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Lohnt ein Bauingenieurwesen Studium? » Seite 6

104 Kommentare | 57969 Aufrufe Kommentar hinzufügen
| 05. September 2010 - 17:57

@ Marcus 83: Klingt für mich wie fahren ohne Führerschein....oder wie Leute die über Bücher sprechen ohne darin gelesen zu haben.....wobei, wie war das noch mit Karl May......

Equilibrium | 03. September 2010 - 07:16

Hallo Marcus83,

zunächst mal meinen Glückwunsch, dass Du nach dem schlechten Hauptschulabschluss noch Abitur gemacht hast. Das finde ich wirklich gut!

Bevor man aber Bauingenieuren eine Jammer-Mentalität unterstellt, wäre es natürlich hilfreich, wenn man sich zuvor selbst(!) als Bauingenieur ein Bild von diesem Beruf machen konnte. Selbstverständlich ist der Beruf des Bauingenieurs besser bezahlt als der des Bäckers. Aber als Vergleichsmaßstab sollte man natürlich die Berufe wählen, die ähnliche Talente und Interessen voraussetzen und auch ein ähnlich niveauvolles Studium. Deswegen vergleichen sich Bauingenieure normalerweise mit anderen Ingenieuren und eben nicht mit Bäckern.

Dein Spruch „Jeder hat es selbst in der Hand“ trifft natürlich nur auf Sachverhalte zu, die im persönlichen Einflussbereich liegen. Ob Du Bäcker oder Bauingenieur wirst, kannst Du (innerhalb Deiner persönlichen Grenzen) noch selbst beeinflussen. Welches Gehalt am Ende für Deinen Studienabschluss marktüblich(!) ist, kannst Du als Individuum nicht mehr beeinflussen. Du kannst allenfalls darum kämpfen, dass Du durch Verhandlungsgeschick zumindest das beste aus Deiner Situation machst. Aber dem sind durch Angebot und Nachfrage eben gewisse Grenzen gesetzt.

| 30. August 2010 - 14:14

Hallo Marcus,

ich habe nicht den Eindruck das hier über den Beruf des Bauingenieurs geschimpft wird, sondern über die oft nicht angemessene Vergütung. Wem der Beruf Freude bereitet (und das sollte ein Beruf) soll ihn ruhig ausüben. Wer allerdings auf viel Geld aus ist oder nicht darauf verzichten kann / will, hat in anderen Berufen bessere Chancen (Ausnahmen bestätigen die Regel).

>> Und was ist nun besser als hungerleidender Bäcker (Verdienst Meister mit 10 Jahren Berufserfahrung: 1500 € Netto) oder als M.Eng. mal zu enden (im öffentlichen Dienst, locken da schöne Gehälter)!? Liegt auf der Hand oder?

Marcus83 | 27. August 2010 - 00:01

Ich beginne gerade das duale Bauingenieurstudium. D.h. ich lerne Maurer und in 3 Jahren werde ich den Facharbeiterbrief bekommen und in 4 Jahren den Ingenieurtitel. Ist das aus Sicht einer Person, die lange in der Baubranche ist, von Vorteil? Ich denke, dass die Baufirma (mittelständisch mit 170 Leuten) das nicht machen würde wenn es der Baubranche so schlecht gehen würde, wie es hier beschrieben wird.

Immerhin bin ich nur die ersten 13 Monate auf dem Bau und das Unternehmen muss weiterzahlen, im 3 Lehrjahr sogar 1000 €, obwohl ich dann schon beim Studium bin. Klar kriegen die ne Spritze, aber warum investiert die Firma in mich? Weil es denen so schlecht geht? Oder weil die sich auf einen Ingenieur freuen, der in der eigenen Firma Maurer gelernt hat. Viele Maurer und so schimpfen auf dem Bau über die Bauleiter, Architekten und Ingenieure, dass diese keine Ahnung haben und keinen Hammer richtig halten können. Wenn ich mir so die Bauleiter der letzten Baustellen anschaue, dann kann ich mir das sehr gut vorstellen.

