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Ausgabe 6687 | Nr. 345 | 19. Jahrgang
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Berufseinstieg / Konjunktur im Bauingenieurwesen

202 Kommentare | 76048 Aufrufe Kommentar hinzufügen
Frank | Thema eröffnet vor 13 Jahren

Ich habe mit großem Interesse die Beiträge dieses Forums gelesen --> ich war nur bei manchen Diskussionen (besonders über das Thema Aussichten/Studieren/Absolventen) über die negative HALTUNG erschrocken! Ich muß sagen, daß ich (gerade fertig geworden) def. KEINE Probleme habe/hatte einen JOB zu finden! Ich habe 16 Bewerbungen geschrieben, hatte 3 Vorstellungsgespräche und davon 2 Zusagen! Und ich bin NICHT der Überflieger mit 8 Semester Studium und einem Abschluss von 1,0 inkl. Sprachen wie Spanisch, Russisch und Chinesisch.

Ich wollte nun mal von anderen Bauingenieuren wissen, ob es auch wirklich "besser" wird, oder ob ich "nur" Glück gehabt habe. Ich möchte nämlich, daß sich das Bild des Bauingenieurs VERBESSERT! Also, wie sind MOMENTAN Ihre Erfahrungen (2006)? Wie sieht es bei den Absolventen aus, wie bei den älteren Semestern? Gruß

BauINGe | 27. November 2019 - 21:23

@Anas:
Ich würde Dir empfehlen folgendermaßen vorzugehen, wie meine Vorschreiber: Da Dein Abschluß als Bauingenieur anerkannt wurde und Deine Deutschkenntnisse laut Deinem Text schon wirklich sehr gut sind, einen Masterabschluß (Bauingenieurwesen) hier in Deutschland an einer Uni oder FH zu machen. Du solltest bei der Auswahl der Fächer darauf achten, mind. 1/4 der Module in Baurecht (öffentliches und privates Bau- und Planungsrecht) zu belegen. Weiterhin würde ich empfehlen Module in Baubetrieb / Bauwirtschaft und Konstruktivem Ingenieurbau und weitere Fächer nach Deinen persönlichen Neigungen und Interessen zu belegen.

Neben dem Studium solltest Du mindestens 2- bis 3-mal pro Woche in einem Ingenieurbüro oder Baufirma neben dem Studium arbeiten, so bekommst Du beruflich schon mal einen Fuß in die Tür und es wird einfacher sein, so einen Job als Bauingenieur zu finden. Wenn sich dadurch Dein Studium um ein oder zwei Semester verlängert, ist unproblematisch, da Du nebenbei Berufserfahrung sammelst.

Karl-Heinz | 22. November 2019 - 15:09

@Anas:
Wurde denn dein Bauingenieur-Abschluss in Deutschland anerkannt? An deiner Stelle würde ich mich um ein Praktikum bewerben um Erfahrungen zu sammeln. Oder Trainee, wie das heute heißt.

Kurt | 22. November 2019 - 14:43

@Anas:
Woran deine Absagen gelegen haben, kann ich hier natürlich nicht beurteilen. Ich würde an deiner Stelle versuchen, mich als Kosntrukteur / CAD-Zeichner hier in einem Inegnieurbüro zu bewerben. Diese sind aktuell sehr gesucht. Falls du schon Kenntnisse (AutoCAD, Allplan etc.) hier hast, umso besser. Über den Weg des Konstrukteurs kannst du vieleicht versuchen dich im Unternehmen zu beweisen und dort als Ingenieur weiter aufsteigen.

ALE | 20. November 2019 - 14:39

@Anas:
Mit sodanishen oder Irakischen Abschluss wird es ganz schwierig sein. Ich empfehle Dir einen Deutschen Abschluss anzustreben z. B Master, dauert 2 Jahre. Die Sprache ist nicht das Problem, wenn du fachlich sehr gut bist. Ich spreche aus Erfahrung.

