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Freitag, 02. Dezember 2022
Ausgabe 7774 | Nr. 336 | 22. Jahrgang

Tauschen Sie sich mit anderen Bauingenieuren über ihr Gehalt aus. Berufseinsteiger: Welches Einstiegsgehalt? Jungingenieure: Wie die Gehaltsverhandlung führen? Berufserfahrene / Professionals: Wann die nächste Gehaltserhöhung? Senior: Welche Tarif-Gruppe? Finden Sie in den Kommentaren die Gehaltsangaben von Kollegen über Einkommen, Verdienst und Arbeitszeiten. Oder schreiben Sie selbst zum Thema Gehälter.

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Einstiegsgehalt als Bauingenieur

61 Kommentare | 28670 Aufrufe Kommentar hinzufügen

Thema eröffnet von Thomas | letzter Kommentar 17. Oktober 2022 - 10:39

Ich bin mit meinem Studium fertig und habe demnächst ein Vorstellungsgespräch in einem Unternehmen. Welche Gehaltsvorstellungen sind denn angemessen? Danke Thomas

FRED | 17. Oktober 2022 - 10:39

zu mir: studiere Bauingenieurwesen, bin 25, arbeite seit einem Jahr in der Tragwerksplanung (Hochbau) als Werkstudent 20h die Woche. In zwei Wochen bin ich mit dem Bachelorstudium durch, dann werde ich ca. 1 Jahr durchgehend (160h im Monat) arbeiten und dann meinen Master machen.

Meine Meinung zu mir selbst: ich muss noch viel lernen, dann klappt es.

Frage: Wie viel Euro/h kann ich erwarten? Wie viel würde man mir geben wollen? Aktuell bekomme ich 12,85€ die Stunde. Wenn ich fest angestellt bin, möchte ich auf gar keinen Fall 12,85€ bekommen! Ich habe zwar wenig Erfahrung, aber da bekomme ich als Helfer auf dem Bau mehr!!

Auf was sollte ich mich einstellen? Bitte nur ernstgemeinte Antworten!

Andy | 3. September 2017 - 11:19

In den Tarifgehaltsgruppen gibt es Angaben über die Tätigkeiten, die man in der jeweiligen Stufe ausführen können sollte. Mein Arbeitgeber legt hierauf mehr Wert als auf den tatsächlichen Abschluss. Für Einsteiger ist das natürlich fies (Master FH gemäß Tarif A6 erhält nur A3, max. A4). Ist das generell so mit den Tätigkeiten oder ist der Abschluss wichtiger?

Dimi | 19. Juli 2017 - 11:09

Ich bin ein 26 jahre alt Hochbauingenieur/Statiker (M.Eng. Master-Abschluss) aus Griechenland mit 2 jahre Erfahrung (Praktikum) und ich werde im September nach Berlin fliegen um einen Job zu finden. Meine Frage ist über das Interview. Was soll ich sagen fur einstiegsgehalt? Was passiert mit der probezeit, werde ich weniger als der einstiegsgehalt verdienen? Entschuldige Sie mich für mein schlechtes Deutsch.

Elmar | 3. Februar 2017 - 19:54

Einstiegsgehalt als Statiker in Österreich: 32.500 EUR brutto. Ich bin mit 0 Berufserfahrung aus dem Ausland gekommen, aber ich denke es ist trotzdem zu wenig für einen Master-Absolventen!? (kleines Ingenieurbüro im Westen mit 8 Mitarbeiter)

absolvent09 | 15. September 2016 - 15:10

@Farang:
Danke für die Information, aber das mit dem Kaffeekochen und Grünschriften kopieren hättest du dir sparen können. Wer heutzutage seine Werkstudenten damit beschäftigt, der begeht doch als Arbeitgeber den größeren Fehler, wenn er die Zeit nicht zum Einlernen und Binden an die Firma nutzt. Ich hab jedenfalls in den vergangenen zwei Jahren außer meinem eigenen Kaffee keinen anderen gekocht.

Farang | 7. September 2016 - 05:43

@absolvent09:
Du kannst da relativ wenig "veranschlagen". Dein zukuenftiger Arbeitgeber wird dir schon sagen was bei denen das Einstiegsgehalt ist. Natuerlich kannst du dein Wunschgehalt sagen und dann die Reaktion abwarten. Grundsaetzlich orientiere dich nach dem Tarif - wobei die Tragwerksplanung meistens schlechter bezahlt ist. Ich habe Kollegen gehabt die nach dem Bachelor 2500 EUR Gehalt angeboten bekommen haben beim Statiker. (Norddeutschland, 40 Stundenwoche, 30 Tage Urlaub). Auch deine 2 Jahre "Erfahrung" beim Kaffeekochen und Gruenschriften kopieren werden dir keinen siginifikanten Gehaltssprung ermoeglichen, genauso wenig wie dein 1. Abschluss. Denke wenn du an die 3000 EUR Verdienst kommst bist du gut dabei (ohne Wagen, kein Bonus usw.)

absolvent09 | 23. August 2016 - 14:43

In Kürze schließe ich mein Studium mit dem M.Sc. (TU) ab. Ich peile eine Anstellung im Bereich der Tragwerksplaung im Raum Süddeutschland an. Mein Studium habe ich in Regelstudienzeit mit Abschluss 1 absolviert und nebenbei rund 2 Jahre Erfahrung als Werkstudent in der Tragwerksplanung gesammelt. Was kann ich denn so grob veranschlagen?