Und des weiteren hab ich erst heute gelesen, dass die Aufträge wieder gestiegen sind. Also ein bischen Schwarzmalerei ist hier auch im Spiel denk ich. Hier beklagen sich ziemlich viele Leute über den Beruf des Bauingenieurs! Aber eigentlich ist es auch ziemlich "Deutsch" immer nur zu jammern und zu heulen. Der Deutsche ist einfach nie zufrieden mit dem was er hat.

Ich kenne einen Prof. privat und der meint, dass man nach dem Bachelor auf keinem Fall aufhören darf und den Master machen sollte (denn der Bachelor hat mittlerweile das Gehalt vom Techniker und dann ist´s eh wurst ob Uni oder FH, außerdem heißt es nicht mehr FH, sondern HS). Weiterbilden ist das Motto. Ich bin 26 und gelernter Bäcker und habe damals die Hauptschule mit 4 x 5 beendet und nun? Ich habe Abi gemacht und fange nun an eine zweite Lehre und ein Studium zu beginnen. Ich bin selber auf mich sehr stolz, denn mir haben schon sehr viele gesagt, dass ich nicht mal das Abi schaffen werde. Und was ist passiert? Ich habs geschafft! Ich kann es absolut nicht ab wenn man sich nur beschweren kann.

Jeder hat es selbst in der Hand und wenns dann mal nicht so läuft dann muss man halt was ändern! Fragt mich nicht was, aber ich hatte auch den Arsch in der Hose was zu ändern! Und was ist nun besser als hungerleidender Bäcker (Verdienst Meister mit 10 Jahren Berufserfahrung: 1500 € Netto) oder als M.Eng. mal zu enden (im öffentlichen Dienst, locken da schöne Gehälter)!? Liegt auf der Hand oder?

Ich hab noch einen Ratschlag an euch: Mancher verdankt seinen Erfolg den Steinen die man ihm in den Weg gelegt hat! In diesem Sinne...

Ole | 25. August 2010 - 14:02

Ich arbeite in Johannesburg, meine Freundin in Kapstadt. Ich fliege jede zweite Woche und sie fliegt die Woche dazwischen. Kinder haben wir nicht, wollen aber welche. Das geht erst Ende des Jahres, weil wir dann finanziell soweit sind, dass wir uns auch mit Kindern nicht einschraenken muessen. Ich bin 38 und sie ist 27, falls das eine Rolle spielt. Zur Zeit ist sie allerdings in Spanien und ueber Weihnachten 3 Monate auf den Antillen.

Generell kann man waehlen, was man moechte. Meistens waehlen meine Kollegen die Variante 1. Heisst Frau bleibt mit Kindern zu Hause und Mann kommt alle 3 Wochen eine Woche nach Hause, wo immer das auch sein mag. Durch die Ueberstunden wird meistens mehr als eine Woche draus. Im Moment, heute ist Donnerstag, ist die Baustelle nur halb besetzt, weil viele Kollegen bereits auf dem Flughafen sind. Die Fluege werde bezahlt und der Mietwagen zu Hause auch. Wenn Wohnort und Arbeit zu weit auseinander liegen, werden andere Regelungen getroffen. Die Kollegen von mir, die in Australien arbeiten, arbeiten 6 Wochen und haben 2 Wochen frei. Variante 2: Die Familie wandert mit. Wird eigentlich nur von Paaren gewaehlt die keine / kleine Kinder haben oder wenn das Land eine gute Ausbildung / Sicherheit zulaesst.

Also SA oder Australien geht. Kongo, Angola oder so geht nicht. Ich mache nur Laender die halbwegs sicher sind. Das heisst in meinem Fall keine Krisengebiete und keine Kriegsgebiete. Obwohl dort das meiste Geld ist. In Afghanistan hat die US Armee Ingenieure gesucht und netto 18000 USD gezahlt. Mein Freund ist dort. Nichts fuer mich, Splitterschutzweste und Helm stehen mir nicht so gut. Auch Camp leben ist fuer Frauen nicht zu empfehlen. Wird oft in der Petrochemie gemacht, muss ich auch nicht haben.

