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Ausgabe 6631 | Nr. 289 | 19. Jahrgang
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Lohnt ein Bauingenieurwesen Studium? » Seite 5

104 Kommentare | 57969 Aufrufe Kommentar hinzufügen
Michael | 24. September 2010 - 12:18

@Ole

Bei deinen Zahlen musst Du aber auch bedenken, dass bei den Bauingenieure auch Architekten inbegriffen sind, die den Schnitt ein gutes Stück nach unten ziehen.

| 23. September 2010 - 17:12

Da hat der Ole recht, die Zahlen kommen etwa hin (das heisst, ähnliche habe ich auch im Kopf). Auf der anderen Seite ist es aber gar nicht so leicht einen Job in diesen Ländern zu ergattern, aber möglich, mit dem richtigen Background denke ich.

Australien, komplizierte und bürokratische Einwanderungsverfahren (Arbeitserlaubnis), kann etwa 18 Monate dauern, bin sogar der Meinung ohne hinzufliegen und sich vor Ort was zu suchen, fast keine Chance, wenn man aber was gefunden hat, geht das mit der Arbeitserlaubnis wohl viel schneller (sofern der AG sich kümmert und bürgt!)

"Arabien", kommt wahrscheinlich wieder auf den Werdegang an, habe es selbst, vor dem Slump mal versucht, fand es äußerst schwierig, momentan denke ich da geht wahrscheinlich nichts, auf mittelfristigem Horizont (vielleicht in ein paar Jahren als Betonsanierer ;-).

England, Hürde sind hier die Eintragung in eine "Charter" (wird sehr of nachgefragt, RICS) oder man muß ganz unten anfangen, Lebenshaltung hier teilweise recht hoch. USA, vor der Immobilienkrise konnte man meines Erachtens noch viel besser verdienen als Ole schreibt, denke das ist aber auf absehbare Zeit vorbei (der Economist schrieb, dass mit einer Abwicklungsphase von etwa 10 a gerechnet werden muß, für Immobilien unter Wasser, d.h. bei welchen der Kredit den Wert übersteigt, geschätzt zwischen 1.000.000 und 1.500.000 private Immobilien, gewerbliche habe ich keine Zahl).

just my 2 cents

Ole | 23. September 2010 - 14:19

Irgendwie ist der Link nicht richtig rausgekommen. Surft einfach mal auf der Seite des Statistischen Bundesamtes, wenn es Euch interressiert. Hier nur mal als kleiner Nachtrag zur Einkommenssituation fuer Bauingenieure. Zahlen habe ich im Internet gefunden.

Australien = 118.000 Aus$ = 82.500 EUR Zahl von 2010

GB = 78.560 GBP = 92.000 EUR (Einstiegsgehalt im Schnitt 52.048 GBP) Zahl von 2008

VAE und Saudi Arabien = 560.000 Dirham = 114.000 EUR (wohl gemerkt steuerfrei fuer Expats, Gesamtdurchschnitt d.h fuer alle Pakistanis, Inder usw immer noch 255.000 Dirham steuerfrei)

USA = 74.600 USD = 57.000 EUR

Fuer Scandinavien habe ich nur sehr waage und extrem unterschiedliche Angaben gefunden. Habe einige Zeit aufgewendet um einen Staat zu finden, in dem Bauingenieurwesen schlechter bezahlt wird und es nicht geschafft. Ich habe allerdings nur nach Staaten gesucht, wo der Lebensstandard vergleichbar ist.

Ole

Ole | 22. September 2010 - 08:45

Also nur um hier mal von persoenlichen Einstellungen wegzukommen, geht doch mal auf die Seite des Statistischen Bundesamtes. Dort gibt es eine nette Erhebung fuer die Einkommen in der Bundesrepublik Deutschland.

Link: http://bit.ly/btTxA1

Hier kann man sich die Gehaelter im Ueberblick runterladen und anschauen. Die Zahlen werden nicht staendig ueberarbeitet und sind deshalb bereits von 2006, also nicht mehr so aktuell.

Beruf (Brutto)
Bauingenieure / Architekten: 54070 EUR / Jahr
Elektroingenieure: 69626 EUR / Jahr
Chemieingenieure: 75065 EUR / Jahr
Maschbauingenieure: 69708 EUR / Jahr

Ich weiss ja, das ich immer ein ziemlich starker Vertreter fuer meinen Beruf bin, aber ich muss zugeben, das ich das nicht so deutlich erwartet haette. Zumal ich insbesondere den Studienzweig Maschinenbau als nicht schwieriger einstufe. Mal ganz davon abgesehen sind die Gehaelter, die hier im Forum genannt werden, nicht mal dicht an 54000 EUR / Jahr. Was heisst, dass sich die aelteren Kollegen dann wohl ziemlich vollsaugen, aber das ist nur eine Vermutung. Wenn ich das richtig gelesen habe, sind selbstaendige Ingenieure in dieser Tabelle auch nicht erfasst. Wie auch immer, wir schneiden nur sehr bescheiden ab.