Bauing | 27. Oktober 2015 - 08:29

@Baubär:
Hier kommt natürlich mal wieder die Gehaltsregion zum tragen, wo in Deutschland diese Stelle angeboten wird, aber insgesamt sehe ich dieses Angebot als Frechheit. Demnächst muss man für den Berufseinstieg noch selber aufkommen?! Ich habe den Eindruck, dass viele aus der Branche vergessen haben, dass man auch aktiv den Nachwuchs fördern muss.

Dass ein Einsteiger eine Investition ist scheinen viele nicht mehr zu begreifen. Dabei ist dies der Zeitpunkt bei dem man sich die loyalsten Mitarbeiter auf die Seite holen kann und diese nach den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen formen könnte. Aber soweit wird in der Branche anscheinend kaum noch gedacht.

Sandro | 26. Oktober 2015 - 20:32

@Baubär:
Nach 1,5 Jahre 3200 €/Monat für einen Statiker mit Bachelor ist mehr als fair finde ich. Viele Ingenieurbüros zahlen Master/Diplomer nicht so viel, jedenfalls in Ostdeutschland nicht.

Oeddel | 26. Oktober 2015 - 15:12

@Baubär:
Bei Annahme von ein paar Überstunden ist das Mindestlohn-Niveau. Warum ziehen die Herrschaften nicht in Erwägung ihre schwarz arbeitende Putzhilfe als Nachwuchstragwerksplaner/-in einzuarbeiten?

Steelplate | 26. Oktober 2015 - 12:03

@Baubär:
Nur so als Vergleich: 18-monatiges Trainee-Programm bei uns. Bachelor-Absolvent 3200 €/Monat Brutto, davon 6-Monate Abteilungsdurchlauf (alle 3-4 Wochen in einer anderen Abteilung) Produktivität = NULL. Danach 12-Monate Fachabteilung, Produktivtät = 25%.

Baubär | 26. Oktober 2015 - 11:41

Wie findet ihr diese Situation? Bauingenieur (Absolvent), Bachelor, fängt in einem kleinen Ingenieurbüro an zu arbeiten und bekommt 6 Monate lang 1800 Brutto und dann 9 Monate lang 2300 Brutto und danach 3200 Brutto. Ist das üblich als Statiker ?

Natürlich verstehe ich das ein Berufseinsteiger die ersten 2-4 Monate dem Betrieb keinen Gewinn bringt, aber so lange für so wenig zu arbeiten!?

Kriss | 13. Oktober 2015 - 09:34

Die Großen 5 der Bauindustrie zahlen Einstiegsgehälter laut Bautarif. Bei kleinen Ingenieurbüros darf man sich nicht wundern das dort das Gehalt kleiner ausfällt. Natürlich kommt es auch ganz drauf an in welchen Bereich man anfängt. Ein konstruktiver Ingenieur bekommt zum Einstieg meist weniger als jemand der direkt als Bauleiter anfängt.

Christian | 17. September 2015 - 14:06

Ich denke das hängt stark von der Größe des Unternehmens und der Region ab. Aber es gibt genug Seiten mit Gehaltsvergleichen. Aber ich glaube 39.000 € für einen Hochschulabsolventen ist nicht zu viel, ansonsten verdient ja jeder Handwerker mehr.

Margus | 9. September 2015 - 18:18

@Miriam:
Ich würde dir empfehlen dich an den aktuellen Tarifen des Baugewerbes zu orientieren und würde ohne Berufserfahrung A6 fordern, was 3.870 € Brutto / Monat entspricht.

http://www.johannes-hermanns.de/cgi-bin...

Miriam | 9. September 2015 - 11:24

Hallo ihr Erfahrenen! Könnt ihr mir einen Anhaltswert geben, welches Gehalt man als Bauingenieurin mit Masterabschluss an einer TU "fordern" darf? Ich freue mich über eure ehrlichen Antworten!

BOB | 7. August 2015 - 15:38

Ich bin als Absolvent gerade in der Bewerbungsphase und schreibe bei als Gehaltsvorstellung 39000 € p.a. in die Bewerbungen.
Dipl.-Ing. (Uni)
Gewünschtes Einsatzgebiet: Bauleitung/Bauüberwachung
Süddeutscher Raum (Wohnortwechsel möglich)
Sehr empfänglich für Auslandseinsatz (3 Sprachen fließend)
6 Jahre Baustellenerfahrung vor dem Studium
Alter 42
Abschlussnote (2,3)
Bisher 28 Bewerbungen, davon 10 Absagen.

Von einem sogenannten "Fachkräftemangel" merke ich bisher rein gar nichts. Das Hauptmanko liegt in der zu geringen Berufserfahrung, zumidest wird mir immer nur das vermittelt, wenn ich telefonisch nachfrage ("nur" drei Praktika während des Studierens und auch noch in drei völlig verschiedenen Richtungen - dabei war ich der Meinung, das wäre eher ein Pluspunkt, aber es scheint wohl nicht so zu sein).

Dies spiegelt auch die Tatsache wider, dass in Stellenausschreibungen zu mind. 90% zwei und mehr Jahre Berufserfahrung gefordert werden.

