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Ausgabe 6427 | Nr. 85 | 18. Jahrgang
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Berufseinstieg/Konjunktur im Bauingenieurwesen » Seite 8

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Bauigel | 12. April 2007 - 17:32 2007-04-12

"Rund 140 Studienanfänger zählt der Fachbereich Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Darmstadt pro Semester. 1994/95 waren es noch 450. Die schlechte Konjunktur und die damit verbundene Krise der Baubranche hat das Interesse am Beruf des Bauingenieurs abflachen lassen. Dabei sind deren beruflichen Chancen wieder sehr gut. "Noch bevor sie ihren Abschluss in der Tasche haben, werden die Bauingenieurstudenten bereits von Unternehmen umworben", erklärte Fachbereichsdekan Peter Cornel bei einem Informationstag Bauingenieurstudium.



Rund 5000 Bauingenieure werden jährlich benötigt. Demgegenüber stehen bundesweit lediglich 2000 Absolventen. In Kooperation mit dem Bauunternehmen Bilfinger und Berger lud der Fachbereich Bauingenieurwesen deshalb zum Informationstag rund um Studium und Arbeit des Bauingenieurs ein. Das Ergebnis: Rund 60 interessierte junge Leute kamen am Samstag an die Lichtwiese, um neben Vorträgen und persönlichem Kontakt zu Professoren auch ein eigens zu diesem Zweck aufgebautes Experiment mitzuerleben..." (auszug aus einem Artikel von Karin Walz, 2.3.2007, www.echo-online.de)



Vielleicht kann mir mal jemand aus Darmstadt die Adressen der Firmen geben, die Bauingenieure dort heiß umwerben? Ich suche nämlich eine Arbeitsstelle, bin aber scheinbar zu dumm, mich zu bewerben, obwohl alle Baufirmen handeringend Bauingenieure suchen.

dirk | 17. April 2007 - 20:15 2007-04-17

hallo,



wie steht ihr denn zu folgendem gedanken:

in anbetracht der sich bessernden lage in der baubranche weder als angestellter noch bei einer zeitarbeit sich knechten lassen, sondern als freiberufler in projekte einsteigen und so alle 0,5 bis 2 jahre für neue auftraggeber (sprich neue firmen) arbeiten.



so kommt man herum (vorteile der zeitarbeit) und man scheffelt in die eigene tasche (und nicht in die eines anderen chefs). natürlich erfordert das eine besondere disziplin, aber ich kenne genug beispiele, wo das funktioniert.



ist eurer meinung nach die bauwirtschaft reif für solche arbeitsformen (bei den edv-leuten funktioniert das ja schon länger so)?



grüße dirk

Rolf | 18. April 2007 - 09:44 2007-04-18

Hallo zusammen,



mit großem Interesse verfolge ich die Diskussion hier.



Ein Mangel an Bauingenieuren herrscht meines Erachtens auf gar keinen Fall! Ich bin der Überzeugung, wie einige Kollegen hier auch, dass dies propagandistische Äußerungen der Industrie sind. Ja genau, um billigste Ingenieurleistungen durch ein Großangebot an Ingenieuren (Bau) zu bekommen.



Ich selbst habe einen guten Abschluss im konstruktiven Ingenieurbau (2,0), spreche drei Fremdsprachen, bin Europäischer Schweißfachingenieur und habe eine universitäre BWL-Zusatzausbildung.



Bis zu meinem jetzigen Job (übrigens in der Schweiz) habe ich an die 500 Bewerbungen geschrieben.(Habe ich aufbewahrt als Erinnerung) Teilweise wurden mir von renommierten Stahlbaufirmen in Bewerbungsgesprächen Stellen angeboten, wo ich von Beginn an vertraglich bis zu 50 h in der Woche verpflichtet werden sollte, mit Reisetätigkeiten und wenn dann Büroarbeit liegen bliebe, diese dann verpflichtend am Samstag zu erledigen.



Dies war eine Führungsposition und nicht eine Stelle als Sachbearbeiter. Nun, dafür sollte ich dann aber ein wahnsinniges Gehalt von bis zu 3000 Euro brutto erhalten, wovon ich mir ja einen beachtlichen Lebensstil ermöglichen könne... Das war übrigens nicht in Polen liebe Leser, sondern im Nordschwarzwald, Raum Calw.