Erschuetternd ist, das man beispielsweise das selbe verdient haette, wenn man Industriemechaniker gelernt haette und dann seinen Meister nach 3 Jahren gemacht haette. In der Liste sind einige Ausbildungsberufe, die ziemlich dicht an Bauingenieure herankommen oder sogar darueber liegen. Nur das man die mit 16 Jahren machen kann und spaetestens nach 3 Jahren schon recht ansprechend verdient... hmmmmm. Also sollte ich hier mal ne Empfehlung geben - lass die Finger vom Bau, gibt besseres, wenn man auf die Kohle schaut.

Ole

| 17. September 2010 - 10:35

@Ole,

wenn das Dein Lebensentwurf ist, dann ist das ja auch gut.
zu 1.) Stimmt, es ist ein generelles Ziel zeitig in Rente zu gehen, aber nach meinem Empfinden zählen die Leute die Tage rückwärts, die nicht den größten Spaß auf Arbeit haben. Muss ja bei Dir nicht so sein. Aber stell Dir mal jemand vor, der 65 ist und seit 20 Jahren nicht mehr arbeitet. Ich nehme solche Menschen nur bedingt ernst, wenn sie über altägliche Probleme, Arbeit etc. reden.
zu 4.) Zweifelsohne gibt es die "besten Jahre", das sind die, wo Du gesund und vital bist. Einige haben bis 70 keine gesundheitlichen Probleme, aber weiß man es.
zu 5.) Es ist bestimmt nicht schlimm spät Kinder zu bekommen, jedoch ist es für die Kinder selbst nicht der Idealfall. Sie tragen ein erhöhtes Risiko nicht gesund zur Welt zu kommen, haben alte Eltern etc. Und ich sag Dir eins aus Erfahrung, die Nerven werden nicht besser. Du wärst nicht der erste, der sich die Kinder zeitiger gewünscht hätte, wenn Du sie einmal hast.

Ich möchte auch nicht Deine Lebensplanung zur Debatte stellen, das geht mich auch nichts an. Jedenfalls sind wir tatsächlich sehr unterschiedlich, aber wäre ja sonst auch langweilig. Jedoch auf die Frage bezogen: Lohnt sich ein Bauingenieurstudium? Meine Meinung, wer eine Ingenieurwissenschaft studieren will, sollte nicht nur auf das Fach schauen. Denn man verdient eben nur auf wenigen Stellen in Deutschland ordentlich Geld - und ob man dauerhaft ins Ausland gehen möchte, sollte man sich vorher überlegen. Jedenfalls ist jede andere Ingenieurwissenschaft lukrativer, wenn man ein "normales" Leben führen möchte.

Grüße, Zastro

Ole | 16. September 2010 - 09:46

@Zastro:
1.) Ich will mit 45 in Rente, weil ich es als sehr vorteilhaft empfinde. Viele Menschen spielen Lotto und traeumen. Scheint also ein generelles Ziel zu sein.
2.) Was muss an Rente denn langweilig sein? Vielleicht etwas fehlende Phantasie?
3.) Ich hetze nicht um den Globus, sondern gestalte meine Zeit. Nur mal so angemerkt. Ich arbeite nie mehr als 38 bis 40 Stunden die Wochen. Ich nehme keine Arbeit mit nach Hause und ich mache alle noetigen Dinge waehrend der Arbeitszeit. Ich arbeite auch niemals am Samstag.
4.) Ich denke nicht, das ich meine besten Jahre verschenke, falls es so etwas ueberhaupt noch gibt. Ich schaue mir die Welt an solange ich das kann.
5.) Davon mal ganz abgesehen kann ich mit 40 auch noch Kinder haben, wenn ich will. Was daran nun wieder so schlimm ist, kann ich auch nicht nachvollziehen.