Darüber, dass ich nach einer Ausbildung in der Metallbranche nicht dabei geblieben bin und Maschinenbau studiert habe, will ich mal gar nicht erst nachdenken.

baustein | 4. August 2015 - 16:31

@Schwalbe:
Wenn du sowieso in die bauleitung willst, dann fang direkt nach dem bachelor in der baufirma an. für die bauleitung im mittelstand reicht der bachelor völlig aus und ein wissenschaftlich orientiertes masterstudium mit viel theorie bringt dich da nicht unbedingt weiter. in der bauleitung ist v.a. der mentor wichtig. wenn du einen oberbauleiter hast, der dir viel praxiswissen mitgeben kann, dann ist das für deine weitere karriere nützlicher als ein weiteres Studium. wenn du zu einem konzern oder in den öffentlichen dienst willst, dann kann sich ein master rentieren.

Schwalbe | 22. Juli 2015 - 11:02

Ich bin jetzt mit dem Bachelor (FH) fertig und habe nebenbei 2 Jahre in einem Statikbüro gearbeitet und die letzten 1,5 Jahre in einer Baufirma als Unterstützung Bauleitung/Kalkulation. Beide Jobs habe ich 80 h/Monat durchgeführt. Meine Noten sind natürlich dadurch, dass ich viel gearbeitet habe - aber trotzdem in Regelstudienzeit fertig geworden bin - im durchschnittlichen Bereich. Mein Chef will mich als Bauleiter, da mich ein Bauleiter, der bald in Rente geht, einarbeiten könnte. Ich jedoch würde eigentlich gerne noch den Master machen. Für ein gutes Gehalt würde ich es mir überlegen. Was meint ihr? Was kann ich verlangen? Oder meint ihr es wäre besser noch den Master zu machen? Ich würde auf Dauer gerne aufsteigen, daher die Option Master.

MaBau | 9. Juli 2015 - 17:14

Um hier nochmal ein paar Daten mit in die Runde zu werfen, hier meine Angaben:
Alter: 26 Jahre, mittlerweile fast 2 Jahre im Unternehmen, mittelständisch, als Bauleiter. Abschluss als Bachelor, danach Direkteinstieg.
Einstiegsgehalt: 42.500 € + Urlaubsgeld + Bonus
Firmenwagen mit 1%-Regelung auch privat nutzbar
Arbeitszeit liegt zwischen 40 und 50 Stunden in der Woche.

Nach 1 1/2 Jahren eine Gehaltserhöhung gefordert und bekommen. Momentan liegt das Jahresgehalt bei 49.000 € + Urlaubsgeld + Bonus.

Um das Wort Bonus mal mit Leben zu füllen: Ziele werden vor Beginn des Bauvorhabens definiert. Nach Abschluss der Bauphase wird die Erreichung der Ziele mit einem Faktor bewertet, der Faktor wird dann mit dem monatlichen Einkommen multipliziert und auf die Bauzeit umgerechnet. Damit sind bei zufriedenstellender Leistung etwa 1 - 1,5 Monatsgehälter pa erreichbar.

HomerJ | 9. Juni 2015 - 11:04

Hallo, um die Angaben ein wenig zu ergänzen: 29 Jahre, männlich, Bachelor mit 1-2 Jahr Berufserfahrung, Mittelgroße Hochbaufirma in Hessen, Bauleitungstätigkeit im SF-Bau, 43 h/Woche, Firmenwagen mit Privatnutzung, 30 Tage Urlaub, eingestiegen mit 42.000 €/Jahr (ohne Firmenwagen-Anteil). Ohne Runterhandeln des AGs, also wahrscheinlich auch noch etwas Luft nach oben!

GT0306 | 9. Juni 2015 - 10:43

@GT0506:
Bitte beachten, dass die meinsten Kommentare aus 2005 stammen! In 2005 war man als Absolvent meist froh, wenn Sie eine Stelle mit 2000 € Brutto ergattern konnten. 2015 sieht es etwas anders aus.

GT0506 | 5. Juni 2015 - 14:27

Das was hier geschrieben wird ist teilweise pure Panikmache! Es ist überhaupt kein Problem als Bauingenieur (Anfänger, Bachelor) ein vernünftiges Einstiegsgehalt zu bekommen, von den Entwicklungsmöglichkeiten her ebenso. Ich selbst habe Anfang 2015 mit A6 angefangen.

Heinz | 4. Juni 2015 - 17:16

Mein Einstellungsgehalt lag bei 2.700,- € als Trainee für die Bauleitung in Ostdeutschland.

GT0306 | 3. Juni 2015 - 14:43

Anhaltspunkt (alles Brutto) aus Süddeutschland: Großes Stahlbauunternehmen, keine Tarifbindung, Betriebsrat, 40 h/Woche, 30 Tage Urlaub, 12.50 Gehälter/Jahr

Trainee Bachelor: 3200 €/Monat // Trainee Master: 3500 €/Monat
Traineedauer: 18 Monate

Direkt Einstieg Bachelor: 3500 €/Monat // Direkt Einstieg Master: 3800 €/Monat

MM | 3. Juni 2015 - 12:41

Ich weiß, dass es hier schon Themen zum Gehalt gibt und das sich hier viele an der Diskussion beteiligen. Ich befinde mich nun kurz vorm Abschluss meines Masterstudiums und bin auch schon fleißig am bewerben und vorstellen. Wenn es ums Gehalt geht bin ich jedoch ziemlich unsicher. Fordere ich zu viel? Bietet die Firma zu wenig? All solche Fragen beschäftigen mich und ich dachte gerade Berufsanfänger und -einsteiger können sich vielleicht hier separat austauschen. Ich freue mich auf eure Beiträge!

