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Montag, 03. August 2020
Ausgabe 6923 | Nr. 216 | 19. Jahrgang
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Mein Berufseinstieg in der Bauleitung » Seite 3

55 Kommentare | 44743 Aufrufe Kommentar hinzufügen
Adios | 30. Oktober 2011 - 11:40

@Flip: Glaub doch was du willst!

3000 € Brutto verdienste schon nach TV-V 9 beispielsweise. Aber mit deiner Einstellung wird das wohl nix mehr. Mit so Leuten wie dir hab ich echt keinen Bock zu diskutieren. Frag mich wieso du überhaupt Bauingenieur bist. Leute die den Beruf so durch den Dreck ziehen, man o man. Dann schul um und lerne deinen Frust zu besiegen wenn du so unglücklich bist. Finde es einfach nur traurig wie du den Beruf des Bauingenieurs so durch den Dreck ziehst. Naja du musst es wissen. Ich bin stolz darauf Bauingenieur zu sein!
Adios

Bernd | 28. Oktober 2011 - 22:34

Wer will auch schon ne Prinzessin haben - aber auch Bauingenieure koennen coole Frauen haben. Und es wird immer jemanden geben der nochmehr verdient - und dann? Auch wenn es nicht in den allgemeinen Tenor passt:

1) Bauingenieur kann ein toller Beruf sein.
2) Es gibt auch tolle Arbeitgeber.
3) Man kann auch gutes Geld verdienen, selbst wenn es im Schnitt weniger ist als bei den uebrigen Ingenieuren.

Durch Wehklagen erhoeht sich das Gehalt nicht, eher ist diese fatalistische Grundeinstellung karriereschaedlich. Warum soll ich jemanden einstellen / befoerdern, der derart unzufrieden ist. Es ist voellig bloedsinnig nur wegen des Gehaltsunterschiedes einen anderen Beruf zu waehlen - wenn er mir keinen Spass macht bin ich unzufrieden und werde kaum eine tolle Karriere mit Supergehalt hinlegen.

4) Es gibt nicht nur Vollpfosten auf den Baustellen / unter den Gewerblichen.
5) Bauingenieure werden zur Zeit gesucht, man braucht sich also nicht auf Lohndumping einlassen.
6) Diese Unzufriedenheit wie hier im Forum hoere ich beim Gespraech mit Kollegen nicht - auch nicht nach einigen Bierchen.

Ich bin kein bezahlter Lobbyist, sondern leitender Angestellter in der technischen Beratung / Bauzulieferer und ja ich habe auch lange auf Baustellen gearbeitet.
Gruss in die Rund.

Bierm | 28. Oktober 2011 - 09:15

Oh, oh ihr Excel-Ritter, Vorhersager, Miesmacher = typisch - "Deutsches DENKEN nur im Detail = Einzeln und ganz klein!" Soll man euch mit euren eigenen Waffen schlagen? - Die beste Lösung ist jedoch die, bei der jeder noch sein Gesicht bewahrt.

Was dringend gebraucht und sehr gut bezahlt wird, ist das: Problemlösungsfähigkeit und ganzheitliches Denken. Bau-Produziert wird aber das: Geht raus und baut etwas! Dekan: Architektur. Aber, sein Baubetriebskollege sagte: Unsere Absolventen dürften nicht mal eine Hundehütte in seinem Garten bauen!

Ihr glaubt der Markt zahlt euch über 3000 €, nimmt euch ans Händchen und lehrt euch das Denken? Träumt weiter vom Paradies auf Erden oder nutzt die Marktlücken = Was für den einen Verlust ist, ist für den anderen der Lotto-Treffer!
MfG MB

FlipB | 27. Oktober 2011 - 19:26

> Welche Branche betrifft denn diese Entwicklung nicht? (Ok, die eine mehr und die andere weniger).

Die Überalterung betrifft nur das Bauwesen, die anderen profitieren: Chemieindustrie/Pharma: Die Bevölkerung altert, die Nachfrage nach Medikamenten wird steigen. Maschinenbau: Die Alten haben das Geld, es wird ein dickes Auto gekauft (Das Haus steht schon lange bzw. für ein neues Haus reicht die Kohle nicht). Informatik: Medizininformatik (Chips in Medikamenten und ähnliches, Implantate) wird gefragt sein. Medizin: Biomechanik (Protesen, auch hier mit Chips) sowie generelle Überalterung. Technik ist nach wie vor gefragt, nur nicht im Bauwesen.