Ich wuerde sagen das unterscheidet uns eben...
Ole

Equilibrium | 15. September 2010 - 07:27

Hallo Nadine,

sei mir nicht böse, aber ich musste lachen am Ende Deines Beitrages. Also Du wunderst Dich über die negativen Erfahrungsberichte der Bauingenieure hier und lieferst dann selbst noch – ohne es zu merken – ein Negativbeispiel hinterher. Es mag ja sein, dass man mit 19 Jahren (?) ein Bruttogehalt von 2600 € für ein angemessenes Ingenieursgehalt hält. Aber spätestens wenn Du mal Deinen Lebensunterhalt selbst bestritten hast (und zwar nicht als Schülerin/Studentin, sondern mit Allem, was dazu gehört: Richtige Wohnung, Auto, Urlaub, Versicherungen, Altersvorsorge, Bausparvertrag, evtl. Kinder, Möbel, …), dann wird Dir auffallen, dass 2600 Euro/Monat brutto nicht viel sind. Für so ein Gehalt muss man auch kein teures und zeitintensives Studium absolvieren. Da bekommen viele Facharbeiter (insbesondere mit Zulagen) deutlich mehr Geld.

Für was hältst Du diesen Beruf denn eigentlich? Lies z. B. mal den Beitrag von Tragwerksplaner hier. Dann wird Dir vielleicht bewusst, dass von Deinen späteren Entscheidungen (ob nun als Statiker oder Bauleiter) Menschenleben abhängen. Dazu kommt, dass Du Deine Entscheidungen oft unter hohem Zeitdruck und Stress treffen musst. Komischerweise finden es immer alle Leute normal, wenn ein Chirurg in einer Villa wohnt und zwei BMWs davor stehen, weil der ja offensichtlich so viel Verantwortung trägt. Dass der Bauingenieur ebenfalls eine hohe Verantwortung trägt, fällt den Menschen immer erst auf, wenn gerade ein großes Unglück passiert ist. Ich kenne Bauingenieure, die inzwischen auf Schlaftabletten angewiesen sind, weil sie abends einfach nicht mehr abschalten können. Man nimmt den Beruf an vielen Tagen mit nach Hause. Und daran gemessen ist der Aufwand schlichtweg unterbezahlt.

P.S.: In einem Punkt kann ich Dich beruhigen: Dass Du als Frau Bauingenieur werden willst, ist in den meisten Industrieländern (u. a. Deutschland) inzwischen völlig normal. Nur bei Deinem Wunsch nach Auslandstätigkeit bist Du z. T. eingeschränkt.

Wie Du Deine Chancen verbessern kannst? Denk auch über Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik als Studiengang nach. Dort hast Du nicht nur ein vergleichsweise höheres Gehalt, sondern auch bessere Arbeitsrandbedingungen.

Und wenn es unbedingt Bauingenieurwesen sein muss, dann konzentriere Dich z. B. auf Themen wie Projektsteuerung, Vertragswesen, Immobilienwirtschaft. Mit Mathe oder Physik hat das dann aber nichts mehr zu tun.

Zastro | 14. September 2010 - 18:54

@Ole,

deine Kommentare in allen Ehren. Aber warum betonst du immer, dass du mit 45 in Rente gehen kannst, wenn dir der Job so viel Spass macht. Man hetzt doch nicht bis 45 um den Globus, um dann in Rente zu gehen. Du weißt doch nicht was mit 45 ist, vielleicht fällst du auch in die Kiste, was ich dir um Gottes Willen nicht wünsche.

Die Einstellung kann ich jedenfalls nicht teilen, dass man 10-15 Jahre reinhaut, um dann einen Ruhigen zu machen - was auch langweilig wird. Man verschenkt die besten Jahre seines Lebens, hat spät Kinder, spät Enkel usw. Bin selber Bauingenieur und habe mich damals nach Interessenlage entschieden, war ein großer Fehler.

In einem anderen Ingenieurberuf ist der Verdienst wesentlich besser, und ob ich Getriebe oder Betonbalken ausrechne ist auch wurscht. Dürfte ich einem jungen Menschen einen Rat geben, sollte er nach Alternativen zu seinen Interessen suchen, um später nicht für seine Arbeit zu leben. Besser ist doch arbeiten gehen, um gut zu leben.

Viele Grüße, Zastro

Tragwerksplaner | 13. September 2010 - 21:12

@Marcus83: Ihren Enthusiasmus in allen Ehren.

Dennoch denke ich Sie wissen nicht wovon Sie sprechen. Nach ca. 20 Jahren Tätigkeit als Bauingenieur in der Tragwerksplanung kann ich mir zumindest ein Urteil über den Beruf des Bauingenieurs erlauben. Meine Karriere als Bauingenieur hat mit einer Lehre als Stahlbetonbauer begonnen. Nach dem Studium habe ich bei sehr renommierten Ingenieurbüros für Tragwerksplanung gearbeitet. Zuletzt 5 Jahre als Projektleiter bei einem sogenannten Top-Büro, das weltweit Tragwerksplanungen durchführt.