Gut, dann muss ich sagen, dass Du mit Deinen wenigen Bewerbung wirklch Glück gehabt hast.



Wenn man sich dann informiert und einmal die Ingenieurleistungen der Vergangenheit mit denen der Zukunft vergleicht, muss man einfach zu dem Schluss kommen, dass weniger und nicht mehr Bauingenieure gebraucht werden.



Ich stimme dem Beitrag Baumanns im Forum unten völlig zu. Ich gehe nóch weiter und würde sagen, dass diese Aussagen der benannten Fraktion der reine "Sch..." sind. Ich muss das mal so hier klar stellen.



Ich habe inzwischen zwölf Jahre Erfahrung und so einiges erlebt und ich informiere mich auch.

Von diesem Studiengang rate ich aus Gründen der Vernunft ab!



Es gibt bessere Möglichkeiten, Geld zu verdienen in Deutschland, als mit dem Beruf Bauingenieur.

Nils | 18. April 2007 - 12:26 2007-04-18

Hallo Dirk,



der Gedanke als Freelancer zu arbeiten, ist an sich nicht schlecht. Jedoch nach 5 Jahren als Freier und davor 4 Jahre als Angestellter, kann ich aus persönlicher Erfahrung nur sagen, dass das die Sache auch nicht besser macht.



Von "Scheffeln" kann hier keine Rede sein. Die Tagessätze liegen bei max. 350 Euro/d (zwischen 30-40 Euro/h, man werfe mal einen vergleichenden Blick auf andere Branchen, wenn die Möglichkeit besteht und überdenke die Verantwortung bei der ausgeübten Tätigkeit...) bei etwa 8-12 Jahren Erfahrung. Die volle Verantwortung liegt dann bei Dir (in jeder erdenklichen Hinsicht).



Eine Auslastung von 8 Monaten im Jahr ist für einen Freelancer ein Spitzenwert (kaum erreichbar, denke ich). Während eines Jobs kannst Du nicht akquirieren. Danach verbrauchst Du Dein schmales Polster beim akquirieren. Man braucht eine Menge Kontakte und potentielle Auftraggeber, sonst hat man kaum eine Chance.



Solange die Tagessättze nicht wieder über 600 Euro/d steigen, funktioniert das meines Erachtens nur als Scheinselbstständiger (also mit festem Auftraggeber) oder mit langfristigen Kontrakten, um über die Auslastung einigermaßen über die Runden zu kommen.



Kurzum, Selbstständigkeit lohnt sich nur dann, wenn dem erhöhten Risiko in jeder Hinsicht auch eine erhöhte Verdienstmöglichkeit gegenüber steht. Das ist meines Erachtens in der Baubranche in keinem Fall gegeben.



Vielleicht hat ja der ein oder andere andere Erfahrungen gemacht und berichtet einmal.



Grüße N.

Bauleiter | 19. April 2007 - 17:46 2007-04-19

Hallo Kollegen,



ich verfolge dieses Forum mit großem Interesse, obwohl ich mittlerweile seit 7,0 Jahren in der Bauleitung tätig bin.



Mein erster Arbeitstag war an der Insolvenzankündigung von der Fa. P. Holzmann, ich hätte die Zeichen früh genug erkennen sollen, aber naja.



Jetzt meine Frage an die etwas älteren Kollegen: Alle sprechen immer von den guten "alten Zeiten", gab es überhaupt mal in den letzten 20,0 Jahren (ausser nach dem Mauerfall) überhaupt eine Zeit, in der Bauingenieure händeringend gesucht wurden oder war es schon immer so wie heute?



Vielen Dank im voraus und Gruß

Bauigel | 20. April 2007 - 11:44 2007-04-20

Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, um nach einer Erklärung für die schwierige Situation von Bauingenieurabsolventen zu suchen. Dabei bin ich auf einige Ungereimtheiten gestoßen, die einiges erklären könnten. Einen kleinen Unterschied habe ich bei den Erstsemestler- und Absolventenzahlen zwischen der Statistik des "Statistischen Bundesamtes" und der Statistik vom "Hauptverband der Deutschen Bauindustrie" festgestellt.