Es kommt immer darauf an, wie die Lebenseinstellung der Frau ist. Viele Frauen muessen ihre Familie, Mama, Papa, Bruder usw staendig sehen, das geht natuerlich dann nicht. Mal abgesehen davon, das ich das Leben gar nicht so schlimm finde, hat es den entscheidenen Vorteil, das man mit 40 bis 45 in Rente kann, wenn man nicht auf Sportwagen und irre grosse Haeuser steht. Ich waehle immer Variante 3: Ich fahre nur einemal im Jahr nach Hause und die restlich Zeite fliege ich irgenwo hin, wo ich noch nicht war.

Ole

kurzdavor | 24. August 2010 - 19:17

@Ole
wie machen Sie es mit der Familie? Haben sie keine? Oder schleppen sie diese immer mit, oder reisen sie immer wieder nach Deutschland?

Wäre echt nett wenn Sie antworten würden, mich interessiert es schon. Z.B gibt es Leute, die 20 Tage arbeiten und 20 Tage dann frei haben. Wenn es so ähnlich bei ihnen ist, dann geht es ja!

Ole | 24. August 2010 - 15:19

Irgendwie wird hier immer versucht den Bauingenieur pauschal zu bewerten. Das wird niemals ein anstaendiges Bild geben. Dafuer sind die Einsatzbereiche einfach viel zu unterschiedlich. Wer bei "Ernst Duempelmann" im Brahmstedter Moor Statiken fuer die notleidende Deutsche Landwirtschaft rechnet, wird mit Sicherheit ueber 3000 EUR Brutto nicht kommen. Wie jemand schon bemerkt hat, sind die meisten Bauingenieure einfach nur zu feige, zu bequem oder aengstlich ihr Gehalt einzufordern und das aus ganz unterschiedlichen, manchmal sogar nachvollziehbaren Gruenden.

Ich kenne eine ganze Reihe Bauingenieure, die irgendwann vor 10 -12 Jahren einen Job angefangen haben und tatsaechlich immer noch da arbeiten, ohne das das Gehalt gestiegen ist. Die haben dann auch meistens ein Haus gebaut oder gekauft, 2 Kinder und kommen hinten und vorne nicht hin. Dann gibt es natuerlich auch die Anderen, die irgendwo Projektmanagement machen oder Designmanagement in grossen Bueros. Die unterhalten sich dann eher darueber, ob es lieber ein Porsche oder ein Haus am Meer sein soll.

Ich verdiene wirklich ziemlich gut und habe dennoch den Zenit noch nicht mal gesehen. Es ist wie immer im Leben, Einige sind einfach besser als Andere. Machmal frage ich mich in der Tat wie jemand der 5 Jahre juenger ist als ich 30.000 EUR im Jahr mehr verdient. Mein MD ist in meinem Alter und verdient 130.000 EUR und der ist auch Bauingenieur. Auffaellig ist, das in meinem Bekanntenkreis nicht die, mit den besten Anschluessen die Super-Jobs haben, sondern eher die 2er-Kandidaten. Haette ich so nicht erwartet. Irgendwie kommt es immer drauf an, was man daraus macht.

Falls jetzt wieder jemand schreibt, das kann alles nicht sein und wilde Spekulation ueber meine Beschaeftigung anstellt: Ich bin bei einem global taetigem Bauunternehmen beschaeftigt und bis Ende 2010 in Suedafrika. Danach geht es entweder nach Botswana, Syrien, Mosmabique oder Australien. Das kann ich mir nicht aussuchen und ich finde, das es meinem Leben die entsprechende Wuerze verleiht und mein Privatleben bleibt auch nicht auf der Strecke.

Eigentlich muss ich sogar feststellen, das ich wesentlich mehr Privatleben habe wie die Kollegen zu Hause. Davon mal ganz abgesehen, kann ich mit 45 in Rente. Aber das muss dann jeder selber wissen. Ganz sicher ist, das man nichts geschenkt bekommt. Nirgens, in keinem Beruf.

BauIgelSelbständig | 24. August 2010 - 09:16

Ich bin direkt nach dem Studium als Freiberufler selbständig tätig geworden. Die ersten Jahre waren sehr hart. Ich habe aber immer versucht Sparten zu finden, welche von meinen Kollegen nicht bearbeitet werden wollten, oder konnten. Habe mich in diesen Sparten spezialisiert, und siehe da, ich hatte als einziger unter fast 7 Kollegen in den letzten Jahren keine Leerzeiten.