GT0303 | 3. März 2015 - 16:21

Ich würde auf keinen Fall diesen Tarifvertrag ausdrucken, denn der ist doch mehr als sehr schlecht. Gucke dir mal andere Tarifverträge an, IG Metall, Chemie, Bau usw. Da sind als Master ca. 4000 Brutto pro Monat drin. Nach obigem Tarifvertrag gibt's ca. 2800 Brutto bei T4! Das ist doch mehr als lächerlich! Aber muss jeder selbst wissen. Und das Argument, er habe keine Berufserfahrung zieht nicht. Das haben die anderen auch nicht! Wenn so immer noch einige Geschäftsführer von Ingenieurbüros denken, sollten sie sich nicht wundern, wenn die besten woanders hingehen! Man sollte guten Leuten auch gute Löhne zahlen! Meine Meinung!

BauIng_06 | 1. März 2015 - 14:42

@bau-insch-fh:
Also ich glaub nicht dass die da den Tarifvertrag verwenden werden, aber nachhacken. Ein Mitarbeiter hat mir mal erzählt dass er um die 2700 € + 13 Monate als Einstiegsgehalt erhalten hätte, das war aber so vor 6 bis 7 Jahren. Denke dass die Situation ja im Moment auch ein bisschen besser ist und man schon mehr verlangen kann. Was kann ich dann so anpeilen als Einstiegsgehalt, will jetzt auch nicht frech kommen wenn ich da Zahlen in den Raum schmeiße die vollkommen unreal sind. 3500 € ist das schon zuviel des Guten? Oder kriegt man das teilweise als Master FH?

bau-insch-fh | 28. Februar 2015 - 02:52

@BauIng_06:
"In dem Büro wo ich auch meine Masterarbeit schreibe, habe ich vor erstmal zu bleiben, wenn es klappt" hört sich für mich nach einem Ingenieurbüro an, welches deinen Vorstellungen bzgl. dem zu erwartenden guten Betriebsklima offensichtlich voll entspricht, oder? Möglicherweise bist du dort bereits mit dem einen oder der anderen Mitarbeiter/in ins Gespräch gekommen und könntest diese jetzt danach fragen, ob das Ingenieurbüro möglicherweise einen Tarífvertrag verwendet.

Falls ja, dann dürfte m. E. die Wahrscheinlichkeit, dass dort der ADAI-Tarifvertrag vda-architekten.de/gfx/Gte2014.pdf verwendet wird, relativ hoch sein. Aller Voraussicht nach wirst du im gegebenen Fall zunächst in die Gruppe T4 eingestuft werden. Interessant wäre sicher auch, nach wieviel Jahren Berufserfahrung erfahrungsgemäß mit der Einstufung in die Gruppe T5 rsp. T6 zu rechnen ist. An deiner Stelle würde ich die beiden Seiten des ADAI-Tarifvertrags ausdrucken und mit ins Ingenieurbüro nehmen bzw. damit den o. g. Mitarbeitern nach dem Motto "Fragen kostet nichts" sozusagen mal auf den Zahn fühlen.

BauIng_06 | 27. Februar 2015 - 09:44

Ich weiss dass das Thema hier schon oft angesprochen worden ist, aber ich konnte irgendwie nix schlüssiges aus den anderen Beiträgen lesen. Zu mir: Ich habe habe jetzt 5 Jahre an einer FH in NRW studiert und werde in einem Monat mein Master Abschluss im Bauingenieurwesen erhalten. Vertieferrichtung Konstruktiver Ingenieurbau.

In dem Büro wo ich auch meine Masterarbeit schreibe, habe ich vor erstmal zu bleiben, wenn es klappt. Ingenieurbüro +- 20 Ingenieure NRW. Ich wollte mal fragen was Sie als Einstiegsgehalt fordern würden, Brutto. Ich hoffe auf ernst gemeinte Beiträge und danke im voraus!

TGA-Ingenieur | 29. Januar 2015 - 22:16

Kurze Rückmeldung, vielleicht interessiert es ja wen. Ich habe jetzt vor einer Woche Arbeit gefunden, und noch im Monat da angefangen. Einstiegsgehalt: 3200 EUR in einem Büro für technische Gebäudeausrüstung.

TGA-Ingenieur | 7. Januar 2015 - 11:06

@TDior:
Danke für deine Rückmeldung.
Eigentlich hat mich aber mehr der Durchschnitt in ganz normalen Planungsbüros interessiert. Gilt das - was für die Baubranche gilt und hier vielfach beschrieben wurde - auch 1 zu 1 für den Bereich der technischen Gebäudeausrüstung, oder sieht es in dieser Nische noch besser aus?