In dieser Zeit habe ich sehr viele Berufskollegen kennengelernt. Und kann heute sagen, die Bauingenieure, die diesen Beruf noch einmal machen würden, kann ich an einer Hand abzählen. Ich muss mich heute sehr oft an einen beliebten Spruch eines Professors erinnern:
"Bauingenieurwesen ist ein sehr schmaler Grat, mit einem Bein stehen Sie immer im Gefängnis".

Damals habe ich diese Aussage belächelt und als Phrase abgetan. Heute weiss ich, dass wir nicht oft sondern fast ständig mit eineinhalb Beinen im Gefängnis stehen! Haben Sie schon einmal über Haftung nachgedacht! Auch als Angestellter haften Sie, zumindest dann wenn es zu einem Personenschaden kommt! Ich habe meinen ehemaligen Chef einmal gefragt: "Warum klären Sie eigentlich die jungen Mitarbeiter nicht über ihre Verantwortung und Haftung auf?" Antwort: "Wenn ich das machen würde, rechnet mir keiner mehr etwas." Und die Haftung ist lange! War die Haftung ursprünglich auf maximal 30 Jahre begrenzt, so haftet man jetzt (nach dem Unglück Bad Reichenhall) unbegrenzt! Bei mir als selbstständigen Tragwerksplaner geht die Nachhaftung sogar auf meine Erben über. Diese Verantwortung steht in keinem Verhältnis zu dem möglichen Verdienst, welchen Sie erzielen können. Viele Berufskollegen machen den Beruf unter dem Motto "selig sind die Nichtwissenden". Vielleicht ist es sogar besser wenn man weniger weiss, dann schläft man vielleicht ruhiger.

In dieser langen Zeit, habe ich Kollegen weinend am Schreibtisch zusammenbrechen sehen. Auf der einen Seite kaum lösbare statische Aufgaben, auf der anderen Seite zeitgleich Behinderungs- und Mehrkosten Anmeldungen. Ich glaube Sie können kaum ermessen unter welchem Druck Sie in diesem Beruf stehen. Aus diesen Gründen kann ich keinem raten diesen Beruf zu ergreifen. Was Sie an der Hochschule erzählt bekommen hat wenig mit dem zu tun, was Ihnen später begegenen wird.

Ole | 13. September 2010 - 11:23

Hallo Nadine

das der Herr den Du kennst fuer 2600 Euro - und ich nehme jetzt einfach mal an, dass es sich hierbei um Brutto handeln soll - niemanden findet, erstaunt mich nicht. Das bekommt jeder Maurer mit 3 Jahren Berufserfahrung auch. Vielleicht solltest Du ihm mal den Rat geben 3600 Euro anzubieten. Das aber mal nur nebenbei.

Im Ausland arbeiten ist immer leichter gesagt als getan, weil man ziemlich pauschal sagen kann, das man nur da sehr gut verdient, wo sonst niemand hin will. Die meisten dieser Laender eignen sich fuer Frauen nicht. Die Arabischen Staaten, Afrika, Asien und Suedamerika sind kulturell einfach nicht so weit. Australien waere gut moeglich, aber dort suchen sich die Australier natuerlich auch die besten Jobs aus und man bekommt Angebote im Outback.

Natuerlich kann man auch Glueck haben. Ein Freund von mir ist seit 6 Monaten in Brisbane nur hatte der auch 10 Jahre Erfahrung im Management von Grossprojekten. Auslandspraktika koennen Deine Chancen schon verbessern, sind aber auch keine Garantie. Insbesondere wenn Du beschliesst doch nicht ins Ausland zu gehen oder dort nichts findest. Ich kenne Arbeitgeber in Deutschland die Absolventen mit Auslandspraktika gar nicht einstellen, weil diesen die heimische Beruferfahrung gaenzlich fehlt.

Ich habe damals ein Praktikum in China und eins in Hamburg gemacht, ob das nun richtig war, weiss ich auch nicht, immerhin verdient man 6 Monate spaeter und die Studienzeit verlaengert sich um ein Semester. Man glaubt gar nicht, wie viele Arbeitgeber die Studiendauer hoeher ansiedeln wie die Abschlussnote. Am Ende musst Du fuer Dich entscheiden, was Du willst und das Beste daraus machen. Klingt vielleicht nicht gerade danach, was Du hoeren willst aber ein 100%tiges Erfolgsrezept gibt es nicht. Gute Noten, Regelstudienzeit und flexibel beim Wohnort waeren noch die besten Grundlagen - klingt nicht nach Strand, Party und Spass ist aber wohl so.