Ich hatte wenig Konkurrenz, und dadurch konnte ich mich gegen die Dumping-Honorare wehren. Ich wundere mich immer wieder wie viel in unserer Branche gejammert wird. Allerdings sind wenige bereit (aus Angst, Gemütlichkeit...) was gegen ihre Situation zu unternehmen. Wenn jemand aus Ideologie ein 40 h Job für 2000 EUR Brutto annimmt, dann tut er mir nicht nur leid, dann bin ich stinke sauer auf ihn. Viele von uns haben keinen Arsch in der Hose zu agieren.

Es ist mittlerweile nämlich so, dass offene Stellen nicht besetzt werden können, weil nicht genügend Bauingenieure frei sind. Vielleicht sollte sich jeder überlegen, wie viel seine Arbeit wert ist, und dies auch einfordern, und Mut zum Jobwechsel haben. Wer aber resigniert, und aus Angst oder Gemütlichkeit seine Situation hinnimmt, der schadet nicht nur sich selber, sondern uns allen.

bauinghel | 21. August 2010 - 16:09

Lieber Gerd,

teile uns doch bitte detailliert das Marktsegmentchen mit, für das Deine Aussage gilt. Ich bin sicher das es das gibt, die Mehrheit der Bauingenieure betrifft das aber bestimmt nicht.

a2005 | 20. August 2010 - 21:43

@Gerd

Wenn gemäß des neuesten Bürokostenvergleiches durchschnittliche Personalkosten von 30.000 bis 40.000 € pro Jahr benannt werden, kann die Angabe von Gerd natürlich nicht stimmen. Es ist mir auch nicht bekannt, dass in Ingenieurbüros je Ingenieur ein Firmenwagen gehalten wird.

Das tarifliche Anfangsgehalt liegt in der Bauwirtschaft bei 3.000 € / Monat und gemäß Arbeitgeberverband Selbständiger Ingenieure und Architekten (ASIA) -Tarifvertrag bei 2.600 € / Monat in Ingenieurbüros. Falls die Arbeitgeber nicht nach Tarif zahlen, dann weniger.

Wer sich http://bit.ly/c2GhUI anschaut, wird auch die Diskrepanz zwischen Studienanfängern und Absolventen feststellen und dass Mitte bis Ende der 90ger Jahre ganze Jahrgänge in die Krise studiert haben, die teils als un- oder unterbeschäftigte Fachkräfte noch zur Verfügung stehen.

Und gemäß der Absolventenstudie der TU Dresden aus dem Jahre 2003 verdienten gerade mal 2 bis 3 Prozent der Absolventen mehr als 3.079 € / Monat als Einstiegsgehalt. Siehe http://bit.ly/95NOfF

Gerade in den nächsten Jahren ist mit einem weiteren Rückgang in der Bautätigkeit zu rechnen: Demografie, Wirtschaft und die Sparzwänge der öffentlichen Haushalte sprechen eine klare Sprache. Außerdem sind Preise und Sitten am Bau verdorben. Wo sollen im Planungsbereich die großen Gehaltssprünge herkommen, wenn seit 1996 die Honorarwerte gerade mal um 10 Prozent gestiegen sind und immer noch munter die HOAI unterboten wird.

Hier noch der Artikel "Gehaltsreport: Die wahren Gehälter der Ingenieure" aus dem Spiegel von 2004, er ist nach wie vor aktuell: http://bit.ly/dbj1Ol

Equilibrium | 20. August 2010 - 15:36

Hallo Gerd,

Du solltest nicht vergessen, dass Deine Zahlen auf persönlichen Erfahrungen beruhen. Ich arbeite (wie Du vielleicht auch?) in einem großen Baukonzern. Wenn man dann seine eigenen Erfahrungen und die der eigenen Kollegen zum Maßstab nimmt, kann man tatsächlich zu Deiner Einschätzung kommen, denn die großen Firmen locken in der Regel die besten Absolventen zu sich und zahlen dafür auch (ganz) gut.