Studierende im 1. Fachsemester und Absolventen im Studienbereich Bauingenieurwesen Quelle: www.destatis.de (Statistisches Bundesamt)



Jahr 2000: Erstsemestler: 8425, Absolventen: 7040

Jahr 2001: Erstsemestler: 7908, Absolventen: 7032

Jahr 2002: Erstsemestler: 8123, Absolventen: 6760

Jahr 2003: Erstsemestler: 9491, Absolventen: 6290

Jahr 2004: Erstsemestler: 8814, Absolventen: 5693

Jahr 2005: Erstsemestler: 7935, Absolventen: xxxx



Studierende im 1. Fachsemester und Absolventen im Studienbereich Bauingenieurwesen

Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

Jahr 2000: Erstsemestler: 6825, Absolventen: 6399

Jahr 2001: Erstsemestler: 6143, Absolventen: 6353

Jahr 2002: Erstsemestler: 6135, Absolventen: 5896

Jahr 2003: Erstsemestler: 7181, Absolventen: 5370

Jahr 2004: Erstsemestler: 6641, Absolventen: 4707

Jahr 2005: Erstsemestler: 6115, Absolventen: 4353



Warum die Zahlen abweichen, soll sich bitte jeder selbst erklären. Ich für meinen Teil glaube der Statistik von "destatis". Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie schätzt den Einstellungsbedarf auf

"mindestens 4.500 junge Bauingenieure" jährlich. Wenn ich jedoch die Absolventenzahlen der Jahre 2000 bis 2005 sehe, bleiben 6048 Bauingenieurabsolventen übrig, die keiner braucht! Und das nach den niedrigen Absolventenzahlen des

Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie!



Vorsicht! Weiterlesen kann zu Depressionen führen!



Wie sich sicher jeder denken kann, ist dieser imaginäre Bedarf von 4500 Bauingenieure nicht ganz richtig. So hab ich auf der Internetseite www.kayouprof.de einen Bericht des "Institut für Wissenschaftliche Veröffentlichungen" gelesen. Darin stand:

Klar jedoch ist: Aufgrund der schwierigen Baukonjunktur wird die Branche zunehmend weniger Ingenieure brauchen – 2.600 waren es im Jahr 2000, ganze 1.800 werden es im Jahr 2005 sein.

Die Perspektiven für Bauingenieure sind für die nächsten Jahre nicht ermutigend. Allerdings dürften sie von der riesigen Nachfrage nach Maschinenbauingenieuren und Ingenieuren für Elektrotechnik profitieren, da die Unternehmen auf der Suche nach qualifizierten Jungingenieuren auch benachbarte Ingenieurbereiche wie Bauingenieurwesen oder Bergbauingenieurwesen "abgrasen" werden, um ihren Einstellungsbedarf befriedigen zu können.





Nach meiner Meinung ist das eine Schw.....ei, warum hier junge Leute so vera....t werden - erst wird mit guten Karrierechachen geworben und dann wird gesagt "Warum jammert ihr? Ihr wolltet doch Bauingenieur werden!"



Aber wer will schon Bauingenieurwesen studieren wenn jemand sagt:

Absolventen: 4.353 Bedarf: 1.800!

Rolf | 24. April 2007 - 08:07 2007-04-24

Bauigel und Nils,



das sehe ich genau so. Ich habe auch Erfahrung als sog. Selbstständiger. Lasst Euch bloß nicht täuschen! Ohne Kontakte und gesicherte Aufträge im Vorfeld geht da gar nichts.



Ich selbst war Freelancer und habe mit einigen spärlichen Kontakten 18.000 €/a nicht überschritten.



Und dann noch zu den lieben Kollegen, die meinen, mit 2.500 € kann man zufrieden sein und man verdiene gut.



Ihr solltet erst einmal selbst versuchen, so eine Familie zu ernähren. Miete, Hamham der Kinder etc.

