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Samstag, 28. Mai 2022
Ausgabe 7586 | Nr. 148 | 21. Jahrgang
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Firmenfahrzeuge im Tiefbauunternehmen

9 Kommentare | 2510 Aufrufe Kommentar hinzufügen
Thema eröffnet von BRT | letzter Kommentar vom 17. April 2022 - 14:27

Wir sind gerade dabei intern eine Ordnung in unser Mittelständisches Unternehmen (ca. 400 Mitarbeiter im Südwesten - Tiefbau/Straßenbau) zu bringen und das Thema Firmenfahrzeuge endgültig zu definieren. Aktuell ist es bei uns so, dass nach der Probezeit dem jeweiligen Bauleiter ein gebrauchter VW Golf zur Verfügung gestellt wird. Erst ab einer Berufserfahrung von 2 Jahren kann man dann ein neues Fahrzeug bestellen. Dies ist entweder ein neuer Golf oder etwa ein neuer Seat.

Die Farben sind klar definiert sind. Unsere Firma fährt beispielsweise ausschließlich gelbe Fahrzeuge und dies ist hier ebenfalls für Bauleiter + Projektleiter die Regel. Auch finde ich es eher komisch dass Bauleiter hier die ersten 2 Jahre mit gebrauchten Fahrzeugen unterwegs sind. Projektleiter/erfahrene Bauleiter dürfen nach mehreren Jahren auch einen VW Touran wählen, welcher jedoch ebenfalls gelb ausfällt. Nur die Oberbauleiter und die Geschäftsführer fahren "neutrale" Fahrzeuge. Wie wird das in euren Unternehmen so gehandhabt?

Michael | 17. April 2022 - 14:27

Wieder sieht man wie bescheiden die Baubranche ist ... Jeder Hauptschul-Vertreter fährt einen Passat oder 3er als Dienstwagen zur Privatnutzung. Was höre ich da? Gebrauchtwagen? Wie soll dass denn funktionieren? Man versteuert bei Verbrennern 1 % vom Listenpreis NEU. Einen Gebrauchten zu fahren ist dann einfach Unsinn, weil zu teuer. Da kann man gleich mit seinem Privatwagen fahren und sich Wegstreckenetschädigung bezahlen lassen, ist dann klüger & billiger wahrscheinlich.

HansWurst | 22. Februar 2022 - 11:25

@Bachelorabsolvent:
Fragen kann man natürlich immer. Für einen Tragwerksplaner wäre ein Firmenwagen jedoch sehr ungewöhnlich. Die gibts meistens nur für Abteilungsleiter o.Ä.

Bachelorabsolvent | 20. Februar 2022 - 18:47

Ich habe gestern ein Vorstellungsgespräch als Tragwerksplaner in einem Tiefbauunternehmen gehabt. Die Arbeitsstelle ist 60 km von meiner Wohnung entfernt, ein Weg von 50 min. Ein Umzug steht nicht an. Meine Frage ist: Könnte man als Statiker über einen Firmenwagen verhandeln? Oder über die Übernahme der Sprittkosten? Das Unternehmen ist groß und erfolgreich und würde auch gut bezahlen.

DerGrüneFrosch | 25. November 2018 - 21:23

Ich arbeite bei einer Unternehmensgruppe mit ca. 3.000 Mitarbeitern mit einer einheitlichen PKW-Regelung. Kommt ein neuer Mitarbeiter, fährt er während der Probezeit zunächst mit einem Pool- oder Mietfahrzeug. Nach der Probezeit kann der Bauleiter wählen zwischen VW Golf Kombi, ŠKODA Octavia Kombi oder SEAT Leon. Das Budget ist gedeckelt auf ca. 40.000 € Brutto-Listenpreis. Unternehmensseitige Vorgaben sind Lackierung (neutrales silber), Bluetooth-Freisprecheinrichtung und fest installiertes Navi. Mit der restlichen Kohle kann der Mitarbeiter seinen PKW frei konfigurieren.

Die nächste Ebene (OBL, NL) geht bis ca. 55.000 € und beinhaltet VW Passat, Audi A4, ŠKODA Superb. Die maximale Einsatzdauer aller Fahrzeuge ist entweder 4 Jahre oder 200.000 km. Versteuerung entweder über 1%-Regelung oder elektronisches Fahrtenbuch.

