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Mittwoch, 17. Juli 2019
Ausgabe 6540 | Nr. 198 | 18. Jahrgang

Tauschen Sie sich mit anderen Bauingenieuren über ihr Gehalt aus. Berufseinsteiger: Welches Einstiegsgehalt? Jungingenieure: Wie die Gehaltsverhandlung führen? Berufserfahrene / Professionals: Wann die nächste Gehaltserhöhung? Senior: Welche Tarif-Gruppe? Finden Sie in den Kommentaren die Gehaltsangaben von Kollegen über Einkommen, Verdienst und Arbeitszeiten. Oder schreiben Sie selbst zum Thema Gehälter.

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 108

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Horschti | 25. Januar 2011 - 13:32 2011-01-25

@Neuling: 3250 Euro für 65 Stunden, da lacht dich jeder Maurer aus. Der Mindestlohn West liegt bei 12,95 Euro plus 25% Überstundenzuschlag. Das macht dann 12,95*40*4,3+12,95*25*1,25*4,3 = 3967 Euro. 65 Stunden zu arbeiten für nichts ist einfach bescheuert. Hör auf damit solange du noch kannst.

Civil-Eng. | 25. Januar 2011 - 11:50 2011-01-25

Ich kann den "Neuling" gut verstehen. Ich hätte mich nach meinem (Uni-)Diplom im Jahr 2004 um einen solchen Job geradezu gerissen. Die 65-Stunden-Woche hätte mir zu diesem Zeitpunkt nicht das Geringste ausgemacht. Aus heutiger Sicht sind diese Konditionen jedoch für mich ein gutes Beispiel dafür, wie es eigentlich NICHT laufen sollte, was nicht zuletzt einfach daran liegt, dass ich jetzt Familie habe. Ganz ehrlich: Mit einer ständigen 65-Stunden-Woche könnte ich die Scheidungspapiere meinem Arbeitsvertrag als Anhang beifügen.

Zugegeben: Mein aktueller Job (eher im Bereich Software für das Bauwesen anzusiedeln) erfüllt mich nicht mehr so ganz. Die Bezahlung ist mit knapp 37 k/a gemessen an meiner Berufserfahrung auch eher mau. Auf der anderen Seite habe ich eine vertragliche 40-Stunden-Woche und kann alle (angeordneten) Überstunden zum Freizeitausgleich oder zur Vergütung geltend machen. Das Arbeitsklima stimmt auch, so dass der Arbeitsalltag weitestgehend stressfrei ist. Stünde ich also vor der Wahl zwischen Variante "Neuling" und meiner eigenen, bliebe ich eindeutig bei dem, was ich jetzt habe. Trotzdem schaue ich mich - wenn auch sehr verhalten - nach etwas Neuem um.

| 24. Januar 2011 - 21:25 2011-01-24

@Neuling: Bei den ersten drei Sätzen Deines Beitrages habe ich noch gedacht: "Endlich mal ein selbstbewußter Absolvent, der dem Lohndumping den Kampf ansagt." Nach den nächsten Sätzen war ich dann leider sprachlos. Wie kann man freiwillig und ohne Not 65 Stunden die Woche arbeiten und damit sein eigenes Gehalt auf weniger als 2/3 reduzieren? Es mag Dir am Anfang alles spannend und neu vorkommen und deswegen verbringst Du Deine theoretische Freizeit lieber auf der Arbeit. Aber es kommen auch andere Zeiten (vielleicht mit Familie und Kindern oder zumindest mit Freundin). Wie erklärst Du Deinem Arbeitgeber dann in ca. 2 bis 5 Jahren, dass Du erstens eine Gehaltserhöhung möchtest, weil Du kein Anfänger mehr bist und Du andererseits aber "nur noch" 50 Stunden pro Woche arbeiten möchtest?

Und ist Dir auch bewußt, dass Du mit Deiner übertriebenen freiwilligen Mehrarbeit andere Kollegen (darunter vielleicht auch Familienväter, die ein Privatleben haben) massiv unter Druck setzt, indem Du die Maßstäbe unnötig verschiebst? Warum gestaltest Du nicht lieber Deine Freizeit sinnvoll?

Tragwerksplaner | 24. Januar 2011 - 10:42 2011-01-24

@Neuling: An diesem Kommentar kann ich nichts Spannendes erkennen. 3250 Euro (ich denke brutto) / 65 Arbeitsstunden-Woche

ergibt: 3250 Euro (4*65 Stunden) = 12,50 Euro pro Stunde. Der Stundensatz dürfte im Bereich eine Kassiererin bei Aldi oder Rewe sein. Anmerkung: Ca. 9 Euro pro Stunde bekommt man als ungelernte Kraft bei der Zeitarbeit.

Ich frage mich welche unbefriedigenden Stellen vorher abgelehnt wurden?

Stefan | 23. Januar 2011 - 23:54 2011-01-23

Das Thema hier ist super. Ich habe gerade das 3. Fachsemester an einer FH beendet und versuche mich nun mal gehaltstechnisch ein wenig zu orientieren. Erschwert wird das Ganze dadurch, dass ich den Bachelor-Abschluss mache. Ich denke es ist schwer das mit dem "alten" Abschluss zu vergleichen oder wie seht ihr das? Hat da evtl. schon jemand mal Erfahrungen gemacht?