Zukunft | 27. Oktober 2011 - 16:05

@CK435:
Alle Industrien, die fertige Produkte exportieren können (z.B. Autos) haben eine Kompensationsmöglichkeit. Ausserdem wird der tertiäre (soziale-) Bereich stark zunehmen. Aber wie ich die leidensfähigen Bauingenieure kenne, gilt auch hier die Devise: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

CK435 | 27. Oktober 2011 - 13:34

Weil in Deutschland die Bevölkerung sinkt werden weniger Straßen und Gebäude benötigt und ebenso natürlich auch gebaut (nachvollziehbar). Welche Branche betrifft denn diese Entwicklung nicht in? (Ok, die eine mehr und die andere weniger).

Zukunft | 27. Oktober 2011 - 07:59

Die aktuelle Demografie-Studie von Bertelsmann dürfte m.E. eindeutig die Zukunftsperspektiven in der Bauindustrie aufzeigen. Der Bevölkerungsschwund / die Vergreisung betrifft alle Sektoren: Also den Wohnraumbedarf, die Infrastruktur wie Kläranlagen etc. Wer jetzt noch Baunigenieur wird / werden will, sollte sich darüber im klaren sein und sich gleich auf eine Tätigkeit im Ausland einstellen bzw. seine Studienwahl überdenken.

FlipB | 26. Oktober 2011 - 20:56

Und wieder ein Lobbyistenbeitrag. Es ist schon erstaunlich, dass Lobbyisten zwanghaft hier immer noch zu ihrer Unglaubwürdigkeit beitragen. 3000 EUR Brutto im öffentlichen Dienst und das als Bachelor, ist klar. Dazu will ich die Einstufung sehen, mit einem nachvollziehbaren Link.

Je höher die Gehaltsangabe, desto unglaubwürdiger und desto lobbyistischer ist wohl der User. Gehts nicht noch offensichtlicher?

>Man muss nur in die richtige Firma.

Danke für den Tipp, oh Mann, warum komme ich nicht von selbst auf sowas, dabei ist es doch so naheliegend, einfach in die richtige Firma, das Problem ist gelöst, so einfach ist das. Als ob niemand dort hin gehen wollen würde. *Augenroll* Naja, ganz so einfach ist es wohl auch wieder nicht, da schlägt wieder knallhart die Statistik zu: 1000 EUR Brutto weniger, nachwievor. Abgesehen davon kommt so gut wie niemand in "die richtigen Firmen", weil geil sind sie alle darauf und massig Bauingenieure gibt es auch noch.

Ich bin dafür, dass im Bauwesenstudium der angehende Bauingenieur mit Statistik gefoltert wird, Semester für Semester. Und zwar so lange, bis er verstanden hat dass er, egal was er macht, 1000 EUR weniger verdient. Zu JEDER Prüfung hat JEDER Professor folgende Frage zu stellen: Wieviel weniger verdient ein Bauingnieur im Vgl. zu anderen Technikern und unter welchen Umständen gilt dieser Wert? Selbst zur Diplomprüfung hat diese Frage zu erfolgen. Die Frage ist nur mit dem Abbruch des Studiums korrekt zu beantworten. Erst dann hat er Statistik verstanden.

Abgeseilt | 26. Oktober 2011 - 17:49

@Gast:
Ein Bauingenieur der sich in eine Behörde "abgeseilt" hat (weshalb wohl ?) sollte doch wirklich keinen Kommentar zur harten Realität in der Bauindustrie abgeben. Das hat nämlich den Charaker des unqualifizierten Schwadronierens! (und dafür hast Du sicher Zeit genug)

Demografie | 26. Oktober 2011 - 17:11

Die akuellen Analysen bzgl. der Demografie sagen aus, dass Deuschland in 2060
ca. 20 % weniger Einwohner hat und es in dem Zusammenhang Landkreise / Städte gibt, die um bis zu 40 % schrumpfen. Wirklich eine tolle Empfehlung der Baulobby, jungen Leute, die noch ca. 40 Jahre arbeiten wollen, eine Karriere in der Bauindustrie zu empfehlen.
Also in einem Bereich tätig zu sein, für den das Wort Wachstum ein Fremdwort sein wird. (Peaks wie die momentane Situation in der Bauwirtschaft stellen unter dem Aspekt des Megatrends nur eine kurze und statistisch nicht relevante Episode dar)

| 25. Oktober 2011 - 18:59

Flip...man kann deine Rumheulerei echt nicht mehr hören! Tu uns doch bitte einen Gefallen und behalte deinen negativen Mist bei dir und lass deinen Frust bitte woanders ab!