Ole

| 13. September 2010 - 10:26

Liebe Nadine,

ich frage mich immer wieder was "Ihr jungen Menschen" hier nicht verstehen wollt!?

Hier sind alle (oder sagen wir 99,9 %) der Beiträge ernst gemeint. Jeder in seiner Art, mal differenzierter, mal polemischer, mal etwas platter oder etwas einfacher im Aufbau. Aber ich denke, jeder berichtet von seinen ganz persönlichen Erfahrungen.

Aber eines steht fest, das Bauingenieurwesen ist eine der am schlechtesten bezahlten Ingenieurfachrichtungen. Ebenso denke ich, dass die "Kontrollgruppe" hier ausreichend groß ist, um sich ein Bild von diesem Beruf machen zu können.

Klar gibts hier einige, die einen guten Job erwischt haben (und davon berichten), aber auch dort ist der Verdienst mit keiner anderen Ingenieurfachrichtung konkurrenzfähig.

Bauingenieure verdienen im Vergleich schlecht und haben auf keinen Fall einen ruhigen streßfreien Job (schon gar nicht gemessen am Verdienst).

Hier gibt es endlose Eindrücke die man lesen kann...wenn man denn nur möchte...

Nur weil einem die "Realität" nicht passt, hier immer wieder zu fragen, ob nicht einer oder viele mal was Positives schreiben, bringt mich auf die Palme.

Hier gibt es positve Berichte (und differenzierte), lies einmal die Beiträge von Ole und Equilibrium zum Thema, aber auch Equilibrium würde aussteigen, wenn sich die Möglichkeit bietet. Trotz Spaß am Job (und vergleichsweise gutem Verdienst, bei aber auch vglw. hoher Qualifikation, was die Sache dann schon wieder relativiert)!

Einfach mal lesen...und wenn Ihr "Grünschnäbel" es einfach nicht glauben wollt, dann kann Euch wirklich keiner helfen.....studiert Bauwesen, aber jammert dann in 5-10 Jahren nicht in diesem Forum, wie wir "Jammerlappen" heute...

Nadine | 13. September 2010 - 08:58

Hallo Forengemeinde!

Ich lese jetzt längere Zeit hier und auch im restlichen www. Dabei findet man immer positive, wie auch negative Beiträge. Aber manche von Euch sind ja dermaßen negativ eingestellt, dass man sich fragt, wie sowas passieren kann.

Ich möchte im Oktober anfangen zu studieren, ja als Frau. Ich hatte Mathe und Physik Lk, war dort auch gewohnt allein unter Männern zu sein. Auch hätte ich kein Problem ins Ausland zu gehen oder Spezialbereiche abzudecken. Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich meine Chancen für später verbessern kann?

Ein Auslandssemester ist ohnehin schon geplant. Bei einem Vorstellungsgespräch für eine Praktikumsstelle sagte mir der Inhaber, dass er seit Jahren Nachwuchsstatiker sucht, aber niemanden finden kann. Obwohl er 2600 als normales Einstiegsgehalt sehen würde. In welche Richtung sollte man seinen Master machen und spielt das überhaupt eine große Rolle?

Ich bin froh über jede ernstgemeinte Antwort.

Lg Nadine

sticky007 | 06. September 2010 - 19:52

@ Marcus 83
Was ich überhaupt nicht verstehe ist, dass Du so auf den Praxisbezug bestehst, d. h. Duales Studium mit Maurerlehre, und dann von Sachen redest die Du nur theoretisch kennen kannst, also den Berufsalltag (Gehalt etc.) des Bauingenieurs. Das passt nicht zusammen. In meinen vorherigen Postings geht es um nackte Tatsachen bzw. harte Fakten (Gehalt) und nicht um Schwarzmalerei.

Des Weiteren ist mir neu, das im Öffentlichen Dienst "die schönen Gehälter locken". Richtig absurd ist Deine Aussage, dass man sich weiterbilden soll und dann alles gut wird. Ohne Weiterbildung läuft schon seit Jahrzehnten in keinem Beruf mehr was, außer vielleicht beim Bäcker.

Zu guter Letzt vergleicht man nie Nettogehälter, da diese sich individuell (Lohnsteuerklasse etc.) ergeben.

Gruß Björn

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