Entscheidungen aber immer noch an die Zukunft (z.B. Familienplanung) und einen Schritt weiter.

Loli | 20. August 2020 - 19:39

Also ich habe vor einigen Wochen meinen Abschluss B.Sc Bauingenieurwesen gemacht und bin direkt danach in den öffentlichen Dienst. Der Grund für den Einstieg war, dass ich in einer Großstadt gelebt habe und zurück zu meinen Eltern in eine Kleinstadt gezogen bin und es hier leider schlechte Angebote im Bauwesen gibt. Ich hätte quasi nur in der Bauleitung anfangen können, aber das wollte ich als Frau nicht, da ich bisher schlechte Erfahrungen gemacht habe.

Nun spiele ich mit dem Gedanken in meiner Probezeit zu kündigen und in den Bereich Tragwerksplanung einzusteigen. Ich stehe allerdings auf dem Schlauch, ich möchte mich unbedingt weiterbilden und mehr technisches Wissen sammeln, hier im öffentlichen Dienst wird das nicht klappen. Ich würde mich über Ratschläge freuen!

Skaath | 09. Dezember 2016 - 09:54

@Bernhard:
Ich bin mit meinem Bachelor ebenfalls vor wenigen Jahren in den gehobenen Dienst einer Landesbehörde eingestiegen und sehe wirklich keinen einleuchtenden Grund den öffentlichen Dienst jemals zu verlassen.

jaja | 08. Dezember 2016 - 14:56

Selten sieht man heutzutage technische Angestellte in gehobener Position des Öffentlichen Dienstes (mit Tarifgehalt und geregelter Arbeitszeit) freiwillig in die sogenannte freie Wirtschaft hinüberwechseln. freedom is just another word for nothing left to loose.

Baumann | 08. Dezember 2016 - 08:49

@Bernhard:
Die Möglichkeiten sind nach zwei Jahren öffentlicher Dienst genau so gut oder schlecht wie nach dem Abschluss. Wo liegen denn ihre Interessen, folgen sie doch der interessantesten Aufgabenstellung. Es ist wichtig, das zu bearbeiten, was den meisten Spaß macht und das ist für jeden etwas anderes. Sie müssen dies selber wissen!

r46 | 07. Dezember 2016 - 12:31

@Bernhard:
Speziell die Tragwerksplanung hat mit den Aufgaben im Öffentlichen Dienst kaum Überschneidungen. Das funktioniert bei Bauleitern, Architekten oder Projektsteuerern ganz gut, da hier ähnliche Aufgabenbereiche bestehen. Doch sowohl der Wechsel vom Öffentlichen Dienst in die Tragwerksplanung und umgedreht hat kaum Synergien. Nach zwei Jahren ist das nicht undenkbar, aber man fängt von vorne an.

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