BauIng | 5. Januar 2015 - 14:48

@BaldBSc:
Ich denke es stand ihnen immer frei den alternativen Weg zu gehen den sie beschreiben und ich halte es für jammern auf hohem Niveau, wenn sie sich noch vor dem Einstieg in die Berufswelt über zu niedrige Einstiegsgehälter beschweren. Wie gut oder schlecht in dieser Branche bezahlt wird, war auch schon vor drei Jahren bekannt. Zuviel verlangt finde ich, wenn man schon Ansprüche geltend macht, ohne dafür eine Leistung zu erbringen. Das Studium ist lediglich ein Sprungbrett, dass die Grundvoraussetzungen für den zukünftigen Werdegang bildet.

Bei der Jobsuche muss man sich klar machen, worauf man sich einlässt und worauf nicht. Wenn sie bereit sind entsprechende Leistungen zu bringen (damit meine ich nicht arbeiten bis zum Exitus) und sie sich nicht übers Ohr hauen lassen, dann werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch entsprechend entlohnt, aber es wird mit Sicherheit nichts verschenkt. Wer mit Spaß bei der Arbeit ist hat idR gute Aussichten auf einen ordentlichen Job mit guter Bezahlung.

Davon mal abgesehen, was bedeutet unverhältnismäßige Bezahlung? Eigentlich nur, dass ihr Einkommen nicht im vernünftigen Verhältnis zu dem Gewinn steht, den sie generieren. Das zeigt sich allerdings erst, wenn sie in der Berufswelt stecken. Und wenn ihre Arbeit nicht genug Gewinn generiert um mehr zu verdienen, stimmt entweder ihre Qualität nicht, oder die Qualität der Auftragsbeschaffung.

Hornisse | 5. Januar 2015 - 13:06

Zitat BaldBSc:
"Dieses und auch andere Foren machen mir echt große Probleme"

Dieses und andere Foren gab es auch schon vor 3 Jahren. Woher also dann die Entscheidung Bauwesen zu studieren? Gehaltstechnisch ist Bauingenieurwesen schon seit ca. 15 Jahren ein Studium für Idealisten der Erbengeneration. In den 3 Jahren seit Deinem Studienbeginn hat sich die Lage im deutschen Bauwesen nicht wesentlich verändert.

BaldBSc. | 2. Januar 2015 - 19:11

Dieses und auch andere Foren machen mir echt große Probleme. Kurz zu meiner Person: Derzeit bin ich dabei meine Thesis zu schreiben und werde dieses Semester mit meinem Bachelor das Studium im konstruktiven Ingenieurbau abschließen. Meine Absicht bei der Studienwahl, war es nicht 6 Stellige Geldsummen auf meinem Konto zu haben. Ich bin aber auch der Meinung, dass es nicht zu viel verlangt ist, wenn ich 13 Jahre zur Schule gehe und mindestens 3 Jahre Studium mit all dem Stress auf mich nehme, dass ich angemessen entlohnt werde.

Hätte ich dann nicht einfach eine Ausbildung zum Mechaniker nach der 9. Klasse und dann meinen Meister anschließen können, wenn ich nicht mehr verdienen werde als einer der diesen Weg ging. Oder seid ihr der Meinung, lieber macht mir die Arbeit Spaß und ich werde unverhältnismäßig schlecht bezahlt, für den Aufwand.

TDior | 29. Dezember 2014 - 17:41

@TGA-Ing:
Wenn du in einem der großen Bauunternehmen anfängst, kannst du ebenfalls mit dem Bautarif A5/6 rechnen, was 3394 € bzw. 3772 € entspricht. Dass es dort natürlich etwas anstrengender als im Büro wird, muss dir klar sein.

TGA-Ing | 27. Dezember 2014 - 08:57

Vor kurzem habe ich mein Studium erfolgreich als Bachelor of Engineering im Bereich Versorgungstechnik beendet. In dem Ingenieurbüro (über 100 Mitarbeiter) wo ich 1 1/2 Jahre nebenbei als studentischer Mitarbeiter tätig war, hat man mir einen Vertrag angeboten, aber mit gerade mal 2400 € Einstiegsgehalt. Das war so schlecht, das ich abgelehnt habe. Aktuell bin ich nun auf Jobsuche und mir stellt sich die Frage, womit ich im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung realistisch rechnen kann. Auch wenn hier vorwiegend Bauingenieure schreiben, kann mir vielleicht jemand da einen guten Tipp geben. Ich rechne so mit mindestens 3000 € Monatsgehalt, was meint ihr?

Sandro | 24. November 2014 - 20:13

Einstiegsgehalt, Bereich Tragwerksplanung in Beriln -> 38.000€ in einem der renommierten Büros hier. Habe mich fast überall beworben und kann wirklich sagen: mehr kriegt man nirgendwo (wenigstens in der Tragwerksplanung)! Interessant ist, dass alle "Top"-Büros beinahe dasselbe Gehalt anbieten, als hätten Sie sich abgesprochen. Also, aus eigener Ehrfarung: alles über 38.000 € ist für den Raum Berlin gelogen! Traurig, aber wahr...

firefox | 21. November 2014 - 20:07

Ich wollte nur mal meine Erfahrung mitteilen, da ich es recht schwer fand vor dem Vorstellungsgespräch passende Zahlen zu finden. Nach einer Ausbildung als Zimmerer habe ich einen Abschluss als Bachelor of Engineering an einer FH gemacht (Note 2,5), Vertiefungsrichting Konstruktiver Ingenieurbau. Arbeite jetzt in einem kleinen Ingenieurbüro (

Baumeister306 | 11. Juni 2014 - 10:06

Vereinzelt bekommt man 50k als Master-Absolvent. Das Problem ist einfach, dass du das als so selbstverständlich ansiehst. Deshalb bin ich sehr gespannt auf deine Erfahrungen NACH dem Master-Studium. Wann ist das in etwa soweit?

biene | 8. Juni 2014 - 20:45

@Widmax:
Das ist kein betriebswirtschaftliches Abenteuer, das ist ein guter Ingenieur m. E. wert.