Aber für den Durchschnittsabsolventen sind die Chancen auf eine Anstellung bei den Branchenriesen eher schlecht. Der Normalfall ist ein kleines oder mittelständisches Unternehmen als Arbeitgeber und die zahlen in den überwiegenden Fällen nicht den Tarif. Das von Dir genannte Gehalt dürfte meines Wissens nach A VII entsprechen. Diese Stufe bekommen aber nur Absolventen der Uni. Du verschweigst, dass die Baufirmen FH-Absolventen nur mit A VI einstellen. Und Mario, der diesen Thread eröffnet hat, würde meines Wissens nach einen FH-Abschluss machen. Weiterhin lässt Du die regionalen Unterschiede außer Acht. Mario wohnt in Brandenburg und will in Dresden studieren. Falls er nach dem Studium nicht unbedingt die neuen Bundesländer verlassen möchte, wird er mit ganz anderen Gehältern rechnen müssen, als in den alten Bundesländern.

Und ich weiß beim besten Willen nicht, warum Du die 45-Stunden-Woche als Standard für Neueinsteiger festlegst. Das ist völlig aus der Luft gegriffen und undifferenziert. Es gibt nicht DEN Bauingenieur. Stattdessen gibt es Bauleiter, Projektsteuerer, Kalkulatoren, Statiker, Wissenschaftliche Angestellte, Beamte, Angestellte im ÖD, und vieles mehr.

Da kann man nicht ernsthaft behaupten wollen, es gäbe einen Standardwert (=45 h-Stunde-Woche). Die Spanne reicht vermutlich von ca. 40 bis 60 Stunden/Woche. Bei Bauleitern im Auslandseinsatz werden teilweise noch deutlich mehr als 60 Stunden/Woche erreicht.

| 20. August 2010 - 10:09

>>Das Gehalt für eine 45 Stundenwoche liegt bei Neueinsteigern bei min. 3500 € brutto, 13 Monatsgehältern.

chefkoch435 | 20. August 2010 - 09:52

Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen!

Ich bin vor zwei Jahren al Bauleiter mit 3.000 € + Auto eingestiegen. Das hört sich vom Gehalt her nicht sonderlich gut an, Wenn man aber für das Auto nur 500,- netto (1000,- brutto) rechnet, und da kommt man mit allen Kosten ganz leicht hin, sieht die Sache schon anders aus.

Mittlerweile bin ich auch bei 3.700 € (A7 Tarifvertrag) + Auto. Und die Zahlen, die ich hier nenne, entsprechen - nicht wie von vielen anderen behauptet - tatsächlich der Realität. Die meißten die ich aus meinem FH Jahrgang kenne sind mit vergleichbaren oder besseren Konditionen (teilweise 3.700,- €) eingestiegen!!! Was die Arbeitsbedingungen angeht, lässt sich das schlecht verallgemeinern.

Wer jeden Tag pünktlich um 16:00 Uhr Feierabend haben will, sollte Lehrer werden, aber keine Führungsposition übernehmen. In anderen Branchen mag es teilweise wirklich besser sein, was die Arbeitszeit angeht, allerdings wird man auch da in der Regel bei einem solchen Gehalt nicht mit 40 Std. hinkommen.

Eine Sache möchte ich noch erwähnen, zwar ist man als Bauleiter häufig von Montag bis Freitag auf Montage, was man natürlich als Nachteil auslegen kann, allerdings kann dies u.U. auch ein Vorteil sein. Ich kann mich bei meinem Wohnsitz zu 100 % nach meinem Privatleben richten und muss mir keine Sorgen über einen berufsbedingten Umzug machen. Ich komme aus einer ländlichen Gegend und alle Leute die ich kenne und als Ingenieur oder in einer sonstigen vergleichbaren Position arbeiten, haben das gleiche Problem: Nur das die ihre Zweitwohnung selbst bezahlen müssen. (Der letzte Absatz betrieft eher Leute ohne Familie, aber wer weiß schon was in 10 Jahren ist)

Bei dem was ich geschrieben habe, beziehe ich mich lediglich auf die Bauausführende Industrie, wie es in Ingenieurbüros aussieht, weiß ich nicht.

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