Dann werdet ihr schnell feststellen, dass bei diesem Gehalt die Luft eng wird. Wo sollen denn da am Monatsende in Berlin noch 500 € übrig bleiben? Kann mir das mal einer erklären? Unser schönes Steuersystem frisst ja kräftig mit.



Dann noch ein Kommentar zu der Äußerung, warum wir hier jammern. Was wollt ihr mit Eurem Beruf? Angeben und sagen, hey ich bin Statiker, geil, hä? Na super. Oder das Studium als gute Chance sehen für den Lebensunterhalt? Ich denke die Antwort gibt sich von selbst.



Aber liebe Studenten, macht ruhig weiter.

Die Propaganda der Industrie läuft ja gut.

Dummheit ist ja bekanntlich grenzenlos. Die Hoffnung stirbt zuletzt.



Aber sie stirbt, glaubt es mir!

Marc. | 24. April 2007 - 10:26 2007-04-24

Hallo,



Tatsache ist, dass große Unternehmen, wie zum Beispiel die Strabag, HochTief, Bilfinger etc. Leute suchen und es weniger Bewerber als offene Stellen gibt. Das ist eine Tatsache und hat nichts mit irgendeiner Unternehmerdenke zu tun!



Logisch, ich kann mich hinsetzen und jammern, wie schlecht es mir geht. Aber ich kann auch aufstehen und etwas tun. Und lieber Rolf, es geht nicht darum, den anderen sagen zu können, ich bin Statiker und damit anzugeben, sondern es geht darum, selbst mit Leidenschaft etwas zu tun, egal was es ist.



Wenn Du einen Job machen willst, nur um damit anzugeben, dann wird alles zum scheitern verurteilt sein, was du tust. Dass natürlich dabei auch ein Leben möglich sein muss, ist doch sonnenklar, so dumm kann niemand sein dies zu verneinen.

Rolf | 24. April 2007 - 12:59 2007-04-24

An Bauleiter,



zu Deinem Eintrag kann ich ggf. noch folgende Dinge sagen. Bei den Bauingenieuren habe ich keine Antwort, ob diese einmal händeringend gesucht wurden. (kann ich mir nicht vorstellen)



Mein Patenonkel war Bautechniker, er ist aber schon lange im Ruhestand. Er hat mir einmal so nebenbei gesagt, dass das, was ich heute verdienen würde, er schon in den späten 70er Jahren gehabt hätte. Gut, er war in einem Großbetrieb, ich nur in kleineren Firmen bisher.



Daraus könnte man vielleicht einen kleinen erhöhten Bedarf ableiten. Wenn ich dann noch dran denke, wie man rückwärts eine inflationäre Entwicklung berechnet (lernt man im BWL Zusatzstudium), dann wird mir eigentlich schlecht, wenn ich das Wort Bauingenieur höre.



Einen Vater habe ich auch noch, der war Malermeister. Er hatte zwar ein eigenes Geschäft, findet aber meinen Verdienst durchaus zum schmunzeln. Ich Trottel hätte das Geschäft übernehmen können.



Naja, aber als Abiturient ist man jung, man möchte alles besser wissen und findet sich so toll und will Akademiker sein. Kein weiterer Kommentar hierzu.



Übrigens, ich finde das Forum hier toll seit etwas Bewegung hinein gekommen ist. Wenngleich auch fast alle das gleiche Leid zu berichten haben.

Lutz | 24. April 2007 - 16:55 2007-04-24

Zitat von Mark



Tatsache ist, dass große Unternehmen, wie zum Beispiel die Strabag, HochTief, Bilfinger etc. Leute suchen und es weniger Bewerber als offene Stellen gibt.



Ach ja? Komisch, dass ich von den betreffenden Unternehmen Absagen bekommen habe. Wenn das natürlich Stellen sind, wo man Bauingenieurwesen, Versorgungstechnik, Elektrotechnik und Maschinenbau (z.B. Richtung Anlagenbau) studiert haben muss, ist es natürlich kein Wunder, wenn man keinen findet, der diese Voraussetzungen erfüllt.



Sollte das jedoch nicht der Fall sein, dann mail mir doch mal, woher Du das weißt. Solltest Du da nähere Kontakte haben, kannst Du mir ja gleich sagen, an wen ich mich wenden muss.