@Baumeister:
Ich war zwischenzeitlich schonmal arbeiten. Hatte als Bachelor ca. 40.000 Einstiegsgehalt. Firmenwagen wäre auch dazugekommen; habe mich aber noch für den Master entschieden. Betriebsrente auch.

Baumeister306 | 1. Juni 2014 - 12:30

@biene:
Wie weit bist du mit dem Studium bzw. wann beabsichtigst du deinen Berufseinstieg? Ich bin schon sehr gespannt auf deine Erfahrungen, denn optimistisch bist du ja noch.

Widmax | 31. Mai 2014 - 11:57

@biene:
Bitte nicht falsch verstehen. Wenn ein Anfänger die 50k durchsetzen kann - super für Ihn. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein Chef, der ein erfolgreiches Ingenieurbüro führt, sich auf ein solches (betriebswirtschaftliches) Abenteuer einlässt. Ich kenne jedoch Baufirmen, die fast solche Einstiegsgehälter zahlen. Hier gibt es aber andere Spielregeln: z.B. dass die Ingenieure während des Studiums entsprechend Praktika und Praxissemester in dieser Baufirma absolviert haben und der Eigentümer weiss, was auf Ihn zu kommt. Ausbildung und Zusatzqualifikationen sind für den nebensächlich.

Der Eigentümer sortiert nach Effizienz aus, sprich mind. 80% fallen durchs Raster. Ausserdem ist Bauleiter ein Knochenjob, der mit der Gelassenheit eines Ingenieurbüros nicht zu vergleichen ist. Eine 40 h-Woche gibts da auch nicht. Bezüglich "nicht wundern, wenn die Guten woanders hingehen" möchte ich folgendes anmerken: Die Fa. Hochtief hat vor einiger Zeit Ingenieure (Tragwerksplaner) gesucht, die in Indien ein Büro aufbauen sollten. Es ist also anzunehmen. dass diese Fa. Ihre Ingenieurleistungen aus betribswirtschaftlichen Gründen gar nicht mehr in Deutschland abruft.

Wenn wir das zu Ende denken, wird es in Deutschland bald kaum mehr möglich sein in der Tragwerksplanung die "Guten" zu halten. Aber sei es drum. Ich will hier nicht jammern, denn der Job an sich ist genau das, was ich machen will. Und genügend Kohle für mich und meine Familie kann ich auch erwirtschaften. Zum Schluss noch eine persönliche Anmerkung: Das Thema Gehalt wird (auch in diesem Forum) oft sehr emotional diskutiert. Ich empfinde es als sehr angenehm, dass du hierbei äusserst sachlich bleibst.
Lieben Gruß

biene | 27. Mai 2014 - 14:55

@Widmax:
In der Tragwerksplanung kenne ich mich nicht aus. Es gibt ja eine HOAI. Ich habe mich diesbezüglich immer nur für Wasser/Abwasser/etc. interessiert, also Ingenieurbauwerke. Aber ich finde 50.000 Brutto als Master mit z.B. vorangegangener Ausbildung und Zusatzqualifikationen absolut nicht zu viel als Einstiegsgehalt. Das ist meine Meinung. Wenn Sie das nicht zahlen könnten ist das völlig ok. Aber dann nicht wundern, wenn die guten Leute woanders hingehen oder wechseln. Natürlich ist das ganze auch Bundesland-abhängig.

Widmax | 25. Mai 2014 - 21:49

@Bine:
50k sind für einen Berufsanfänger in der Tragwerksplanung völlig unrealistisch. Kosten wirst du deinen Chef dann ca. 90k im Jahr. Da müsstest du (bei einer 40 h - Woche und 30 Tagen Urlaub) über 53 €/h reinarbeiten. Den Anfänger möchte ich sehen, der davon auch nur 2/3 erwirtschaften könnte. Ich stehe auf der Selbstständigen Seite und kann dir sagen, dass die Honorarsituation derzeit ziemlich passabel ist. Aber obwohl ich seit fast 20 Jahren Tragwerksplaner bin, würde ich bei einer 40h - Woche die 90k kaum erreichen können.

biene | 19. Mai 2014 - 20:59

@Christina:
38 000 pro jahr Brutto sind aus meiner Sicht deutlich zu wenig. ich würde es mal mit 42-45 als Bachelor probieren und als Master 50k aufwärts.