Bauwechsler | 17. November 2018 - 00:18

"Fangt mal an Ansprüche zu haben", um dann von einem Golf/Leon/Astra zu fabulieren. Aber immerhin voll ausgestattet. Großartig dieses Forum, man kann es sich nicht mehr ausdenken. Achtung liebe Arbeitgeber, der durchschnittliche Bauingenieur entwickelt Ansprüche. Neben einem dicken Gehaltspaket (wenn man dem Forum glauben schenken darf verdienen manche Ingenieure ja mittlerweile mit 10 Jahren Berufserfahrung bereits so viel wie ein Grundschullehrer nach dem Staatsexamen!) soll es nun auch noch ein neues und voll ausgestattetes Fahrzeug der Golfklasse sein.

Fun Fact: Ein ehemaliger Komillitone hat zum Einstieg in einem mittelständischen Bauunternehmen damals einen ca. 8 Jahre alten Passat bekommen, er fand das klasse. Seine damalige Lebensgefährtin hat Ihr Medizinstudium 1 Semester nach ihm beendet. Kein Auto bekommen. Fährt jetzt mit deutlich unter 40 ein nagelneues Mercedes SUV. Er immer noch ne alte Schüssel (sie sind auch nicht mehr zusammen). Langer Rede, kurzer Sinn: wer (so wie ich das hatte) den Plan hat, durch ein Studium sozial/finanziell aufzusteigen, um auch mal einen der vielen Oberklassewagen - die man jeden Tag auf deutschen Straßen sieht - fahren zu können, der sollte was vernünftiges (Medizin, Jura, Wiwi, Lehramt, Informatik o.ä.) studieren. Wer auf ein großes Erbe hoffen kann oder aber sich wirklich rein gar nichts aus Geld und schicken Autos macht, ja, gerne mit einem quitschgelben Opel Astra mit Firmenaufdruck und Gummistiefeln im Kofferraum durch die Gegend fährt, dem sei das Bauingenieurwesen auch weiterhin empfohlen.

SchotterSchwelleSchiene | 10. November 2018 - 21:01

Da ich das Auto ja auch versteuern muss und auch privat damit fahre, ist mir schon wichtig, dass es a) neu ist und b) meinen Wünschen entspricht. Bei uns (mittelgroßes Bauunternehmen) gibt es nur neue Fahrzeuge, Farbe nach Wunsch. Es gibt allerdings Grenzen bei PS und Preis. Aber ein voll ausgestatteter Golf/Seat Leon/Astra oder etwa eine A-Klasse ist als Bauleiter schon drin. Weniger wäre für mich ein Ausschlusskriterium. Fangt mal an Ansprüche zu haben.

kriss | 08. November 2018 - 14:01

Also bei uns im Konzern gibt es dafür klare Richtlinien. Je nach Position gibt es eine bestimmte "Obergrenze" sowie eine Liste, welche Fahrzeuge man sich aussuchen darf.

Techniker - Seat Ibiza,
Bauleiter - Golf Kombi,
Projektleiter - VW Passat,
Bereichsleiter - A4
Unternehmensbereichsleiter - A6

In der Firma wo ich vorher war hatten nur das "gewerbliche" Personal Vorgaben. Da waren die Autos weiss und mit Logo. Alle anderen konnten sich das frei aussuchen. Ich persönlich finde das es in der Hand der Geschäftsführer liegt, da sie darüber auch den Auftritt der Firma nach außen definieren. Ob das Auto jetzt gelb, schwarz oder sogar pink ist liegt alleine im Entscheidungsbereich der Geschäftsführung und den Verantwortlichen des Marketings. Ob ich mit einem gelben Auto durch die Gegend fahren würde, müsste ich mir überlegen.

Bauigel | 07. November 2018 - 21:41

Bei uns (größere Baufirma) bekommt man als neuer Mitarbeiter ebenfalls erst einmal ein gebrauchtes Fahrzeug, jedoch hat man dann dieses bis es fertig gefahren wurde. Anschließend kriegt man ein neues. Hersteller, Modell, Farbe und Ausstattung ist egal solange es unter einer vorgegebenen Grenze liegt. Bei Projektleitern liegt diese Grenze natürlich höher als bei Bauleitern.

Günter | 07. November 2018 - 16:18

Also in der Firma, in der ich die letzten Jahre tätig war, wurde keinem Ingenieur ein bestimmtes Fahrzeug zugestellt. Wir hatten als Firma 3 Fahrzeuge zur Verfügung (Opel, Seat) und je nach Bedarf sind diese benutzt worden. Die Farben der Fahrzeuge sind auch nicht spezifisch, sondern alles in grau gehalten.

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