Nils | 25. April 2007 - 09:22 2007-04-25

Hallo Marc, hallo Lutz,



aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, ihr habt beide "irgendwie" recht.



Es gibt diese Jobs, aber mit Spezialanforderungen.

Es wird aber wohl niemand privat diese Anforderungen zeit- und geldaufwändig erwerben (zum Bsp. im Bahnbau oder der Wasserversorgung oder auch Facility Management), wenn nicht am Ende auch ein anständiges Auskommen dabei rumkommt.



Die Frage, die sich mir stellt, ist, warum die entsprechenden Firmen nicht "vielversprechende" Bewerber einstellen, diese 2-3 Monate fortbilden und los kann es gehen.



Wenn Aufträge vorhanden sind?!? So "händeringend" scheint es dann doch nicht zu sein. In den angloamerikanischen Ländern gibt es z.B. gar kein richtiges Berufsausbildungssystem (Geselle, Meister etc.), somit ist deren Herangehensweise auch im Bereich der hochqualifizierten Arbeitskräfte nicht ganz so steif wie in Kontinentaleuropa.



Wer nicht passt wie die Faust auf´s Auge, wird aussortiert.



Trotzdem sollten alle die es gebeutelt hat, nicht den Kopf hängen lassen. Irgendwie geht´s immer weiter. Auch als Bauingenieur, hoffe ich ;-)...



Grüße N.

Bauigel | 25. April 2007 - 10:27 2007-04-25

Hallo Harc,



also woher Du deine Informationen hast, würde mich auch einmal interessieren. Bei meiner letzten Arbeit habe ich in einem kleinen Ingenieurbüro gearbeitet und wir haben jeden Tag Bewerbungen bekommen. Und ich denke mal JEDER Absolvent bzw. Arbeitslose, wird sich bei diesen großen Firmen bewerben, da es ja nicht soviele große Bauunternehmen in Deutschland gibt. Das es weniger Bewerber als offene Stellen gibt, ist lächerlich, bei solchen Aussagen wird nur nicht erwähnt, dass dabei geeignete Bewerber (high potentials) gemeint sind. Das könnte durchaus zutreffen.



Aber die Anforderungen sind auch teilweise zu hoch. Jede kleine Klitsche erwartet ja von einem Absolventen, dass er ein Predikatsexamen hat. Zudem sollte man nicht vergessen, dass viele Stellenangebote gar keine konkreten Stellenanzeigen sind, sondern man einfach nur mal den Markt sondieren will.



Ich kann Lutz nur beipflichten, ich habe von den großen Unternehmen wie Hochtief und Co. nur Absagen bekommen, obwohl ich ein Diplom von 1,7 habe, 8,5 Semester studiert habe incl. 8 Monate Praktikum während der Studienzeit.





Marc schrieb: Aber ich kann auch aufstehen und etwas tun.



Toller Spruch, aber was meinst du damit konkret? Sich täglich bewerben bei Firmen, die einem eine Absage zurück schicken? Also ich für meinen Teil habe das einzig vernünftige gemacht und werde die Baubranche (nach dem dreijährigen Versuch, hier Karriere zu machen) verlassen. Es hat einfach keinen Sinn sich ständig in Baubereichen weiterzubilden, um dann eine unterbezahlte Stelle zu bekommen.

Marc. | 25. April 2007 - 13:48 2007-04-25

Hallo Bauigel,



also doch aufgestanden und etwas getan. Dieses ewige Gejammere wie schlecht alles ist, kann ja keinem Mut machen. Vielleicht gibt es immer noch welche, die nicht verstanden haben, was ich meine.

Hier gibt es ein Forum, wo kaum einer die fachlichen Beiträge liest. Nein, dort wo gejammert wird, das scheint den meisten am interessantesten.



Übrigens werden in jeder Branche, in jedem Bereich, immer nur geeignete Bewerber gesucht. Und was ist schon ein High Potential? Jemand der optimal auf die ausgeschriebene Stelle passt und das beste Potential für die ausgeschriebene Tätigkeit mitbringt. Wer möchte nicht das Beste für sein Geld? Jeder!

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