Christina | 18. Mai 2014 - 11:25

@Stefan-01:
Danke für die schnelle Antwort. Deine Meinung/Erfahrung deckt sich weitestgehend mit meiner. Ich würde auf jeden Fall nicht unter 2800 €/Monat einsteigen wollen. Wie sieht das so mit 13. Monatsgehalt und Urlaubsgeld aus? Würde dann auf ca. 38.000 €/Jahr kommen (Mit 13. Monatsgehalt und ca. 55% Urlaubsgeld). Und ich hoffe, dass das nicht zu weit von den Gehaltsvorstellungen des Büros entfernt liegt, wo ich mein Vorstellungsgespräch habe.

Stefan-01 | 16. Mai 2014 - 22:46

@Christina:
Der Thread ist 10 Jahre alt, die Zeiten haben sich für Berufseinsteiger zum Glück etwas gebessert. Ich bin ebenfalls mit dem Bachelor of Engineering (FH) im letzten Jahr fertig geworden. Hatte 2 Vorstellungsgespräche, in denen mir beide Firmen sofort Tarifstufe A5 anboten. Eingestiegen bin ich dann mit 3300 €/Monat und Dienstwagen. Das ist aber im Bereich Bauleitung (Jungbauleiter).Mehrere meiner Studienkollegen, die bereits in Baufirmen durch Nebenjobs Fuß gefasst hatten, hatten sogar deutlich höhere Einstiegsgehälter. Auch im Ingenieurbüro sollten 3000 €/Monat drin sein. Vor allem in Bayern!

Christina | 16. Mai 2014 - 13:22

Hallo, ich bin 23 Jahre alt und werde im Juli mein Studium (Bauingenieurwesen) mit dem Bachelor of Engineering abschließen. Habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch in einem Ingenieurbüro in Bayern. Wie viel kann ich als Einstiegsgehalt verlangen? Kommilitonen von mir meinten mind. 2800 € brutto / Monat. Ist das realistisch oder zu hoch gegriffen?

MaBo | 3. Oktober 2005 - 11:17

Immer eine gute Antwort auf die Frage: 'Was wollen Sie verdienen' ist die Antwort: 'Nach Absolventen-Bautarif' und falls Nachfragen kommen, nennst Du die o.g. Beträge.



Dann wird das Vorstellungsgespräch aber ein schnelles Ende finden! 2.700 EUR zahlen große Konzerne, aber wo arbeitet denn die Masse der Ingenieure? In kleinen Büros die NICHT tarifgebunden sind. Nach meinem Wissen wird kein Unterschied in der Bezahlung zwischen Uni/FH gemacht, d.h. Uni-Absolventen müssen sich mit FH-Gehältern begnügen. Außerdem ist die Einstufung nicht bindend, selbst Tarifgebundene Unternehmen können/werden dich in A4 einstufen.

Tim | 30. September 2005 - 19:34

Hallo Thomas,



im deutschen Bauhauptgewerbe werden (immer noch !) die Gehälter von Angestellten gem. Tarifvertrag (TV) gezahlt. Alle Firmen, die Mitglied im Bauindustrieverband (http://www.bauindustrie.de) sind (im Westen viele, im Osten wenige) verpflichten sich, Gehälter gem.TV zu zahlen.



Zu meinem Einstieg (1997) waren die Einstiegsgehälter für Absolventen wie folgt im TV festgelegt:

FH-Absolvent = T4/1 = heute: A/VI = 2.993 EUR

Uni-Absolvent = T5/3 = heute: A/VII = 3.309 EUR



Ich bin mir ziemlich sicher, daß das noch immer so ist. Kannst Du auch bei der IG Bau erfragen:

www.igbau.de



Immer eine gute Antwort auf die Frage: 'Was wollen Sie verdienen' ist die Antwort: 'Nach Absolventen-Bautarif' und falls Nachfragen kommen, nennst Du die o.g. Beträge.



Weitere Auskünfte (auch) zur Bezahlung im Bau findest Du unter:

http://www.boeckler.de/

http://www.staufenbiel.de/

http://www.hobsons.de/



... die Gehaltstechnische Realität ist allerdings im Moment, wie im Forum ja ausgiebig diskutiert, eher traurig in Deutschland.



Bessere Länder für Bauings zur Zeit:

Australien, Skandinavien, Österreich, Schweiz, Emirate



Traumhafte Zustände für Bauings findest Du in den Arabischen Emiraten unter:

www.JobsInDubai.com



Viel Glück,



Tim

Marcus | 26. September 2005 - 11:29

Hallo,



seit April diesen Jahres arbeite ich als Bauingenieur in der Schweiz in einem grossen Ing.-Büro. Die Mieten sind nicht überall so hoch, wie in Zürich. In Bern sind sie deutlich geringer und für ca. 800 Euro lässt sich etwas ausserhalb sicher eine 2-3 Zimmer-Wohnung finden. Und man hat deutlich weniger Abzüge als in Deutschland.



Somit ist das effektive Gehalt schon etwas höher als z.Zt. in Deutschland. Dem gegenüber stehen jedoch höhere Kosten für Lebensmittel etc. Die Auftragslage ist bei uns sehr gut und es gibt nicht ausreichend junge Bauingenieure. An der ETH Zürich haben besipielsweise im letzten Jahr nur knapp 30 Bauingenieure abgeschlossen. Zuwenig für den Bedarf.