Anas | 20. November 2019 - 12:08

Ich komme aus dem Irak, bin 30 Jahre alt, ledig und lebe seit September 2015 in Deutschland. Wie Sie meinem Lebenslauf im Detail entnehmen können, habe ich meine Schule im Irak und Sudan nach 12 Jahren mit dem Bakkalaureat (Abitur) abgeschlossen und anschließend im Sudan Bauingenieurwesen studiert. Nach Abschluss meines Studiums arbeitete ich zwei Jahre als Bauingenieur in Bagdad, musste dann jedoch aufgrund der Kriegswirren meine Heimat verlassen. Bereits in den ersten Jahren meines Aufenthalts in Deutschland eignete ich mir sehr gute Sprachkenntnisse an. Im September 2017 wurde mein Zertifikat als Bauingenieur in Deutschland offiziell anerkannt.

Nun würde ich gern auch hier wieder in meinem erlernten Beruf arbeiten, um mir mittel- und langfristig eine gesicherte Existenz in Deutschland aufbauen zu können. Wieder als Ingenieur zu arbeiten, ist mein Traum. Ich habe viele Schwierigkeiten durchgemacht, seit ich nach Deutschland gekommen bin, alles in meinem Leben, meiner Kontinuität und Aufenthalt hier in Deutschland hängt von dieser Arbeit ab. Es ist meine Lebensader hier und der Traum, auf den ich seit vier Jahren gewartet habe.

Ich weiß nicht wirklich, was ich tun soll. Ich habe viel versucht, mich für eine Arbeit zu bewerben, aber leider bekomme ich immer die Ablehnung und ich weiß nicht, woran das liegt. Liegt es an meinem Lernen und meinem Abschluss? Oder es gibt einen anderen Grund. Muss ich hier wieder als Ingenieur arbeiten? Dass ich wieder lerne. Ich hoffe, die Ingenieure hier können mir helfen oder mir raten, was ich tun soll. Weil mich hier niemand unterstützt oder mir hilft.

NonProf | 28. Mai 2018 - 13:30

@NeuHier:
Nehmen Sie Kontakt mit der Ingenieurkammer Ihres Landes auf. Meist existieren schon "Vermittlungsportale". Ohne Kontakte in das Bauwesen bleibt es ein Sprung ins kalte Wasser, muss aber nicht schlecht sein.

NeuHier | 28. Mai 2018 - 12:25

Ich studiere Bauingenieurwesen jetzt im 2. Semester und bin bisher auch zufrieden. Zudem habe ich auch überlegt, als studentische Hilfskraft zu arbeiten. Das Forum verfolge ich jetzt seit einem knappen Jahr und die Meinungen über den Beruf sind ja echt gespalten. Leider kenne ich niemanden in meinem Bekanntenkreis, der Bauingenieur ist und seine Erfahrungen persönlich mit mir teilen kann. Gibt es vielleicht eine Anlaufstelle dafür, oder jemanden, mit dem ich darüber telefonieren kann?

Hans im Glück | 21. Januar 2015 - 21:05

@ Hornisse: "Bauingenieure tragen Verantwortung für Leib und Leben von Leuten."

Ja, das stimmt absolut. Wie bei jedem Busfahrer, Lokführer, Krankenpfleger, Kindergärtner etc. Nur dafür wird niemand gut bezahlt. DAS ALLEINE REICHT NICHT! Wer hat von Vertrieb geschrieben? Ich meine meinen Lebenslauf gut zu kennen. Hornisse kennt ihn offensichtlich besser.

PM | 20. Januar 2015 - 10:47

Als ich da noch studiert habe, hieß es damals auch Bauwirtschaft. Heute eben Betriebswirtschaft Bau. Habe ich allerdings nicht studiert, sondern Projektmanagement / Bauingenieurwesen als Diplomstudiengang. Aber das gibt es sicherlich auch nicht ;-). So wie zufriedene, gut verdienende Bauingenieure auch nur ein Märchen sind...

http://www.hochschule-biberach.de...