Ich bin im öff. Dienst zur Zeit beschäftigt und verdiene 3000 Brutto pro Monat als Bachelor-Ingenieur. Meine Kollegen befinden sich alle gehaltstechnisch auch in etwa in diesem Rahmen. Ich finde das ist ein gutes Einstiegsgehalt dafür, dass man noch nichts kann! Und mit 40 Jahren sind auch die 4000 Euro im öff. Dienst drin und in der Wirtschaft deutlich mehr behaupte ich einfach mal. Man muss nur in die richtige Firma. Aber einige scheinen das nicht zu verstehen. In der Forschung einer Uni/FH werden Bachelor nunmal oft mies bezahlt. Ist für mich nix Neues. genauso im 3 Mann Büro, wenn die Aufträge fehlen. Man kann aber auch im 3 Mann Büro viel verdienen. Und ich denke, in den Statistiken verdienen die Bauingenieure weniger, da

a) viele FH-Ingenieure im öff. Dienst (z.B. Stadtverwaltung) arbeiten
b.) viele Ingenieure in kleinen Büros arbeiten, die nicht alle gut bezahlen
c.) auch einige Frauen Bauingenieure sind (Gehaltsunterschied zu Männern, was ich absolut nicht gerecht finde!)
d.) einige Bauingenieure (im Hochbau) mit Architekten zu kämpfen haben (und die gibts in Deutschland wie Sand am Meer)

Ich könnte noch mehr Gründe aufzählen. Eins ist aber sicher. Wenn man das alles berücksichtigt verdient man irgendwann auch seine 4000-5000 Euro. Vorausgesetzt man stellt sich gut an, kann gut verhandeln und redet nicht alles so mies! Auch mehr. So, das waren meine Worte dazu!

Bierm | 24. Oktober 2011 - 02:06

Betreff: Finger weg vom Bau!
Sorry, aber dann müsste Kindern LEGO verboten werden. Für Große (Optimist="Erwachsen mit Gehirn", Quelle: BrandEins) empfehle ich das: Peri - Wir helfen Bauen (YouTube). Und nun? "Wer hat mehr zu bieten?: Etwa P mit einem neuen A?"
@CaptKrunch
Wenn dein Chef so Risikomanagement freudig ist, dann kennt er auch den Preis dafür. Für Dich bedeutet das: "hilf dir selbst sonst hilft dir keiner" ---> Learning by Doing!
MfG MB

FlipB | 20. Oktober 2011 - 18:56

Offensichtlich ist Schandmaul ein Lobbyist, wie soll es auch anders sein bei dieser Werbung für so eine kaputte Branche.

1.: Sämtliche Statistiken zeigen, dass der Bauingenieur ein Opfer ist. Leider ist hier wieder jemand aufgetaucht, der statistische Aussagen schlicht nicht lesen kann. Wenn es nun heißt: Bauingenieure verdienen 1000 EUR brutto pro Monat weniger als andere Techniker, dann ist davon sowohl der Trainee als auch der "der es zu was gebracht hat" gleichermassen betroffen, da man immer Äpfeln mit Äpfeln zu vergleichen hat.

2.: Ja, dem Bauingenieur muss echt einer abgehen wenn er in seiner Abwechslung mal 16er Eisen statt 14er Eisen setzen darf. Dann lieber Maschinenbauer, der den Rückspiegel für die Model-Freundin designt hat. Prompt hat er eine lustige Anekdote und ist im Gegensatz zum Bauingenieur ein Frauenheld, Frauen lieben lustige Anekdoten.

3.: Ich schlage mal vor, Geschäftberichte der Baukonzerne zu lesen. Besonders die lächerlichen Gewinnmargen von max 2 % stechen hier gerne hervor. Was nutzen da dicke Umsätze, wenn die schwarze Null per Nachträge und Gerichtsverfahren erstritten wird? Auf so nen Charakter auch noch stolz sein?

Finger weg vom Bauwesen.

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