Es gibt Unternehmen, die hier den angespannten Arbeitsmarkt in Deutschland ausnützen und so die Gehälter der Ingenieure auch z.T. nach unten drücken. Bei den Gehaltvorstellungen ist es ratsam, das deutsche Gehalt nahezu zu verdoppeln und dann in Franken angeben (35.000 Euro/a = 70.000 Sfr/a). Somit hat man sicherlich die höheren Lebenshaltungskosten ausgeglichen.

Holger Müller | 20. September 2005 - 18:03

Guten Tag Herr Zimmermann,



Ihre Aussagen sind sehr pauschal. Den hohen Gehältern in der Schweiz stehen auch sehr hohe Lebenshaltungskosten gegebüber. Ein Bekannter von mir arbeitet in Zürich als Bauingenieur und zahlt dort etwa 1500 EUR Miete.



Gruß

Holger Müller

Sven Zimmermann | 20. September 2005 - 17:38

Das ist nicht euer Ernst!



Ich habe als gelernter Zimmerer bereits 2400 EUR Brutto verdient. 2200 EUR sind wirklich lachhaft.



In der Schweiz ist das Einstiegsgehalt mind. 3500 EUR Brutto.

Danneberg | 19. September 2005 - 14:51

Hallo!



Ich bin Student des 7. Semesters. Ich habe von einer Professorin erfahren, dass Bauunternehmen Berufseinsteiger mit 1900 Euro Brutto einstellen. Dieser Lohn ist natürlich nicht angemessen. Nach meiner Meinung sollte man wie bei einem Handwerker 2200 Euro Brutto zahlen. Leider werden diese Preise immer schnell in den Keller gedrückt. Ich komme aus dem Raum Hannover

Manfred Müller | 22. August 2004 - 21:07

Hallo,



Maschbauer gehörten schon immer zu den Topverdienern unter den Ingenieuren, das war in Deutschland auch vor 30 Jahren schon so. Es ist vielleicht spezifisch für ein Land, welches hauptsächlich vom Export, vor allem aber vom Export von Automobilen und Maschinen, lebt.

Und das ist nicht in allen Ländern so: Z.B. in Amerika oder in den arabischen Staaten ist der Bauingenieur ein durchaus gefragter Fachmann, und er steht in finanzieller Sicht sicher nicht schlechter da als sein Maschbau- oder E-Technik-Kollege.

Dafür hat es hierzulande ein Bauingenieur vielleicht etwas einfacher, sich selbstständig zu machen.

Was gehört denn schon dazu, ein Büro für Baustatik aufzumachen? Ein Zimmer, ein Telefon, ein PC mit Statik-Software und evtl. noch ein Zeichner. Viele Ingenieurbüros haben in den 60er- und 70er-Jahren so angefangen und sind heute bundesweit bekannt. Die Gründer solcher Büros haben wahrscheinlich in den ersten Jahren auch nur von der Hand im Mund gelebt und hatten keinen Anspruch auf Tarifgehalt, 6 Wochen Urlaub pro Jahr, etc.

Also, Zähne zusammenbeißen und möglichst viel Berufserfahrung sammeln, auch bei einem Lohn, der einem vielleicht gering erscheint...

andreas | 21. August 2004 - 16:18

die antwort "sei froh wenn du einen job bekommst" ist ja super. ich bin auch auf der "zielgeraden". bei uns hat man immer gesagt bekommen, es hören mehr auf als nachkommen, gesicherte zukunft. nehme ich mir die neusten studentenzahlen, so könnte dies die antwort auf die antwort "sei froh..: " sein.

denn: bauwesen ist nicht einfach uns schlecht bezahlt. hätte ich am anfang gewußt wie es wird, dann hätte ich maschinenbau studiert. mit der gewißheit mal einen job zu bekommen, und mit der gewißheit, auch hierfür dementsprechendes geld zu bekommen ... nur mal so am rande ...

bin mal gespannt, wie sch die sache so weiter entwickelt, denn ich würde keinem mehr empfehlen, bauwesen zu studieren.

Einsteiger | 15. Juli 2004 - 19:06

Bin im Juni eingestiegen.



meine Erfahrungen zeigen, dass auch Uni-Absolventen nur zwischen 30.000 und 34.000 Euro fordern können. Anders sieht es natürlich aus, wenn die Stelle Tarifgebunden ist. Die muss aber erst ergattert werden. Auf grund der vielen Tochtergesellschaften der Unternehmen sin die Chanchen aber nicht gerade gut.

carl | 24. März 2004 - 13:33

Ich würde mal sagen, so etwa 2400-3200 EUR brutto sind für dein Profil OK, je nach Region und Verantwortung.



Carl

CM | 22. August 2003 - 13:01

Sei froh, wenn du überhaupt einen Job bekommst!

Stephan | 18. Juli 2003 - 15:03

Ich bin auf der Zielgerade meines Studiums und fange langsam an, mich mental auf die Zeit des Bewerbens vorzubereiten. Über die etwas heikle Frage "Gehaltsvorstellung" habe ich dabei eigentlich gar keine Vorstellung. Meine Frage ist deshalb: Was kann in diesen harten Zeiten ein Absolvent (Uni, 11 Sem., Dipl.-Note 2, einige (Auslands-)Praktika) erwarten bzw. verlangen wenn er im Bereich Tragwerksplanung / Massivbau / Geotechnik tätig werden möchte? Vielen Dank an jene, die Antworten!

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