Tom | 19. Januar 2015 - 17:10

Zitat Hornisse: "Du und alle Deine Kumpels haben also "Bauwirtschaft" als Vertiefung gewählt. Soso. So ein Fach gibt es an keiner mir bekannten Hochschule."

Unabhängig davon, ob ich den Rest von Hansens Posting für wahr halte, gibt es Bauwirtschaft z.B. an meiner ehemaligen Uni:
http://i3b.zt-consulting.com/de

hans | 19. Januar 2015 - 14:54

@Hans im Glück:
Lassen wir Hornisse in seinem Glauben. Schade, dass gerade solch ein verbohrter Mitbürger die deutschen Qualitäten im Ausland repräsentieren soll.
@Hornisse:
Alkohol war noch nie eine Lösung; anders sind Deine Kommentare nicht zu erklären.
@alle anderen: Bauwirtschaft sollte Baubetrieb sein...sorry für diesen Fauxpas, passiert, wenn man eben nur Zeit hat zwischendurch zu tippeln (nur nicht der Hornisse)

Hornisse | 18. Januar 2015 - 19:18

@Hans im Glück:
Ich stelle auch mal eine gewagte These auf. Du, genau wie Dein Namensvetter hier, haben keinerlei Berufspraxis.

1.) In jedem Ingenieurbüro gibt es Stress. Das liegt an der Natur des Baugewerbes.
2.) Wer behauptet, dass ein Baumaschinenhersteller mehr Verantwortung hat als ein Bauingenieur, der hat noch nie in seinem Leben eine Baustelle betreten. Einen grösseren Unfug kann man ja kaum noch posten. Bauingenieure tragen Verantwortung für Leib und Leben von Leuten. Ein Vertriebler eines Baumaschinenherstellers trägt vielleicht Verantwortung für Verkaufszahlen, aber nicht die ultimative Verantwortung über Leben und Tod.
3.) Wer behauptet in der Berufspraxis bekommt man unverhandelt (ungefragt) ein viel besseres Gehalt angeboten, der hat mit grosser Wahrscheinlich noch nichtmal in den Semesterferien in den Berufsalltag reingeschnuppert.

Du und Dein Namensvetter hier, Ihr überbietet Euch geradezu in Euren unrealistischen "Erfahrungsberichten". Aber wahrscheinlich hast auch Du "Bauwirtschaft" vertieft...

Hornisse | 18. Januar 2015 - 19:05

@hans:
Die Story, welche Du hier zum Besten gibst, ist (höflich ausgedrückt) recht ungewöhnlich.

1.) Mit 7 Jahren Berufserfahrung im öffentlichen Dienst 70.000 Euro ist mehr als selten. Fast so wie ein Sechser mit Zusatzzahl. Für dieses Gehalt müsstest Du schon Abteilungsleiter sein und das wird man im öffentlichen Dienst erst mit einer zweistelligen Zahl an Jahren im Job. Sieben Jahre sind da entschieden zuwenig. Schau mal in die Gehaltstabellen des öffentlichen Dienstes.

2.) Du und alle Deine Kumpels haben also "Bauwirtschaft" als Vertiefung gewählt. Soso. So ein Fach gibt es an keiner mir bekannten Hochschule. Aber vielleicht kannst Du uns ja mit dem Namen der Hochschule vertraut machen - dann können wir alle mal einen Blick auf die Webseite des Bauingenieurinstituts und den Lehrinhalt dieses innovativen Faches werfen....

3.) Einem so talentierten jungen Bauingenieur wie Dir (mit 7 Jahren Berufserfahrung schon 70.000 Euro im öffentl. Dienst) passieren noch so Anfängerfehler wie die Anzahl der Monatsgehälter zu unterschlagen? Naja, wenn Du in Deinen täglichen Führungsaufgaben die Belange Deiner Abteilung und Deiner Mitarbeiter auch so unscharf leistest, dann möchte ich aber nicht wissen wie Deine Projekte so laufen...

Naja. Ich denke mal Du bist noch lange nicht mit dem Studium fertig und suchst mit Phantasiepostings etwas Zerstreung von der öden Prüfungsvorbereitung...

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