Neuling | 20. Januar 2011 - 19:12 2011-01-20

Hallo, ich habe nach meinem Abschluss 3 Monate gesucht und unbefriedigende Stellen abgewiesen. Immerhin bin ich Ingenieur und gute Arbeit kostet. Wie will man für seinen Arbeitgeber ein Maximum an Gewinn rausholen, wenn man sich selbst zum Spottpreis verkauft?

Hier die Fakten:
Alter: 28 / Geschlecht m / Bundesland: NRW (ländliche Umgebung)
Sparte: Tief-/Straßenbau / Firmenumsatz 45 Mio/a
Arbeitszeit 65 Stunden/Woche wovon 15 Stunden nicht gefordert, aber von mir erbracht werden

Ausbildung: Beton und Stahlbetonbauer Note 4
Fachhochschulstudium Note 1,9 (Wobei diese,bei den Vorstellungsgesprächen, sehr nebensächlich war) / Berufserfahrung 0

Einstiegsgehalt: Monat 3250 € / Weihnachtsgeld 1787,50 € / Urlaubsgeld 720 € / Firmenwagen Wert 35.000 € incl. Benzin ect. / Firmenhandy

Jedem sinnvollen Wunsch, wie Notebook oder ähnlich, wird ebenfalls nachgekommen. Gruß

Tiefbauer | 17. Januar 2011 - 17:25 2011-01-17

@Joe: Ich wohne in Bayern, Grenzgebiet nach Hessen. Habe bisher auch in Bayern gearbeitet und bin nun Grenzgänger nach Hessen. Berufserfahrung sind nun etwas über 5 Jahre.

Joe | 17. Januar 2011 - 09:43 2011-01-17

@Tiefbauer: Darf ich fragen welches Bundesland, bzw. Wohnort du arbeitest? Und welche Berufserfahrung du hast?

Tiefbauer | 13. Januar 2011 - 18:14 2011-01-13

Hallo Zusammen!

Ich wollte mal kurz meine Erfahrungen der letzten zwei Monate mitteilen bezüglich Arbeitsmarkt und Gehältern. Nachdem ich bei einen kleineren Ing.-Büro als Planer für öffentl. Tiefbaumaßnahmen tätig und mit meinem Gehalt (ca. 41.000 € p.a.) auch nur mittelmäßig zufrieden war, hab ich mir mal ein Herz gefasst und vier Bewerbungen auf Stellenausschreibungen losgelassen, die im nähren Umkreis (ca. 60 km) zu meinem Wohnort in Frage kommen. Das Ergebnis hat mich dann doch schon ein wenig überrasscht und vor allem wie kurzfristig die Anrworten auf die Bewerbungen kamen.

Innerhalb von zwei Wochen hatte ich drei Vorstellungsgespräche und weitere zwei Wochen später zwei Arbeitsvertäge vor mir liegen, so dass ich mir sogar die Stellen aussuchen konnte. Bei beiden Stellen waren ohne große Verhandlungen um 50.000 € p.a. als Einstiegsgehalt drin. So dass ich als Bauingenieur für einen Standortdienstleister in der chemischen Industrie tätig bin. Die andere Stelle wäre übrigens bei einen großen Deutschen Schienenverkehrsunternehmen gewesen. Offensichtlich so meine persönlichen Erfahrung, sind die Zeiten für einen Umstieg momentan durchaus gut, wenn man erstmal den den Mut und die Initiative gefasst hat.

level26 | 10. Januar 2011 - 11:12 2011-01-10

Hallo Infra-Planer, was machst genau? War auch schon vor Ort und hab mich umgesehen in AD und auch Gespräche geführt. Wäre aber mal nett aus erster Hand Infos zu bekommen, gerne auch per Mail. Danke, S.

Infra-Planer | 06. Januar 2011 - 09:14 2011-01-06

Ausland! Für alle die sich für ein paar Jahre losreißen können: Kommt nach Middle East! Hier in Abu Dhabi und Katar verdiene ich mit ca. 5 Jahren Berufserfahrung ca. 6.000 € Netto/monatlich, wobei die Wohnungspreise recht teuer sind. Aber um in Deutschland auf dieses Netto zu kommen, kann sich jeder ausrechnen, was das Brutto bedeutet bzw. welche Position dahinter steht. Wer länger hier bleiben will, muss auf Dauer aber auch mit so einigen Eigenheiten im arabischen Raum und internationalen Kollegen klar kommen. Auch wenn Dubai nicht mehr der Renner ist, middle east is still the place for civil engineers!

TWPlaner | 20. Dezember 2010 - 00:45 2010-12-20

Tragwerksplanung, München, 5 Berufsjahre, 45 k/a. Denke, dass es leicht überdurchschnittlich ist. Hab mit 32 k/a angefangen. Insgesamt ist alles der größte Sch.... den es gibt - wenn sich ein mündiger Mensch in Deutschland mit anspruchsvoller akademischer Ausbildung in irgendeiner Form wirtschaftlich, professionell und konzeptionell weiterentwickeln will, darf er/sie im Normalfall auf gar keinen Fall Bauingenieur bzw. Tragwerksplaner werden.

gast | 17. Dezember 2010 - 10:46 2010-12-17

Schön wäre es, wenn zu den genannten Einkommen auch dazugesagt wird, in welcher Region das stattfindet. Denn ich denke es gibt erhebliche regionale Unterschiede.

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